300

 USA 2006
Abenteuer, Action 06.04.2007 ab 16 117 min.
7.80
300

Die unerbittliche Filmversion der historischen Schlacht an den Thermopylen nach dem Comic von Frank Miller.

Im antiken Griechenland starb König Leonidas (Gerard Butler) mit 300 Spartanern im Kampf gegen Xerxes und sein gigantisches persisches Heer. Ihr Mut und ihre Opferbereitschaft angesichts der ausweglosen Situation inspirierte die griechischen Stämme zum Bündnis gegen die Perser - so entstand eine Urzelle der Demokratie.

"300" beruft sich auf den gleichnamigen Comic-Roman von "Sin City"-Autor Frank Miller. In seinem Abenteuerepos geht es um Leidenschaft, Mut, Freiheitsdrang und Opferbereitschaft - verkörpert durch die Spartaner, die sich hier in einer der berühmtesten Schlachten der Geschichte bewährten. Unter der Regie von Co-Autor Zack Snyder ("Dawn of the Dead") kombiniert die Verfilmung von Millers berühmtem Comic-Roman real gefilmte Handlungselemente mit virtuellen Szenerien, die dem antiken Zeitgemälde eine unverwechselbare Optik verleihen.

Details

Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West, David Wenham u.a.
Zack Snyder
Tyler Bates
Larry Fong
Zack Snyder, Kurt Johnstad
Warner Bros.
ab 16

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • gute Comicverfilmung
    Kurz und bündig: tolle Schlachtszenen, brutal, wie halt Kriege sind, etwas zu pathetisch, für eine Comic-Nachempfindung aber voll ok.

    Dieser Film legt ja auch keinen Anspruch auf reale Tatsachen. Es zählen die Ästhetik der Compicvorlage. Die Sepiafarben und das digital Grading wirken meiner Meinung nach nur teilweise gut. Große Teile werden durch das übertriebene digitale Grading zu unscharf und verwaschen. Ich habe es im digitalen Saal gesehen.

    Wer große gut gemachte Schlachtszenen liebt wird diesen Film mögen. Die Handlung wird vordergründig auf diese Szenen reduziert. Wer ausschweifende Handlung und Realismus sucht wird hier eher enttäuscht sein.

    Gesamturteil: Empfehlenswerter Schlachtenfilm.

    Re:gute Comicverfilmung
    fand ich auch!
    viele sagen zwar, dass der film ein vollscheiss ist, aber das ist bei den größeren filmen immer so

    die leute vergessen, dass es sich hierbei um eine COMIC verfilmung handelt, wie SIN CITY, und nicht 100 % nachvollziehbar sein muss

    und weil sich manche PERSER aufregen so negativ dargestellt zu werden: die AMIS haben die RUSSEN auch jahrzehnte lang, als die BÖSEN dargestellt, und wir waren ja auch mim 2WK nicht die guten....

  • Sk
    Wenn man mich auf einer einsamen Insel, die praktischerweise ein Kino hat, und ich 3 Filme wählen dürfte, würde sich "300". Ich kann mit eindeutiger Gewissheit sagen, daß "300" daß eindrucksvollste Kinoerlebnis war, das ich jemals genossen bzw. erlebt habe. (in meinem Fall Haydn Saal B.). Ich habe eine extrem gute Anlage zu Hause, aber diesem Film wird nur ein Kino gerecht! (EOV wenn möglich)

  • Extracooles Gemetzel
    Extem cooler Film. Wer auf Action steht muss diesen Film einfach sehen. Die Spartaner in der Schlacht sind a Wahnsinn!!!!
    Ungedingt ansehen......am besten ohne Frau oder freundin aber mit 2-3 Bier. prost

  • perfekt inszeniert - Teil 1
    Die Handlung vom Film kurz überrissen:

    Was war damals los? Also in Griechenland, 480 vor Christus hat sich die Geschichte abgespielt. Xerxes der 1. Der persische König, Gottkönig, zieht von Asien aus nach Europa und unterwirft mit Geld, Gewalt und seiner Macht seiner 250.000 Mann starken Armee alles was sich ihm in den Weg stellt. Doch als sie in Griechenland angekommen sind, und bei den Thermopylen landen wollen, wissen sie nicht das sie von einer Armee von Spartaner die sehr klein ist überrascht werden. Der 20 Meter breite Engpass ist für die Perser der einzige Weg den sei vom Meer nehmen können um ins Landesinnere zu kommen. Ein großer Teil der Armee kommt schon Anfangs an um, in den Fluten die vor den zerklüfteten Klippen herrschen. Doch sie haben nicht mit LEONIDAS gerechnet, der sich Ihnen eben mit 300 Mann in den Weg stellt, der als geborener Krieger gilt, seine Frau zu Hause lässt, mit seinem Sohn und weiß das er nie wieder kommen wird.

    Was LEONIDAS nicht weiß, THERON der Oberste Vorsitzende vom Spartanischen Rat, hat seine Frau GORGO mehr als im Griff und will einfach nicht das Gesetz brechen, und dem König eine Nachhut zur Rettung schicken, denn er ist überzeugt, der König handelt auf sein eigenes Gutdünken hin, und Sparta kann nur überleben wenn es Xerxes nachgibt.

    Etwas über den Hintergrund, die Geschichte, was wirklich war, die Hintergründe von allem usw.:

    Als ich mir den Film ¿Sin City¿ anguckte, der ja auch vom Frank Miller gezeichnet wurde, dachte ich, nie wieder eine Geschichte von Frank Miller, und ich sehe mir den 2. Teil sicher nicht an, das Comic hat mir auch nicht gefallen, und nun das. Wahnsinn einfach. Also das Comic von 300 das ja zu kaufen ist über einen guten Buchhandel ist nicht so gut gezeichnet, hat nicht viele Seiten, ist mit nicht so schönen Bildern durchsetzt und ist eigentlich langweilig, ja ich bin froh das es den Film gibt.

    So ungefähr klingt die ganze Geschichte wie eben oben geschrieben. Das man als Comic so eine Geschichte bringen kann ist schon super, aber einen Film der dann wirkt als wäre er wahrhaftig und würde die Wahrheit über die damaligen Verhältnisse liefern, ne das ist doch nicht gut oder? Nun ich sage, das ist Freiheit eines Künstlers, und jeder andere Film in Hollywood ist Dreck und wird geliebt, ne ist schon O.K. was er gemacht hat, der Regisseur Zack Snyder. Aber zurück zur Geschichte dahinter.

    Natürlich haben niemals damals die Spartaner so ein Arnold Schwarzenegger mäßiges Hurraa oder Hei Ho geschrien als sie in die Schlacht liefen, aber das ist eben nur ein Comic das verfilmt wurde, egal, da ist mir das wirklich egal, meiner Freundin nicht, die hat kaputte Arme weil ich mir voller Freude dauernd in Ihr zartes weiches Fleisch gebohrt habe, aber egal, wo war ich? Ja genau, der Patriotismus, den gab es damals auch nicht, und wer mal was über die Thermopylen lesen will. Hier.

    Die mehrtägige Erste Schlacht bei den Thermopylen fand zu Beginn des Zweiten Perserkrieges, vermutlich um den 11. August 480 v. Chr. statt. Die Thermopylen, der antike Engpass zwischen Kallidromos-Gebirge und dem Meer, waren von hoher strategischer Bedeutung. In der Antike maß der durchschnittlich 15 Meter breite Durchgang an den beiden engsten Stellen nur wenige Meter. Dieser hat sich jedoch bis heute infolge von Versandung auf mehrere Kilometer ausgedehnt. 480 v. Chr. stand ein großes persisches Heer unter König Xerxes I. genau vor diesem Durchgang. Letztlich wurde die Schlacht von den zahlenmäßig unterlegenen und vermutlich uneinigen Griechen gegenüber dem Persischen Heer verloren.

    Auf Seiten des griechischen Bündnisses soll nach Herodot (VII, 176) ein Hoplitenheer mit folgenden Kontingenten am Pass in Stellung gegangen sein:

    300 Spartanische Hopliten,
    1.000 Tegeaten und Mantineer,
    120 aus Orchomenos,
    1.000 aus Arkadien,
    400 aus Korinth,
    200 aus Phleius,
    80 aus Mykenai,
    700 von Boiotern und Thespiern und
    400 Thebaner

    bitte mehr davon - Teil 6
    Zwar kritisiert Nouripour ¿300¿ und das zweifelhafte Wertesystem der Spartaner, viel schlimmer jedoch sei die mangelnde Souveränität und das fehlende Selbstbewusstsein Irans im Umgang mit einem Film: ¿Je kleiner das Selbstbewusstsein, desto größer der Schmerz.¿

    Als ob die keine Sorgen sonst hätten. Nun ja, der Film ist einfach super. Bevor ich aber zu Ende komme noch eine gute Nachricht.

    Aufgrund der negativen Darstellung der Perser hat sich der Iran, dessen Einwohner sich als Nachfahren dieses Großreiches sehen, auch bei den Vereinten Nationen über den Film beklagt, mit der Begründung, er sei ein Propagandafilm, der auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten anspiele und gleichzeitig die Perser als einfältige, grausame Barbaren darstelle. Mit dem Sandalenfilm über die Schlacht zwischen Persern und Spartanern am Thermopylen-Pass hätten die USA ¿eine neue Front im Krieg gegen den Iran¿ eröffnet, ereiferte sich das iranische Fernsehen.[15] Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna, sagte der iranische Kulturminister Hussein Safar Harand, dass die Filmemacher sich an den iranischen Menschen rächen wollten und ihre glorreiche Geschichte und ihren Ruf in Frage stellen.[16] Der kulturpolitische Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Javad Schamgari, warf den USA vor, sein Land erniedrigen zu wollen. In den USA, wo der Streifen ein Kassenschlager ist, sind iranischstämmige Amerikaner erbost darüber, dass sich Perserkönig Xerxes als rachsüchtiger und launischer Tyrann gebärdet. Davon sei in der Geschichtsschreibung nichts überliefert. Die Spartaner, so die Kritiker, würden andererseits viel fortschrittlicher dargestellt als sie in Wirklichkeit gewesen seien. Auch der Kritiker des ¿New Yorker¿ zeigte Verständnis für die empörten Iraner: Man könne ihnen nicht vorwerfen, dass sie kein Verständnis für amerikanische Popkultur hätten.


    Und das ist genauso lächerlich, also ich höre jetzt auf, finde den Film super und sehe ihn mir sicher noch 3 x an

    96 von 100

    zu kurz einfach - Teil 5
    Unglaublich in dem Film, die ganzen Effekte, das ganze CGI Zeug, das wirkt natürlich arg, den man sieht in Matrix ähnlicher Zeitlupe oft Blutfontänen spritzen, Köpfe werden nur 3 x abgetrennt also keine Sorge, trotzdem der Film ist was für FSK 18 und nicht FSK 16, auch wenn 16 Jährige schon mehr Analsex gehabt haben, als die Hündin meiner Nachbarin.

    Wer sich noch erinnert wie damals Gandalf auf den Pelennor Feldern gekämpft hat, ja der Film ist ungefähr so als wäre er das selbe nur eine Steigerung der damals gezeigten Sequenz, ja das kommt einen ins Gedächtnis wenn man den Film sieht. Natürlich ist im Vordergrund die Gewalt, ja leider, ich muss sagen leider, denn mit ein bisschen mehr Mut für Darstellung, historischen Hintergrund wäre der Film mit der herrlichen Geschichte noch besser geworden als ¿Troja¿ und ¿Alexander der Große¿ die beide in speziell erweiterten Langfassungen ins Kino in den USA kommen, was vielleicht nicht schwierig ist aber möglich. Beide gefielen mir gut.

    Dass der Film absichtlich so unrealistisch aber cool wirkt, hat Snyder ja beabsichtigt. Nun gut im Film hat mir gefallen, und leider viel zu wenig dargestellt, die Freundschaft in der Kampfphalanx von Astinos und Stelios, die so ungefähr wirkten wie im Film ¿Troja¿ Brad Pitt und sein Schwuler Freund.

    Was auch gut war, in ein oder zwei Szenen musste ich leicht schmunzeln, als z.B. Leonidas vor Xerxes trat, der übrigens wollte ja den Leonidas bestechen, und ihm ganz Griechenland bieten wenn er sich vor ihm niederwirft, voller Freude musste ich die Hand meiner Holden noch fester drücken die mir dafür Ihren linken Schuh gab was ich in der Euphorie gar nicht gemerkt habe, denn er winkte ab, LEO ist einfach ein Spitzen Kämpfer ein unbezwingbarer Recke, und ich finde es auch wenn es andere ablehnen, einfach super, wenn man gestählte Muskelmänner sieht die geil wirken, wenn sie töten, das sieht einfach gut aus, als würde Van Damme als Ritter spielen.

    Übrigens der Erzähler des Filmes ist eben DILIOS, der hat den Faramir in Herr der Ringe gespielt, ja der hat auch gut gespielt, aber war wie alle anderen viel zu kurz zu sehen, denn Schlacht und Blut waren im Vordergrund, egal, das hat gepasst.

    Wenn man denkt, die Griechen haben ja dann die Perser besiegt, sie umgingen ja die Termopylen, kamen nach Athen, kämpften lange bei Salamis und Plataiai, und wurden dann von den Athenern überrannt, das war dann die Geburt des griechischen Weltreiches.

    Ich finde der Film ist legendär jetzt schon nicht nur weil er mit 60 Millionen US $ in den USA die 200 Millionen US $ Marke erricht und weltweit bald 400 Millionen erwirtschaftet zu haben scheint, sondern weil er einfach gut ist, neue Sequenzen bietet. Und wie schon in jedem Leben, auch hier steht hinter einem starken Mann eben eine starke Frau, super Aussage findet meine Holde und die ist noch stärker nach dem Film als zuvor.

    Wer sich über den Film aufregt mag Kill Bill genauso wenig wie Tim Burton Filme die allesamt unrealistisch sind, ja das war er auch, aber einfach wunderbar, und das nicht nur wegen den Szenen sondern wegen dem dazugehörigen guten Pathos. Wenn ich denke, in den USA lief der Film in einem Imax Kino und hier nicht das ist echt beschämend, ein Grund die USA zu besuchen.

    Am meisten muss ich lachen wenn ich so was lese:

    Der persischstämmige grüne Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour bringt im Nachrichtenmagazin Der Spiegel die Empörung über den Film in Iran mit mangelndem Selbstvertrauen seitens der Iraner in Verbindung; sie fühlten ¿sich durch die Darstellung der Perser schlicht verunglimpft¿, weshalb sich dort eine Welle der Entrüstung ausbreite. Besonders die krasse Schwarz-Weiß-Darstellung im Film beschmutze den antiken Glanz der Perser.

    Best Schlachten ever - Teil 4
    Dann als ich Xerxes gesehen habe, ja vom geschichtlichen sah er anders aus, das ganze war unlogisch, egal, das kommt später, also der Xerxes der den Leonidas um einen Kopf überragt ist ein Schauspieler der mir unbekannt ist, Rodrigo heißt er und er ist 1,90 Meter groß und ich schätze sie haben die gleiche Technik benutzt wie bei Harry Potter um eben den Rubeus Hagrid den Robbie Coltrane spielt, als 2,50 Meter Mann erscheinen zu lassen.

    Am meisten habe ich mich gefreut den Riesen Perser zu sehen, einen Goliath, ein Monster, eine unbezwingbare Bestie, eine Züchtung aus der Hölle, angeführt und im Dienste des Königs, des Gottes über 100 Völker, er kämpfte gegen Leonidas, wollte ihn töten, er sah furchterregend aus, ich dachte mir eigentlich was wäre wenn man so einen Typen gegen sich hat, wie kann der so groß gewachsen sein, wie kann ein Mensch überhaupt so groß sein? Hat der eine Freundin die auch so groß ist? Wie kann er mit einer kleinen Freundin Sex haben? Dreht sich die dann wie eine Windmühle auf seinem Johannes? Oder nimmt er sie von hinten und kommt vorne raus, spießt er sie auf? Keine Ahnung, aber es ist Robert Maillet, ein 2,13 Meter großer Schauspieler, ein Wrestler, der ist unter dem Namen Kurrgan bekannt.

    Wenn man sich den Film genauer ansieht, dann hört man so super Sprüche wie Keine Gefangenen! Keine Gnade! Kein Rückzug die vom überragenden Heldenmut der Beteiligten schon von sich spricht. Was in dem langweilig oder eher schade wirkt, die Beziehung von Gorgo zu Leonidas, Ihren Mann eben, war zu kurz, man sah nicht wie Theron gewirkt hat, wie er in den Hohen Rat kam, man sieht nichts von der Lebensweise der Spartaner, bis auf die herrliche Stimme im Off, die das Comic verkörpern soll, weil es eben eine Stimme ist, die so ne Art Geschichte im Hintergrund des Filmes spricht, man sieht wenig von dem ganzen Politischen Quargel den sich in Sparta ein paar kluge Köpfe teilen, leider, 70 % sind Schlachtszenen und Szenen von 3 Tagen auf dem Schlachtfeld der Thermopylen.

    Zack Snyder ist ja bekannt von ¿Dawn of the Dead¿ und darum ist der Film eben auch so blutig, aber er ist gut, er ist super gemacht, aber leider ist er nicht so wie es hätte sein sollen. Geschichtlich wertvoll. Endlich ist ein Film am Werke der das Leben der Schlacht zeigt, wie es hätte sein sollen, eben blutig, unwirklich vielleicht, aber spannend und schön irgendwie anzusehen. Soll heißen: Die Schlacht ist hier wirklich eine Schlacht, eine sehr genau durchexerzierte, und nicht nur ein Getümmel wie in wenigen Filmen die eher beschämend waren und eher ängstlich verfilmt. Und zwar volles Programm. Es wirkt vielleicht etwas unwirklich zu sehen wie gestählte Manneskörper in voller Montur aufeinander prallen, sie werden von Speeren durchbohrt und von Schwertern werden in Großaufnahme ihre Gliedmaßen abgehackt, das Blut spritzt öfters als man denkt und in einigen Mengen, aber nicht so schlimm wie in ¿Kill Bill¿. Da war viel mehr Blut. Wenn eine Angriffswelle der Perser abgewehrt ist, kommt kurz darauf die nächste Welle, mit Pfeilen, Monstern, Tieren, Berserkern, fremden Gestalten, Soldaten, die sich allerdings auch erstmal über den Leichenberg ihrer Kameraden kämpfen muss, den die Spartaner zum Schrecken als Mauer beim Meer aufgestellt haben, was vielleicht unwirklich wirkt aber geil ist und Cool wirkt.

    Überall der Pathos, ja ich mag keinen Pathos, aber hier hat er gepasst, einfach wunderbar, hier hat er gut gewirkt, und ja auch die guten Parolen, die altbekannten die man früher in alten Filmen der 50 er und 60 er Jahre gesehen hat, ja das kam auch vor. Auch der unwirkliche Perserkönig der wie ein 2,5 Meter Mann wirkt, der eine Menge an Piercings im Gesicht und am Körper hat, der sieht unwirklich gefährlich, richtig übermächtig angsteinflößend und böse aus, gut gewählt, wie im Comic, aber eben besser.

    Ich liebe Pathos - Teil 3
    Da Xerxes ¿ im Gegensatz zu seinen Vorfahren ¿ nie im Kampf ein Schwert führte, beauftragte er mit der Kriegsführung fähige Strategen, die mit genügend Erfahrung ausgestattet waren, wie beispielsweise Mardonios, dem er das Landheer beim Zug gegen Griechenland anvertraute, oder seinen Halbbruder Achaimenes, der für ihn 484 v. Chr. einen Aufstand in Ägypten niederschlug.

    Xerxes widmete sich der Errichtung von Kolossalbauten in Persepolis und Susa. Nicht nur in den verschiedenen Residenzen war kein Bauauftrag zu kostspielig, auch der nie vollendete Landdurchstich am Berg Athos ¿ der Xerxes-Kanal zur Kriegsvorbereitung 483 bis 480 v. Chr. ¿ zeigt seine Leidenschaft für die Bautätigkeit. Bei der Plünderung Athens 480 v. Chr. ließ er die schönsten Exponate nach Persepolis und Susa überführen und dort aufstellen, darunter die Skulpturen der Tyrannenmörder Harmodios und Aristogeiton.

    Zeitgenössische Geschichtsschreiber und Autoren, so zum Beispiel der griechische Dichter Aischylos, führten seine Misserfolge unter anderem auf seine mangelnde Besonnenheit und fehlende religiöse Toleranz zurück, deren Ursache nach heutiger Einschätzung vermutlich die Einflussnahme seiner Mutter Atossa und die Erstarkung der Magier waren. Auf seinem Zug nach Griechenland ließ Xerxes I. in Troja haltmachen und sich vom Trojanischen Krieg berichten. Daraufhin sollen ¿ im strengen Gegensatz zur Lehre Zarathustras ¿ 1000 Rinderopfer dargebracht worden sein. Eine Anekdote berichtet davon, dass Xerxes I. bei einem fehlgeschlagenen Brückenschlag über die Dardanellen die Meeresenge mit 300 Peitschenhieben bestrafen ließ.

    Nach inneren Wirren wurde Xerxes I. von seinem Gardebefehlshaber Artabanos ermordet. Dieser lenkte den Verdacht auf den ältesten Sohn des Xerxes, Dareios, welcher daraufhin von seinem jüngeren Bruder Artaxerxes I. ermordet wurde, der dann auch als Nachfolger seines Vaters den Thron bestieg.


    So genug der Geschichte, weiter in der Handlung, in der Filmkritik, und im Rundherum:

    Wie oft habe ich gelesen, dass dieser Film menschenverachtend sei. Nun ich habe keine Ahnung wer wieso auf so eine blöde Idee kommt. Nur weil Perser abgeschlachtet wurden, nur weil in dem Film ca. 500 Leute abgeschlachtet wurden, 20 Spartaner, und einige andere? Nö das ist Krieg nicht menschenverachtend. Unter dem Begriff bezeichne ich Darstellungen aus der SS Zeit.

    Ich muss mal gleich vorweg sagen, ich finde ¿Gladiator¿ und ¿Braveheart¿ die besten Schlachtfilme der letzten Jahre, und ¿Die Rückkehr des Königs¿ den allerbesten Abenteuer und Fantasy Film der letzten Zeit aller Jahre. Und ich finde Monumentalfilme fantastisch, ich bin Mittelalterfan und mag die Zeit damals. Und darum muss ich jetzt sagen, die 110 Minuten die der Film gedauert hat, ich habe nicht genau mit gezählt, sind mir viel zu kurz gewesen. Ich finde dass der Film viel länger gedauert haben sollte.

    Die Zeit damals muss wirklich grausam gewesen, sie war ehrlich und voller Ehre, und Blut, voller Schlachten und voller starker ehrlicher Lebensfreude. Nun ich habe mich den ganzen Film gar nicht zurückhalten können, entweder bin ich vom Sessel aufgesprungen, weil die Dialoge so schön waren, oder ich bin in die Starken 30 cm im Umfang Arme meiner Holden gesunken, weil die Romantik an leider sehr kurzen Szenen sehr stark war und auch gut ausgebaut, oder ich bin im Sessel wie in einer Raumkapsel zurückgelehnt gewesen, und habe mir gedacht, he ich will dort sein, oder ich habe den Text nachgesprochen und das so laut das sich jeder Kinobesucher die Ohren zuhalten musste, oder ich bin die Sesseln runtergesprungen und habe gegen virtuelle Perser gekämpft. Diese ollen bösen Perser.

    Anspruch fehlt - na und? - T 2
    Die Athener und Spartaner hatten also ein zahlenmäßig weit unterlegenes Heer von etwa 4.200 Mann (nach anderen Angaben können es insgesamt aber auch 6.000 Mann gewesen sein; vgl. auch die abweichenden Angaben bei Herodot zu den Peloponnesiern: VII 202f. zu VII 228; allerdings wäre auch in diesem Fall das griechische Heer den Persern weit unterlegen gewesen). Eine offene Feldschlacht stand nicht zur Diskussion, vielmehr war der Sinn der Positionierung der Truppen der, einen raschen Vormarsch Xerxes' aufzuhalten. Das Kommando über die Truppen hatte einer der beiden spartanischen Könige, Leonidas. Der Großteil der spartanischen Truppen war in derselben Zeit mit heiligen religiösen Feiern beschäftigt. Nach Herodot wichen die Griechen tagelang nicht von ihrer Stellung und fügten den Persern hohe Verluste zu.


    Leonidas I. im Thermopylen (Jacques-Louis David, 1814)Erst der Verrat durch einen gewissen Ephialtes (griech. = Albtraum, Verräter) (Herodot VII, 213f.) erlaubte es den Persern, die griechischen Linien über das Gebirge, den Anopaiapfad südlich des Küstenkamms, zu umgehen, und die griechischen Truppen von zwei Seiten niederzukämpfen. Leonidas hatte dieses Manöver vorhergesehen und beauftragte einen Teil seiner Truppen mit der Bewachung des Umgehungspasses. Als diese die Perser herankommen sahen, zogen sie sich in eine nahgelegene Befestigungsanlage zurück. Dessen ungeachtet führten die Perser ihr Umgehungsmanöver weiter durch.

    Am Morgen des dritten Tages erreichten erste Spähläufer das Lager Leonidas' und berichteten ihm von der Umgehung. Leonidas handelte von nun an in dem Bewusstsein, dass ein vollkommener Rückzug die Vernichtung durch die persische Reiterei nach sich ziehen würde. Er beschloss, mit seinen 300 Spartanern den Engpass bis zum Letzten zu verteidigen, um den Abzug des griechischen Hauptheers zu decken. Weitere Truppen, deren Heimatländer direkt hinter dem Pass lagen und daher unmittelbar der Plünderung der Perser ausgesetzt sein sollten, schlossen sich Leonidas an. Insgesamt scheinen um die 1000 Griechen geblieben zu sein, um den Rückzug zu decken ¿ nach Herodot insbesondere auch Thespier und Thebaner. Erwartungsgemäß fanden alle den Tod, allerdings nicht ohne den Persern weitere schwere Verluste zugefügt zu haben: Unter den Toten waren zwei von Xerxes' Brüdern. Diese nicht kriegsentscheidende Niederlage begründete den späteren Ruhm Spartas.

    Bezeichnend ist hier eine überlieferte Anekdote, derzufolge die Perser aus Wut den Leichnam Leonidas' entgegen den damaligen persischen Sitten schändeten. Noch überlebende Spartiaten in der immer noch wogenden Schlacht sahen dies und befreiten den Leichnam ihres Königs. Sie bargen ihn in den eigenen Reihen und schützten ihn bis zu ihrem eigenen Tod.

    Xerxes I. konnte nun ungehindert nach Athen marschieren, das aber von dem umsichtigen Themistokles zwischenzeitlich evakuiert worden war. Mit den siegreichen Schlachten bei Salamis und Plataiai konnten die griechischen Staaten ihre Unabhängigkeit gegen das mächtige Perserreich erfolgreich verteidigen.


    Es gibt aber noch mehr, und zwar über Xerxes, der schon im Alten Testament erwähnt wurde:

    Nach dem Tod seines Vaters Dareios I. 486 v. Chr., dessen Strafexpedition gegen Griechenland 490 v. Chr. gescheitert war (siehe Schlacht von Marathon), verwirklichte Xerxes dessen Vorstellungen von einem erneuten Feldzug gegen die Griechen. Nach anfänglichen Erfolgen bei den Thermopylen erlitt sein Vielvölkerheer (moderne Schätzungen gehen von rund 100.000 Soldaten aus) in der Seeschlacht von Salamis gegen die von Themistokles geführte griechische Flotte eine entscheidende Niederlage. Xerxes zog sich nach der Niederlage von Salamis in seine Hauptstadt Susa zurück und verfolgte die Niederlage seines Landheers bei Plataiai nur noch aus der Ferne, griff aber selbst nicht mehr ins Geschehen ein.

  • Super geniales Gemetzel!
    Man nehme Herr der Ringe, schneide die unnötige Handlung raus und übrig bleibt "300".
    Zack Synder hat einen sehr guten Stil gewählt, jedes Bild sieht aus wie ein Ölgemälde.Gut, dies ist zwar nicht jedermanns Geschmack aber mal was Neues und mir gefällt's. Und auch die Kampfszenen sind ausgezeichnet. 300 ist einer der besten Sandalenfilme den ich je gesehen habe.

    So, und jetzt zu den Pazifisten!
    300 ist ein Kriegsfilm. Was habt Ihr gedacht was die Spartaner machen?
    Party feiern und mit den Persern händchenhaltend Tee trinken?
    Wenn ich mir eine Komödie anschaue dann rege ich mich anschließend auch net auf warum der Film gleich sooo lusitg war!
    Dieser Film ist reine Unterhaltung, man muß doch nicht automatisch Bush wählen um diesen Film gut zu finden.

  • SOOOO SCHLECHT
    platt, pathetisch, null handlung, flache charaktere - aber das ist BEI WEITEM nicht das schlimmste, unserer ansicht nach; sondern die gesamtbotschaft, mit der der film einen entlässt: krieg ist gut + wichtig....
    empfehlen, das anschauen des films mit der lektüre von h. bölls "wanderer, kommst du nach spa..." zu kombinieren
    p.s. können auch die angebliche formale brillianz nicht nachvollziehen - spielt definitiv nicht in einer liga mit sin city

    Wer das liest ist Dumm
    (Re:SOOOO SCHLECHT)


    1. Du hast die Überschrift gelesen also musst du genau so dähmlich sein wie C&K.
    2. Wenn uns der Verfasser des Artikels "SOOO SCHLECHT" zum Bücher lesen zwingt gehört er sowieso getötet.
    Abgesechen von seinem fehlenden Gehirn kann ich auch sagen, dass der Film spitze ist.
    Also du dähmlicher Vollidiot (C&K) hör verdammt noch einmal auf solche dummen Komentare abzugeben oder meine Freunde und ich brechen dir alle Knochen im Körper!!
    Tod und Hass C&K!!!!!

    eigentlich gelungen
    gefällt mir immer wieder dass gewisse leute sich einen film anschauen wenn sie im vorhinein schon vorurteile haben und die handlung zu ernst nehmen....

    bleiben wir doch mal bei den fakten:

    warum soll es keine handlung geben? geschichtlich gab es doch mal ähnliches!

    warum sind die charaktere flach? muss immer ein mega-star mitspielen?

    und über die special effects braucht man gar nicht diskutieren...


    und ja, krieg ist gut ---> das war damals so und sollte heutzutage nicht wiederholt werden...

    Re:SOOOO SCHLECHT
    Naja, ich bin in der Lage mein Hirn 'auszuschalten', mag auch div. Action-Filme - eben einfach Spaß ohne Anspruch.

    OK, dann schaltet man sein Hirn aus, sieht sich 300 an und...man sieht eine halbnackte Sixpack-Gang fast 2 Stunden lang perverse Trotteln (=Perser) verprügeln, sieht wie unglaublich cool Krieg sein kann, wie großartig es sein muss für sein Vaterland den Heldentod zu sterben zu dürfen und hört permanent großartige, gebrüllte, pathetische Ansprachen deren Inhalt aus einer Pressekonferenz unseres geliebten Georgie Bush stammen könnte (der kann halt nur nicht so laut schreien) - permanente Durchhalteparolen a la "No retreat, no surrender!".

    Auch immer wieder unfreiwillig komisch: ein gepiercter Dennis Rodman als Xerxes, zu Gitarrensound aufmarschierende Griechen, Helden, Helden, Helden, Ehre, Dolchstoßlegende, ein Ballett von Körperteilen und Blutspritzern in Matrix-Manier, immer wieder optisch wirklich sehr schöne Bilder, die aber manchmal auch durch einen Überschwang an Pathos einfach lächerlich wirken.

    Und wenn man dann nacher sein Gehirn doch wieder einschaltet, bleibt irgendwie das Gefühl: "Die Leni Riefenstahl hätte das in den 40ern für'n Dolferl auch nicht besser machen können..."

    Re:SOOOO SCHLECHT
    Der Film hat keinen intellektuellen Anspruch und auch keine Botschaft. Hier irren C&K. Angst machen mir all jene, die in einem derartigen Film einen Sinn suchen.
    Was geboten wird sind 2 Stunden Unterhaltung und state of the Art CGI; wunderbare Schnitte, wunderbare Kamerea und Animationen - schlicht: schöne Bilder. Nicht mehr und nicht weniger.
    Wer nicht in der Lage ist 2 Stunden sein Hirn auszuschalten, ist zu bedaueren. Allen anderen, denen derart absolut rohe und zugespitzte Gewalt, Unmengen von schwarzem Blut samt herumwirbelnder Körperteile ein unfassbares Lächeln aufs Gesicht zaubert, und die bei Rocky im Kino laut "ROCKY" schreiend die Hände nach oben reißen könen ist dieser Film zu empfehlen.

    Es darf auch solche Filme geben.

    Genießt es, und dann weiter im Leben.

    viel Spaß

  • Super!
    Wirklich ein gelungener Film!
    Nicht ganz so comic-mässig wie Sin City, aber doch in einem ganz eigenem Stil gefilmt. Keinerlei Längen, beeindruckende Choreographie, ein durch und durch sehenswerter Film. 8/10 Punkte

    Re:Super!
    Dass der Film auf Filmtipps.at 9/10 bekommt, ist ja eigentlich ein Armutszeugnis für Filmtipps.

    Aber uber Geschmack läßt sich eben (nicht) streiten....