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Harrison Ford (70)

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Der Mann, dessen Wirkungsbereich gleichermaßen die kosmischen Weiten des Weltalls wie uralte Ausgrabungsstätten umfasst, denkt auch im Rentenalter noch längst nicht ans Aufhören.
Der am 13.7.1942 in Chicago geborene Weltstar feiert zwar 2012 seinen 70. Geburtstag, doch die Abenteuer des Rentenalters wird er wohl noch länger nicht kennenlernen – oder zumindest auf recht untypische Weise, da gewöhnliche Pensionisten nicht für Actionfilme vor der Kamera stehen.

Es ist eine besondere Gunst für einen Schauspieler, seine Filmkarriere bis ins höhere Alter fortsetzen zu können; in seiner Jugend musste der ausgebildete Zimmermann jedenfalls bis 34 warten, ehe ihm 1977 in „Krieg der Sterne“ der große Durchbruch mit der Rolle des Han Solo gelang, den er auch in den beiden folgenden „Star Wars“-Teilen darstellte.
Trotzdem war er durch diesen Welterfolg nicht auf eine einzige Figur oder das Science-Fiction-Genre festgelegt, denn dank Steven Spielberg konnte er seinen Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad noch steigern, nachdem er 1981 erstmals als abenteuerlustiger Archäologieprofessor Henry Jones jr., genannt „Indiana Jones“ oder „Indy“, in „Jäger des verlorenen Schatzes“ aufgetreten war. Bis heute verkörperte er diesen peitschenschwingenden Alleskönner (und möglichen Vater von Lara Coft) 4 Mal – zuletzt 2008 in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, und Ford schließt keineswegs aus, dass es auch noch einen 5. Teil geben könnte.

Neben George Lucas und Spielberg arbeitete Ford mit anderen namhaften Regisseuren wie Ridley Scott („Blade Runner“ 1982) und Robert Polanski („Frantic“ 1988) zusammen und seine Rollenwahl erstreckt sich von einem CIA-Agenten („Die Stunde der Patrioten“ 1992, “Das Kartell“ 1994) bis zum US-Präsidenten in Wolfgang Petersens „Air Foirce One“ (1997) – für letztere ehrenvolle Aufgabe erhielt er auch eine würdige Gage von über 20 Millionen US-Dollar und schaffte es 2001 prompt als reichster Schauspieler ins „Guinness-Buch der Rekorde“.

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