1945

 Österreich 1994
Drama 86 min.
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Peter Patzak inszeniert die nach authentischen Ereignissen stark dramatisierte Handlung wie einen oft komischen Western.

In der Zeit des Chaos und der Unsicherheit nach dem Zusammenbruch 1945 ist die Wiener Zentralregierung noch nicht in der Lage, Recht und Ordnung im Mühlviertel durchzusetzen, und die amerikanischen Besatzungstruppen sind mit den örtlichen Gegebenheiten nicht vertraut. Sie ernennen einen Bauern zum Kommandanten der Ortschaft, weil er als Einziger nicht mit den Nationalsozialisten kooperiert hat, doch der Mann errichtet mit einer Gruppe von Displaced Persons ein Regime, das auf Willkür und Rache aufgebaut ist. Der Streit mit den Dorfbewohnern eskaliert, es kommt zum großen Showdown gegen die vom Pfarrer angeführten ehemaligen Nationalsozialisten.

Peter Patzak inszeniert die nach authentischen Ereignissen stark dramatisierte Handlung wie einen oft komischen Western. Der Held, kongenial verkörpert von Konstantin Wecker, der auch die Musik geschrieben hat, ist ein bärenstarker Lackel, der das Recht zu seinen Gunsten neu auslegt. Obwohl er moralisch auch nicht einwandfrei handelt, bleiben die Sympathien eindeutig auf seiner Seite, schon weil seine Gegner allesamt Mitläufer waren, die sich aber jeder Bestrafung entziehen. (gp) (Filmarchiv Austria)

Details

Konstantin Wecker, Cornelia Froboess, Vadim Glowna, Joachim Bissmeier, Juraj Kukura, u.a.
Peter Patzak
Dieter Stiefel

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