Die Ballade vom traurigen Clown, der gegen seinen Willen als Soldat in den Spanischen Bürgerkrieg hineingezogen wird und als reißender Wolf gegen das eigene Militär wütet. Eine krude, gewalttätige Parabel über die dunkle Zeit des faschistischen Spaniens, die unerträglichen Allianzen von Kirche, Bourgeoisie und Staat, ein Albtraum von einem Film mit einem verletzten Clown als Killer. «Ich wollte», sagt de la Iglesia, «einen Film machen, in dem das Lachen und das Weinen eins wird, eine Austreibung der alten, bösen Geister, die das Land verfolgen und immer aufs Neue die Gewalt erwecken.» Das ist ihm mit ziemlichem Nachdruck gelungen.
(Text: Viennale 2010)
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