Ein Streifzug durch das Kino- wie TV-Kurzfilmschaffen von Antonis Lepeniotis  Ein Streifzug durch das Kino- wie TV-Kurzfilmschaffen von Antonis Lepeniotis - beginnend mit einem Freundschaftsdienst von Herbert Holba, der dessen Hochzeit filmte, sich dabei aber, scheint's, mehr für die Kirche, deren Strukturen interessierte als für das junge Paar. Es folgt eine der bekanntesten Arbeiten von Lepeniotis, EIN WELTSTAR HAT HEIMWEH. MELINA MERCOURI SINGT GRIECHISCHE VOLKSLIEDER VON MIKIS THEODORAKIS: auch eine Art Familienfilm, soll die Mercouri doch eine Entdeckung eines näheren Verwandten - aus der weit verzweigten Theater-Größen-Familie - von Lepeniotis gewesen sein. »Ein Weltbürger hat Heimweh« hätte das folgende Fernseh-Feuilleton auch heißen können: Lepeniotis filmte seine Heimatstadt wie ein Einheimischer, der sich überlegt, was einem durchschnittlich klischeebewussten Fremden so zu Athen einfallen könnte. Dem gleich ihm in Wien lebenden griechischen Komponisten Logethetis widmete Lepeniotis eines seiner vielen, immer durch ihren Zug zum Abstrakten gefallenden Porträts, ein weiteres Ödön von Horváth, das sich vor allem um den kuriosen Tod des Schriftstellers dreht. Am Ende dann ein Ballett-Essay, den man durchaus als ein - unabsichtliches? - Selbstporträt von Lepeniotis sehen kann.
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