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Mythos Vampire

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"Eclipse" ist da: film.at nutzt dieses Ereignis, um zu erkunden, welchen weiten Weg die Blutsauger im Lauf der Filmgeschichte vom Monster zum Traumprinzen zurückgelegt haben.
Seit einem knappen Jahrhundert faszinieren uns die Geschöpfe der Dunkelheit in Filmen. Anfangs nahmen Vampire eher den Platz der grausamen Mörder und Monster ein, doch im Laufe der Jahre mauserten sie sich zu ansehnlichen Objekten weiblicher Begierde, was wir unter anderem einigen neuromantischen Verfilmungen und feschen Schauspielern zu verdanken haben.

Bis heute gibt es weit über 400 Filme, die sich mit den Wesen der Nacht beschäftigen. Durch den Aufschwung der Horror- und Fantasyfilme in den letzten Jahren erfreuen sich Vampirverfilmungen auch weiterhin größter Beliebtheit.

Zu den anbetungswürdigsten Blutsaugern zählt unter anderem Gary Oldman, der als Graf Vlad III Draculea in der Verfilmung von „Bram Stokers Dracula“ einen charmanten Lord spielt und Winona Ryder den Kopf verdreht. Gefolgt von Brad Pitt, der in der Anne Rice-Adaption „Interview mit einem Vampir“ sein engelsblondes langes Haar schwingt und mit seinen Beißkollegen Tom Cruise und Antonio Banderas um die Gunst der Frauenwelt wetteifert. Auch Stuart Townsend, der in „Königin der Verdammten“ den Rockstar-Vampir Lestat zum Besten gibt, kann so manche Frau zum Schmachten verleiten.

In der Kategorie „Traumvampir“ steht derzeit wohl Robert Pattinson an oberster Stelle, verzaubert er doch mit seiner Art tausende von jungen und jung gebliebenen Frauen. Was will Frau mehr? Ein Vampir, der sich moralisch einwandfrei ohne Menschenblut ernährt, der einen schnittigen Volvo fährt, der Herzallerliebsten alle Wünsche von den Augen abliest, sie rund um die Uhr bewacht und als Zugabe in der Sonne wie ein Diamant funkelt.

Fragt sich nur, ob das Image des bösen, verführerischen Vampirs, der ganz plötzlich im Fenster erscheint und sich in den Hälsen junger Frauen verbeißt, nicht wesentlich reizvoller und mystischer ist, aber darüber lässt sich mit Twilight-Fans schwer streiten: können sie es doch kaum erwarten, "ihren" Edward wieder auf der großen Leinwand zu sehen, nebst dem muskelbepackten Wolf-Sixpack Jacob als optische Draufgabe!

Übrigens wird der letzte Teil der Twilight-Saga wegen seiner Inhaltsfülle in zwei Filme aufgeteilt und beschert uns somit doppelte Vorfreude. Wer es bis(s) dahin nicht aushält, kann sich inzwischen mit dem neuesten Werk von Stephenie Meyer hinwegtrösten – „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“.

flora könig

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