8 Frauen

 F 2001

8 Femmes

Independent, Musikfilm / Musical, Krimi, Tragikomödie 108 min.
7.10
8 Frauen

Statt Geschenken unterm Weihnachtsbaum finden 8 Frauen eine Leiche im Haus - die des Hausherren. Kammerstück mit Topbesetzung

In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet. Die Mörderin kann sich nur unter den 8 FRAUEN befinden, die dem Mann am nächsten standen...

8 FRAUEN, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?

Nach dem Theaterstück von Robert Thomas inszeniert François Ozon ("Unter dem Sand", "Tropfen auf heiße Steine") eine dramatische Komödie um die gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen. Der Film glänzt mit der Spitzenriege französischer Diven, angeführt von CATHERINE DENEUVE, ISABELLE HUPPERT, EMMANUELLE BÉART, FANNY ARDANT und nicht zuletzt Nachwuchsstar VIRGINIE LEDOYEN und Newcomerin LUDIVINE SAGNIER.

8 FRAUEN wurde auf der Berlinale 2002 mit dem Silbernen Bären für die herausragende Leistung des Schauspielerensembles ausgezeichnet.

Für die deutsche Synchronisation hat sich ein beeindruckendes Ensemble deutscher Schauspielerinnen zusammengefunden: HANNELORE ELSNER, SENTA BERGER, KATJA RIEMANN, NINA HOSS, RUTH MARIA KUBITSCHEK, NICOLETTE KREBITZ, JASMIN TABATABAI und COSMA SHIVA HAGEN geben den 8 FRAUEN ihre Stimme.

Details

Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard
François Ozon
Krishna Levy
Jeanne Lapoirie
François Ozon
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Mördersuche
    Wir sehen ein Ensemble, das sich aus mehreren Filmlegenden zusammensetzt. Jede von ihnen kreiert ihr eigenes Universum mit der Aura einer Diva. Da wird die Handlung fast zur Nebensache. Im Vorspann werden alle Namen mit einer Blume etikettiert und renommierte deutsche Darstellerinnen leihen ihnen ihre Stimme. Nachdem bei der Aufklärung eines Tötungsdeliktes fast alle Mädels verdächtig waren (inklusive Omas Geständnis, Danielle Darieux), läuft der Plot noch über einen möglicherweise inszenierten Mord (Ludivine Sagnier) bis hin zu einer dritten endgültigen Lösung. Die Mördersuche ist gewürzt mit persönlichen Gehässigkeiten und gegenseitigen Beschuldigungen. Es geht turbulent zu bis hin zu Handgreiflichkeiten im griechisch-römischen Stil. Das hässliche Entlein Augustine (Isabelle Huppert) wandelt sich zur Diva, zwei der Mädels (Deneuve, Ardant) haben den gleichen Liebhaber, wobei es vorher hetero- und homoerotisch zugegangen sein muss. Das ist alles so gut gemacht, dass nicht einmal die Gesangseinlagen der Damen stören. Im Gegenteil einige davon sind gute französische Chanson Tradition. Die Schlussszene hebt die Damenriege wie am Ende einer Theateraufführung in den Olymp.
    Drei ragen aus dem Ensemble nochmals etwas heraus: Mutter Gaby (Catherine Deneuve) gibt die Souveräne, die Überlegene, aber auch Tragische. Sie ist schön und reich. Ihr Gegenpart Augustine (Isabelle Huppert) hier mal anders: zickig und bissig ist arm und hässlich. Dienstmädchen Louise (Emmanuelle Béart) ist diabolisch, mysteriös, frech und sexy. Großartig, ein Hochgenuss!
    P.S. Wer hat Romy Schneider entdeckt?

  • amüsant
    Mir hat der Film sehr sehr gut gefallen. Auch die Musicaleinlagen, wer diese langweilig fand mag wahrscheinlich keine solchen einlagen.
    Auch wie die Frauentypen gezeichnet waren war genial (finde die Übertreibungen machen nix, die sind ja für den Witz notwendig), und wunderschön gezeigt, wie zwischen Frauen Liebe in Hass umschlägt (und umgekehrt), wie aus Eifersucht plötzlich Zuneigung wird.
    Die Kostüme, und somit Farben, waren hervorragend gewählt, die Schauspielerinnen sehr überzeugend.
    Nur leider war der Trailer ein bisserl missglückt, was zB meinen Freund zum nichthingehen gebracht hat.

  • genial gelungen
    guter film, vielleicht zeitweise etwas langatmig. glanzvolle und schwungvolle musikeinlagen. mehrmalsansehen ist durchaus möglich.

  • Sehenswert!
    Der Film ist absolut zu empfehlen. Aber bitte als OmU anschauen. Die deutsche Fassung ist zwar gut besetzt, aber sehr schlecht synchronisiert.

    Deßwegen wirkt er auf Deutsch etwas konstruiert.

  • Glänzend
    Der Film glänzt durch tolle Schauspielerinnen und einer spannenden, teilweise seelisch grausamen, aber auch lustigen Story.

  • Ich sage nie - ich singe viel viel lieber!
    ...ist der Wahlspruch des Clown Enrico der in diese Szenerie phantastisch hineinpassen würde. Wenn die 8 Frauen ihre Chansons zum Besten geben, wirkt das bestenfalls beim ersten Mal witzig, danach langweilt das aber nur mehr. Der Film überzeichnet viele Klischees und die Charaktere wirken plump, weil vorhersehbar. Dennoch gibt es einzelne Szenen, die wirklich lustig sind und für Lacher sorgen - leider zieht sich das nicht durch den ganzen Film. Der Versuch, viele gestalterische Elemente zu integrieren, ist gescheitert, eine filmische Operette entstanden, die wohl besser mit "Die 8 Weiber der Apokalypse" betitelt worden wäre. Wer den Film gesehen hat, für den ist das Ende nur allzu gut nachvollziebar!

    Re: Ich sage nie - ich singe viel viel lieber!
    ich war gerade von den musikeinlagen so begeistert, dass nich mir sofort den soundtrack runtergeladen hab. guter film, vielleicht etwas langatmig.

  • Geschmacksache
    Ist so ein Film, den die einen lieben und die anderen nicht leiden können, da er einen eigenen Stil hat, den man als entweder als originell und witzig, oder aber auch als störend und unverständlich empfinden kann. Ich habe ihn sehr witzig gefunden, in schönen Farben gefilmt, die Choreografien fand ich waren auch gerade noch so wo es noch gut ist. Als Mann muss ich aber zugeben, dass mir durch Emmanuelle Beart der Film noch um vieles besser gefallen hat als er es ohne sie hätte ;-)

  • schlechtschlecht
    selten so einen schlechten film gesehen. der film kommt mir vor, wie ein bauerntheater am land (und die sind bei weitem meistens lustiger!)! übertriebene schauspieler, schlechte regie (oder hat man auf die regie hier etwa gar vergessen und die 8 damen einfach sich selbst überlassen?), extrem schlechte synchronisation. auch ich liebe filme abseites des mainstreams - aber das ist wohl doch etwas zu banal!

    Re: schlechtschlecht
    da kann man nur eins dazu sagen: ich glaub dir war der film zu hoch. einen fast genialeren film gibt es nicht. 9 fantastische schauspieler, 1 drehort und die gesangseinlagen sind auch toll. nur ein bisschen kulturelles interesse müsste man haben.

  • Absolut genial!
    Hab selten so gelacht bei einem Film!
    Brilliante Besetzung, brilliante Story, brilliante Umsetzung, was will man mehr?

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