Mara Mattuschkas experimenteller Spielfilm entführt sein Publikum in eine seltsame, kraftvoll bebilderte Welt bunten Lustwandels.
Gucki, die Tochter der Vermieterin, hat diesen Ort der Fleischeslust niemals verlassen und erschließt ihre Vorstellung von geistiger und körperlicher Zuwendung aus Beobachtungen des theatralen Treibens. Eine exzessiv-existentielle Parabel über die vielfältigen Wegkreuzungen des Zwischenmenschlichen – zwischen Demütigung und Bestrafung, Erfüllung und Glückseligkeit.