In Anwesenheit des Regisseurs Goran Rebic (The Punishment) und seines Teams fand am 27. Oktober 2003 die Österreichpremiere von Donau, Duna, Dunaj, Dunav, Dunarea statt.
Die Donau durchquert von ihrem Ursprung im Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer – auf ihrem Weg vom Westen in den Osten - 10 europäische Länder. Auf einer Gesamtlänge von 2850 km verbindet der Strom Menschen und Kulturen mit unterschiedlichen Sprachen, Brauchtum und Religionen. Gleichzeitig ist die Donau oftmals eine undurchdringbare Grenze zwischen Ost und West.
Goran Rebic nimmt es in seinem neuen Film, mit einem Teil der Donau und ihrem Verlauf durch die verschiedenen Länder auf. Er fährt sein Schiff von Wien zum Schwarzen Meer und zeigt die wahre Schönheit dieses völkerverbindenden Flusses.
Donau, Duna, Dunja,... ist der Name eines alten Kahns, auf dem Kapitän Franz und seine kleine Mannschaft – der serbische Maschinist Nikola, die junge Ungarin Tanja und der Ukrainer Giorgi – seit Jahren ihre Arbeit tun. Die Donau bestimmt ihr Leben. Als eines Tages der Junge Bruno mit einem Sarg auf das Schiff kommt, wird Franz gezwungen, ans Schwarze Meer zu fahren. Auf dieser Reise werden sie von der Drogenabhängigen Mathilda und dem Flüchtling Mircea begleitet.
Das „Narrenschiff“, wie es Grenzsoldaten nennen, passiert die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine. Landschaften, Häuser und Menschen ziehen vorüber. Die Reisenden treiben auf der Donau. Doch sobald sie an Land gehen, werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wie etwa Nikola, der desertierte und seit 10 Jahre nicht mehr in seiner Heimat Serbien war. Oder die Ungarin Tanja, die mit Nikola ihr Glück gefunden hat, aber nicht gemeinsam leben können.
Auch Kapitän Franz hat seine Vergangenheit nicht ganz hinter sich gelassen. Und so begibt sich das Schiff mit seiner Besatzung auf eine Fahrt in das Ungewisse, auf eine Fahrt zur Aufarbeitung der Vergangenheit.
Goran Rebic erzählt die Geschichte von Menschen aus verschiedenen Ländern, die alle nur auf der Suche nach dem Einem sind: Frieden. Den Frieden mit sich und der Welt.
Glanzvoll vermittelt Rebic in ruhigen (flussabwärts)treibenden Bildern diesen Weg der Suche und Aufarbeitung. (Daniela Rosenberger)
Dr.
Einen Tag vor meiner Abreise zur SFOR in Sarajewo bin ich, einer spontanen wie zufälligen
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Re:Dr.
ich möchte diesen film unbedingt sehen, aber bei uns lief er leider nie im kino... gibt's den auch auf DVD? ... antworten