Marte Harell

Johann Strauß wird als "Walzerkönig" aus Wien berühmt. Die musikalische Begabung seines ältesten Sohnes Johann will er nicht wahrhaben. Überaus verbittert reagiert er auf dessen ersten Erfolge.

Der publikumswirksame Streifen, in dessen Zentrum die nicht standesgemäße Liebe des »roten« Erzherzogs im »Steireranzug« zur Ausseer Postmeistertochter Anna Plochl steht, löste die Welle der historisierenden Habsburgfilme aus.

Der Musiker Josef Schrammel entdeckt, dass sein älterer Bruder Johann wundervolle Wiener Lieder komponiert, sie aber nur in der Schreibtischlade hortet.

Das schöne Wien zur k. u. k.-Zeit. Lixie, eine in bürgerlichen Verhältnissen aufgewachsene Hofratstochter, hat sich in den Klavierlehrer Toni verliebt. Um vor Lixies strengem Vater einen guten Eindruck zu hinterlassen braucht Toni dringend eine Stellung. Da kommt Lixie der Zufall zur Hilfe. Im Hotel Sacher begegnet sie Erzherzog Peter Ferdinand, genau dem Mann, der Toni weiterhelfen könnte. Doch der Erzherzog hat nur Augen für Lixie. Zwischen den beiden bahnt sich ein unstandesgemäßes Liebesabenteuer an, daß sich in der feinen Gesellschaft Wiens schnell zu einem politischen Skandal ausweitet.

Bei der Weltmeisterschaft möchte das Sportlerpaar Marika und Hans-Jürgen in einer Eisrevue auftreten. Zwei Manager wetteifern um die Gunst der beiden Stars, Marika wird zusätzlich vom Rennfahrer Johnny hofiert. Im Glauben, Marika habe sich mit Johnny verlobt, nimmt der eifersüchtige Hans-Jürgen ein Engagement bei einer Revue in Wien an. Marika wiederum denkt, Hans-Jürgen sei mit einer neuen Partnerin Jane liiert. Zum Glück bringt der alte Franz Haslinger mit dem Hund Lumpi wieder alles in Ordnung.

Erzählt wird mit Wiener Schmäh das Schicksal des Wiener Fleischhauers Karl Bockerer während der NS-Zeit in Österreich von 1938 bis 1945. Als prinzipiell unpolitischer Mensch steht er den Ereignissen nach dem Anschluss verständnislos gegenüber. Er weigert sich, den Führerkult mitzumachen und seine bisherigen Freunde (etwa den jüdischen Rechtsanwalt Rosenblatt oder den Sozialisten Hermann) zu verleugnen. Er muss miterleben, wie seine Frau von der Nazi-Propaganda fasziniert ist und sein Sohn Hans zum SA-Mann wird.

Der Film ist ein im deutschen Kriegskino ganz unüblicher Genremix aus Melodram, Komödie, Revue- und Episodenfilm nach amerikanischem Vorbild.

Das Volk ist fast durchwegs kauziges Alt-Wiener Kleinbürgertum; Schauplätze sind die Vorstadt, Gasthäuser, Theater, der Prater und der Wiener Wald.

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