11:14

 USA/Kanada 2003
Thriller 23.09.2005 85 min.
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Um Punkt 23:14 überschneiden sich die Schicksale verschiedener Personen auf verblüffende Weise - mit einem lauten Knall und fatalen Konsequenzen.

Der angetrunkene Jack ist auf dem kaum befahrenen Highway unterwegs. Die durchtriebene Cheri lockt ihren Freund zum Schäferstündchen auf einen Friedhof. Drei ausgelassene Jungs sausen mit ihrem VW Bus durch die Kleinstadt. Die Tankstellenangestellte Buzzy wird von ihrem besten Freund überfallen. Frank hat Angst, dass seine Töchter eine Dummheit begangen haben könnten. All diese Geschichten haben nichts gemein, doch um 23:14 Uhr werden sich ihre Schicksale auf verblüffende Weise überschneiden.

Details

Hilary Swank, Collin Hanks, Rachel Leigh Cook u.a.
Greg Marcks
3L

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Viertel nach elf
    Hier werden vom damals noch recht jungen Regisseur Greg Marcks mehrere Episoden recht unterhaltsam und mit viel Tempo miteinander verbunden. Da gibt es Autounfälle mit Fahrerflucht, einen Überfall, Sex auf dem Friedhof und unterwegs geht sogar ein Pimmel verloren, beim Versuch aus dem Autofenster zu pinkeln. Auch Tote sind mit von der Partie. Allen gemeinsam ist, dass keine der Aktivitäten von Erfolg gekrönt ist. Man erkennt immer mehr die personellen Zusammenhänge, begreift die teils fatalen Verknüpfungen und fragt sich, wie das alles enden soll? Vom Titel her kann da rein zeitlich problemlos vor und zurückgeblendet werden. Ein Blick auf eine Uhr reicht. Zwei Altstars wie Barbara Hershey (fast unerkennbar mit Brille) sowie Patrick Swayze als besorgter Vater agieren neben Hilary Swank (mit Zahnspange). Nachwuchsstars wie Colin Hanks, Jason Segel oder Henry Thomas sind noch dabei, etwas zu werden. Die unbeantwortete Frage bleibt unbeantwortet: es endet mit dem Abspann. Keine Lösung ist auch eine. Nur keine befriedigende. Dafür singt Nancy Sinatra den Ohrwurm aus den 60er Jahren von den ‘marschierenden Stiefeln‘. Hier marschiert aber niemand. Die Akteure waren eher auf dem ‘Highway to Hell‘ unterwegs. Es ist halt reine Unterhaltung ohne Tiefgang.

  • Darwin-Award
    Schockeffekte? Witzig? Die Vorschreiber müssen in einem anderen Film gewesen sein! Das ist jedenfalls nicht nur eine Warnung vor diesem Film - das ist eine ERNSTE Warnung vor diesem Scheißdreck. Das ganze Ausmaß an Mist wird einem erst ganz am Ende bewusst, wenn man den vollen Überblick hat über die episodenhafte Story.
    Die 2 Typen, die in diesem Film sterben, verdienen jeweils den Darwin-Award für die peinlichste und blödeste Art zu krepieren: der eine wird beim Vögel auf dem Friedhof (!) von einem herunterfallenden Stein (?) erschlagen. Die andere wird auf dem Zebrastreifen von einem Auto püriert, während sie am Handy telefoniert.
    Und dazu das völlig irre Timing: zwischen 10:47 und ihrem Tod 27 Minuten später um 11:14 macht Cherie folgendes:
    * sie diskutiert mit ihrem Alten über einen ihrer 3 Freunde
    * sie lässt sich von ihm am Friedhof pudern
    * sie läuft heim, wäscht sich, borgt sich das Auto (div.Startprobleme) von ihrem Alten und fährt zu Freund Nr.2
    * sie macht sich an Freund Nr.2 heran, borgt sich seine Jacke
    * hat Startprobleme, bringt Starterkabel an, gibt sich selber Starthilfe, fährt weg, um sich mit Freund Nr.3 zu treffen
    * telefoniert mit Freund Nr.3
    * inzwischen ist Freund Nr.2 mit seinem Tankstellen"überfall" fertig und trifft Cherie zufällig (?)
    *um 11:14 - Tod am Kühlergrill
    Damit nicht genug: der Alte von Cherie geht mit seinem Hund spazieren und findet ohne Umwege ausgerechnet den Freund Nr.1 mit dem Stein in der Fresse am Friedhof! Das ist ja auch genau DER Ort, wo man Abends mit Hund spazieren geht!
    Vergesst diesen Mist. Da ist ja vergleichsweise noch L.A.Crash eine Offenbarung.
    Amen


  • Also der Film ist eigentlich ganz spannend und hält einen ständig in Atem, aber einige Inhalte, die vorkommen, sind mir schon etwas pervers und grauslig vorgekommen, man merkte richtig, dass es auch den ganzen Kinosaal ekelte. Bei manchen Handlungen konnte man eventuell noch etwas lachen (manche Lacher sind wirklich dabei) aber die Szene am Friedhof fand ich mehr als geschmacklos. Ansonsten eine gut gemachte mehr als nur schwarze Komödie mit ernstem Inhalt. Wie man das ganze bezeichnen soll, weiss ich eigentlich nicht...

  • Kurz, aber nicht schmerzlos
    11:14 ist ein Film zum mitdenken und gut aufpassen, da manche Details erst später Sinn machen. Auf jeden Fall ist er durchgehend spannend inszeniert und hat ein paar nette Schockeffekte. Witzig ist er obendrein auch noch. Er ist kein Pulp Fiction, aber zumindest überdurchschnittliche Kinounterhaltung (was ja leider nicht allzu schwer ist).