11/Programm 2: 180° South

 
Dokumentation 101 min.
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Il capo
I 2010, Yuri Ancarani, 15 min
Il capo: Der blütenweiße Marmor, der aus dem italienischen Carrara kommt, ist weltberühmt. Doch wer weiß schon Bescheid über die Arbeit jener Männer, die den begehrten Rohstoff abbauen? In einer ganz eigenen Sprache, mit Gesten und Zeichen anstatt Worten, koordiniert der Boss, "il Capo", die Arbeitsabläufe seiner Mitarbeiter. In ungewöhnlich poetischen Bildern nähert sich der junge Regisseur Yuri Ancarani dem Thema Mensch und Maschine und zeigt die harte, gefährliche Arbeit als surreales, orchestrales Zusammenspiel im gleißenden Licht des Marmorsteinbruchs.

180° South

US 2009, Chris Malloy, 86 min
180° South: "Die Eroberer des Nutzlosen, das waren wir! Fast
das ganze Jahr über verbrachten wir draußen, schliefen in Schlafsäcken, egal ob in den Bergen oder irgendwo am Strand von Mexiko." Man schrieb das Revolutionsjahr 1968, als sich die beiden jungen Abenteurer Yvon Chouinard und Doug Tompkins aufmachten zu einer Reise ans Ende der Welt, immer angetrieben von der Sehnsucht, die letzten Flecken wilder und unberührter Natur auf Erden zu finden. Über 5000 Meilen führte sie ihr abenteuerlicher Trip von Kalifornien bis ins tiefste Patagonien. Mehr als 30 Jahre später: Per Zufall entdeckt Jeff Johnson, ein junger Amerikaner, das Filmmaterial von damals und will es Chouinard und Tompkins gleichtun. Er gibt sein bisheriges Leben auf und reist binnen sechs Monaten von Nord- nach Südamerika. Am Ende trifft er in Patagonien seine beiden Vorbilder. "180° South" pendelt zwischen den Bildern zweier junger Aussteiger aus dem vergangenen Jahrhundert und der Erzählung über eine moderne Expedition.

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