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Heimkehr

Land: D | Jahr: 1941
Genre: Genres
Laufzeit: 96 min.
Regie: Gustav Ucicky
Darsteller: Paula Wessely, Peter Petersen, Attila Hörbiger, Carl Raddatz, Werner Fuetterer, Berta Drews u.a.

 Filminfo  User Comments (4) 
Kamera: Günther Anders
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Autor: Gerhard Menzel
Der rassistische, antipolnische Hetzfilm zählt sicherlich nicht zu den »besten« Werken des wohl erfolgreichsten Propagandafilmteams im Dritten Reich, Ucicky und Menzel.
März 1939 in Wolhynien (Ostpolen). Die Übergriffe auf die deutsche Minderheit nehmen zu. Während die polnische Mobilmachung beginnt, wehrt sich die deutsche Lehrerin Maria gegen die Willkür, der schließlich ihr Mann zum Opfer fällt. Zusammengeschlagen vom Mob, wird ihm die Aufnahme in das Krankenhaus verwehrt. Er stirbt. Bald darauf marschiert die Wehrmacht in Polen ein. Die Deutschen im Dorf werden verhaftet und sollen erschossen werden. Ihr Widerstand und das Heranrücken der Deutschen verhindern dies. Ein großer Treck führt sie »heim ins Reich«.

Der deutsche Überfall auf Polen als Rettungsaktion für die von ihren polnischen Unterdrückern zur Massenliquidation verdammten Wolhynien-Deutschen: Gerhard Menzels Drehbuch und Gustav Ucickys Regie verleihen dieser monströsen Propagandalüge eine beklemmende Suggestivität. Zu Recht gilt HEIMKEHR als der schlimmste aller Nazi-Filme, weil er nämlich, der Dramaturgie eines Western folgend, die Mechanismen des Terrors fühlbar macht und die Spannung allmählich bis ins fast Unerträgliche steigert. Paula Wessely trägt als Zentral- und Perspektivfigur das Ihre zum Funktionieren dieser Maschinerie bei und gibt schauspielerisch ihr Bestes. Gleichwohl darf man ihr abnehmen, dass sie sich schon zeitgenössisch nicht mit der abschließenden Apotheose des Führers identifiziert hat, und es ist ihr zugutezuhalten, dass sie sich schon 1946 deutlich zu ihrem >Sündenfall< bekannt hat: »Heute weiß ich, daß es falsch war, aber damals war es für mich viel schwerer, Fehler zu vermeiden, als sie heute zu erkennen, es mußte wohl alles so kommen. Ich mußte durch all das hindurch.« (Filmarchiv Austria)
film.at-ID: 5226127

Tipp 

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Der Filmschauer absolviert diesmal einen krafitidiotischen Gewaltakt, während sich um ihn herum die Leichen stapeln.

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