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Ach, jodel mir noch einen - Stosstrupp Venus bläst zum Angriff

A Sex Odyssey
Land: A/BRD | Jahr: 1974
Genre: Erotik, Trash, Komödie, Science Fiction
Laufzeit: 73 min.
Regie: Hans G. Keil (= Georg Tressler
Darsteller: Nina Frederic, Catherine Conti, Heidrun Hankammer, Alena Penz, Gerti Schneider, Michael Maien, Franz Muxeneder, Raoul Retzer
Rating: 4.5 / 10

Kamera: Michael Marszalek
Musik: Hans Hammerschmid
Autor: Willi Pribil (= Willi Fritsch)

Venusierinnen landen im Berghinterland, um Treibstoff - d. s. hier Spermien - für die Energieversorgung ihres Planeten zu beschaffen; zeitgleich wird bekannt, dass sich das französische Damen-Nationalskiteam zum unbelästigten Training in diesen Winkel der Welt zurückgezogen hat. Die in Overalls mit seltsamen Helmen durch die Landschaft stacksenden, wohlfeil anzuschauenden Venusieriennen werden natürlich für Französinnen gehalten und verführt. Aus unerfindlichen Gründen hat niemand die Venusierinnen vor ihrem Einsatz aufgeklärt (wahrscheinlich, weil man daheim dachte, dass es eh nicht zum Geschlechtsakt kommen könnte, da die Venusierinnen kälteempfindlich sind und eigentlich ihre Raumanzüge auf der Erde gar nicht ausziehen dürften), so wie man sie auch nicht davor warnte, dass sie sich bei einem Orgasmus in Menschen verwandeln - so kommt es, wie es kommen muss: Die fleißigen Bergler verwandeln die ganze Besatzung in Erdenfrauen, mit denen sie dann Kinder zeugen, die abstruserweise venusische Züge haben.

ACH, JODEL MIR NOCH EINEN - STOSSTRUPP VENUS BLÄST ZUM ANGRIFF ist typisch für das bundesdeutsch-österreichische Erotikkino der späten 60er, frühen 70er - von den peinerregenden Kalauerdialogen Marke Brandt (dem großen Gleichmacher der damaligen Medienlandschaft) bis hin zu Franz Muxeneder und seinen Fickfaxen; überhaupt wird auch viel mehr viel selbstzweckhafter gepudert -, dabei aber auch enger an Tresslers Kino dran, oberflächlich wegen seiner inszenatorischen Entschiedenheit, darin ein klarer Wille zur Farce, der selbst dem Bauerntheater metakritische Momente entlockt, hintergründig wegen seiner parodistischen Beziehung zu DER LIFT (1971), ebenfalls eine Parabel über Tourismus und den Verlust von Heimat. (om)Filmarchiv





Länge:82 Minuten

film.at-ID: 3120806

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