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Österreich im Rennen um den Auslands-Oscar

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Eine zehnköpfige Jury nominierte als Österreichs Kandidat für die Oscar-Verleihung 2011 das mit Laiendarstellern realisierte Drama "La Pivellina" von Tizza Covi und Rainer Frimmel.
Mit "La Pivellina", dem italienischsprachigen Spielfilm von Tizza Covi und Rainer Frimmel, hat die österreichische Jury für den nächsten Auslandsoscar aus einem reichhaltigen Angebot nun einen Film gewählt, der kraftvoll und einfühlsam von einer Wirklichkeit am Rande der Gesellschaft erzählt.

Die beiden Filmemacher haben in ihrem dritten Langfilm ihren Szenerien vom Alltag erstmals einen fiktiven Plot zugrunde gelegt und ihre Geschichte im Milieu eines Wanderzirkus angesiedelt. Patrizia entdeckt am Kinderspielplatz ein zweijähriges, allein gelassenes Mädchen und nimmt sich seiner an. Gemeinsam mit ihrem Mann schafft sie der kleinen Asia eine Familie auf Zeit - einen winzigen fragilen Raum der Geschütztheit in den Randzonen der Stadt und der Gesellschaft.

Bei den 83. Academy Awards am 27. Februar 2011 geht also möglicherweise ein bereits mehrfach prämiertes Werk ins Rennen: "La Pivellina" wurde in Cannes in der Reihe Quinzaine des Réalisateurs uraufgeführt, und war seither nicht nur auf über 80 Festivals eingeladen, sondern konnte auch mehr als zwanzig Preise bei diesen Veranstaltungen für sich entscheiden. Im Vorjahr hat der Film übrigens auch die Viennale eröffnet.

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