| Sierra ZuluArticle Das internationale Projekt zu einer schwarzen Polit-Satire aus dem Weinviertel konnte via Crowdfunding ein beachtliches Startbudget zusammenbringen.  Golden Girls Filmproduktion und die KünstlerInnengruppe monochrom konnten mit der Finanzierungsform des Crowdfunding ein Startbudget von insgesamt 51.586 USD für ihr Spielfilmprojekt lukrieren.
SIERRA ZULU ist der erste österreichische abendfüllende Spielfilm, der eine solch hohe Summe über Crowdfunding erzielen konnte.
Die zahlreichen UnterstützerInnen können sich über Gegenleistungen wie Nennungen im Abspann, ihr Foto auf einem Plakat im Film oder Reisedokumente des fiktiven Mikrostaats freuen.
MITWIRKENDE
Bereits jetzt haben einige SchauspielerInnen und KünstlerInnen ihr Interesse bekundet, am Projekt mitzuarbeiten: Robert Picardo (Star Trek Voyager), Amber Benson (Buffy), Jello Biafra (Sänger der Dead Kennedys), Joi Ito (MIT Media Lab), Steve Wozniak (Mitbegründer von Apple Computers), Max Grodenchik (Star Trek Deep Space Nine), Michael Ostrowski, Gerald Votava, Alfons Haider, Dirk Stermann, Georg Friedrich, Peter Rapp und viele mehr.
INHALT
Ein Camp der Vereinten Nationen mitten in Niederösterreich. Ein paar armselige Zelte, platziert an der Schengen-Außengrenze zwischen Österreich und Sowjet-Unterzögersdorf, der letzten existierenden Teilrepublik der Sowjetunion. Der Lageralltag ist langweilig. Die einzigen Feinde sind eine Handvoll pubertierender Dorfjugendlicher, die gelegentlich Katzen in den elektrischen Zaun schmeißen. So langweilig, dass sogar der History Channel vorbeikommt um eine Doku über die "schlimmsten UN-Missionen der Geschichte" zu drehen. Doch plötzlich ereignet sich eine furchtbare Explosion auf der sowjetischen Seite. Die UN-Soldaten sind ratlos, die Medien sensationsgeil.
Das ist die Ausgangssituation in der schwarzen Polit-Satire SIERRA ZULU, dem ersten gemeinsamen Film der Wiener KünstlerInnengruppe monochrom und der Produktionsfirma Golden Girls. Doch auch wenn das Medium Spielfilm für die InitiatorInnen neu ist - die Geschichte ist es nicht. Die Geschehnisse rund um diese fiktive realsozialistische Enklave in der Nähe von Stockerau begleitet monochrom nun schon seit über zehn Jahren. Es gab organisierte Busreisen in das Dorf, zwei Computerspiele (über eine Million Downloads) und jetzt eben ein Filmprojekt. |
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