Im Jahre 1960 ereignete sich einer der bis dato spektakulärsten Raubzüge in der Geschichte Brasiliens.
Zwei Jahre später präsentierte Roberto Farias einen an den authentischen Fall angelehnten Reißer, der sich schnell zu einem der großen Publikums- wie Kritikererfolge seiner Tage entwickelte und viel ins Ausland verkauft wurde.
Ähnlich "Trigueirinho Netos Bahia de Todos os Santos" ist "Assalto ao trem pagador" ein sonnendurchflutet-schweißgebadeter Film noir. Im Gegensatz zu Neto interessiert sich Farias allerdings mehr für die Genredynamik als für die dokumentarisch-veristischen Aspekte seines Stoffes. Dies tut der politischen Brisanz des Films freilich keinen Abbruch - sie ist nur etwas "prinzipiellerer" Natur.