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Emmy 2010

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Amerikas bedeutendster Fernsehpreis wurde heuer am 29. August 2010 in 104 Kategorien vergeben: in einer dreistündigen Show konnte man die Verleihung von 26 Hauptpreise live miterleben.
Bei der 62. Preisverleihung der US-Fernsehakademie in Los Angeles wurde als beste Drama-Serie bereits zum dritten Mal in Folge „Mad Men“ ausgezeichnet: erzählt wird die Geschichte Don Drapers, Star einer New Yorker Werbeagentur Anfang der 1960er Jahre. Die Serie versteht sich v.a. als detailgetreue Rekonstruktion einer Ära, in der sich bahnbrechende soziale und kulturelle Änderungen angekündigt haben.
Ab dem 6. Oktober plant übrgens der Sender "ZDFneo" die erste Staffel von "Mad Men" im Free-TV auszustrahlen.

Der Fernsehpreis für die beste Comedy-Serie ging an „Modern Family”, in der TV-Urgestein Ed O’Neill mit von der Partie ist und die Erlebnisse einer turbulenten Großfamilie geschildert werden.

Im Reality-Wettbewerb setzte sich die Koch-Show "Top Chef" gegen die Reality-Show "Project Runway" des deutschen Supermodels Heidi Klum durch.
Ebenfalls leer ausgegangen sind u.a. auch Serien-Stars wie Michael C. Hall aus "Dexter", Hugh Laurie aus "Dr. House" oder Tony Shalhoub aus "Monk".

Als beste Miniserie konnte die 10teilige TV-Serie "The Pacific" einen Gewinn verbuchen: das Drama aus dem Zweiten Weltkrieg wurde u.a. von Steven Spielberg und Tom Hanks mitproduziert.

Gleich fünf Emmys gingen an "Temple Grandin" als bester Fernsehfilm: darin wird das Leben der gleichnamigen US-Tierforscherin und Autistin geschildert. Über jeweils einen Emmy duften sich daher die Darsteller Claire Danes, Julia Ormond und David Strathairn freuen.

In der Kategorie „Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm“ holte sich Al Pacino für die Hauptrolle im TV-Drama "You Don't Know Jack" seinen zweiten Emmy: der Hollywoodstar verkörperte den realen amerikanischen Sterbehilfe-Arzt Jack Kevorkian (auch "Dr. Tod" genannt).

Nicht zu vergessen ein Ehren-Emmy, den George Clooney in Form des "Bob Hope Award" entgegennehmen durfte: damit wurden seine humanitären Einsätze in verschiedenen Katastrophengebieten im Lauf der letzten Jahr honoriert.

(fs)

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In dieser One Man bzw. One Woman Show verkörpert Adam Sandler auch gleich seine eigene Zwillingsschwester, und Al Pacino beweist Selbstironie, indem er sich selbst spielt.

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