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Hotel Adlon

Land: BRD | Jahr: 1955
Genre: Genres, Drama, Biografie
Laufzeit: 100 min.
Regie: Josef von Báky
Darsteller: Sebastian Fischer, Nelly Borgeaud, Werner Hinz, Nadja Tiller, René Deltgen, Lola Müthel, u.a.

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Autor: Hedda Adlon , Emil Burri
Aus der Sicht von Paul, der sich vom Pagen zum Direktor hocharbeitet, schildert "Hotel Adlon" in unterhaltsamen und dramatischen Episoden die Geschichte des Berliner Nobelhotels von seiner Eröffnung 1907 bis in die Wirren der Nachkriegszeit.
Geschichten aus der Geschichte des legendären Hotels Adlon erzählt der Film teils melancholisch, teils ironisch in zwölf Episoden. Der Zeitraum von vierzig Jahren Deutscher Geschichte, repräsentiert aus der Froschperspektive der Hotelangestellten und der »Menschen im Hotel«, beginnt mit der Eröffnung des Luxushotels 1907, bei der sich sogar Wilhelm II. beeindruckt zeigt, und endet mit dem improvisierten Leben in den Trümmern des zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstörten Adlon, das nun im sowjetisch besetzten Sektor Berlins liegt. Nadja Tiller verkörpert in einer Episode, die in der Weimarer Republik spielt, das ebenso verführerische wie raffinierte Flapper-Girl Mabel, das als trickreiche Hoteldiebin durch die Flure des Adlon streift. Als sie vom Hotelmanager gestellt wird, lässt sie im Aufzug gekonnt die Hüllen fallen, um der Auslieferung an die Polizei zu entgehen. Sie flüchtet – ganz nackt – durch die Drehtür: »Skandal im Adlon«, meldet die Presse am nächsten Tag.

(Text: Filmarchiv Austria)

(is) SA 14.3., 16:00 BRD 1955 REGIE: Josef von Baky BUCH: Emil Burri, Johannes Mario Simmel nach den in der Revue veröffentlichten Erinnerungen von Hedda Adlon KAMERA: Fritz Arno Wagner, Walter Hrich SCHNITT: Walter Wischniewsky MUSIK: Georg Haentzschel BAUTEN: Rolf Zehetbauer, Albrecht Hennings PRODUKTION: Artur Brauner für CCC-Film, Berlin DARSTELLER: Nadja Tiller, Sebastian Fischer, Nelly Borgeaud, René Deltgen, Werner Hinz, Erich Schellow, Karl John, Peter Mosbacher, Lola Müthel, Hans Caninenberg, Walther Bluhm, Kurt Buecheler, Stanislaw Ledinek, Helmut Lohner, Ralph Lothar
film.at-ID: 803559

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