Das Filmplakat zu „Blut und Loden am Atzenpass“ zeigt eine schreiende, blutverschmierte Person in Tracht.

Blut und Loden am Atzenpass

A , 2009

Ein Trash-Heimatfilm von und mit der ATZGEREI: Der Film greift Klischees auf, spielt mit ihnen, verschiebt sie, schafft Distanz zu diesen; und nicht zuletzt will er unterhalten und zum Mitschunkeln animieren.

Das Filmplakat zu „Blut und Loden am Atzenpass“ zeigt eine schreiende, blutverschmierte Person in Tracht.
Min. 40
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Nach dem Superhelden-Epos "Atzgerman!" folgt der langersehnte neue Film von und mit der Atzgerei.

"Blut und Loden am Atzenpass" spielt überwiegend im Milieu des österreichischen und deutschen Heimatfilms der Nachkriegszeit. Hier findet sich der klassische Jäger als Herrenmensch, der Wilderer, durch die Not in die Kriminalität gezwungen, eine verbotene Liebe, eine Schlagerstarkarriere ebenso wie Nasenbluten und weitere schwere Schicksalsschläge. Der Film ist eine opulente Kollage aus Heimatfilm, Heldengeschichte, Dokumentation,
Liebesfilm, Splatter, Animation, Musikfilm, Tragödie und vor allem Komödie. Der Film arbeitet mit Brüchen auf inhaltlicher und auf visueller Ebene, die Divergenz zieht sich zudem mit hoher Geschwindigkeit durch den Film, zu schnell um sich "einzusehen".

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