A.I. - Künstliche Intelligenz

 2001 2001

A.I. - Artificial Intelligence

Fantasy, Science Fiction 146 min.
7.10
A.I. - Künstliche Intelligenz

Ein Android in Form eines kleinen Jungen (Haley Joel Osment) macht sich auf, herauszufinden, ob er mehr sein kann als eine Maschine.

In einer Zeit, in der die Bodenschätze zur Neige gehen, entwickelt sich die Technologie mit astronomischer Geschwindigkeit. Die Wohnungen werden überwacht, die Nahrung stammt aus dem Reagenzglas. Und als Hausangestellte arbeiten keine Menschen, sondern Maschinen. Gartenarbeit, Haushalt, Gesellschaft in einsamen Stunden - für alles gibt es Roboter. Nur nicht für die Liebe.
Gefühle sind die letzte umstrittene Hürde in der Entwicklung der Roboter. Sie werden als ausgereifte Haushaltsgeräte angesehen - Emotionen gesteht man ihnen nicht zu. Aber weil so viele Eltern noch immer auf ihre Genehmigung zur Fortpflanzung warten, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.
Cybertronics Manufacturing stellt die Lösung vor: David (HALEY JOEL OSMENT).
David ist der erste Roboterjunge, der auf Liebe programmiert ist. Zu Testzwecken wird er von dem Cybertronics-Angestellten Henry Swinton (SAM ROBARDS) und seiner Frau Monica (FRANCES O'CONNOR) adoptiert, denn ihr eigenes todkrankes Kind wartet tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens. Doch trotz all der Liebe und Hilfsbereitschaft, die David zu geben hat, entsteht unerwartet eine Situation, die ihm dieses Leben unmöglich macht.
Er fühlt sich weder von den Menschen noch von den Maschinen verstanden - Geborgenheit bietet ihm nur sein Supertoy-Teddybär, mit dem David sich aufmacht, seinen Platz im Leben zu finden. Er entdeckt eine Welt, in der der Unterschied zwischen Roboter und Maschine unüberbrückbar groß und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint.
Warner Bros. Pictures und DreamWorks präsentieren eine Amblin/Stanley-Kubrick-Produktion eines Steven-Spielberg-Films: "A.I.", in den Hauptrollen Haley Joel Osment ("The Sixth Sense - Der Sechste Sinn"), Jude Law ("Der talentierte Mr. Ripley"), Frances O'Connor ("Mansfield Park" und demnächst "Windtalkers"), Sam Robards ("American Beauty"), Brendan Gleeson ("Mission: Impossible II") und William Hurt ("Familiensache").
Der verstorbene Filmemacher Stanley Kubrick war besessen von "A. I." und dem Ausblick in die Zukunft intelligenter Maschinen. "In den 80er-Jahren hat Stanley Kubrick mich ins Vertrauen gezogen, er erzählte mir eine fantastische Geschichte, die ich nie vergessen habe", erzählt Steven Spielberg, der mit dem Oscar ausgezeichnete Autor/Regisseur und langjährige Freund Kubricks , der "A. I." letztlich geschrieben und inszeniert hat. "Ich glaube, es lag an der behutsamen Verbindung von Wissenschaft und Menschlichkeit, jedenfalls habe ich mir immer gewünscht, Stanley möge diese Geschichte endlich umsetzen. Als er dann starb, wollte ich sie für ihn erzählen."

Details

Haley Joel Osment, Jude Law, Frences O'Connor, Brendan Gleeson, Jake Thomas, William Hurt, Daveigh Chase
Steven Spielberg
John Williams
Janusz Kaminski
Steven Spielberg, Ian Watson, nach einer Kurzgeschichte von Brian Aldiss
Warner Bros

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Albtraumhafte Zukunft
    Spielberg ist inzwischen virtuell gereift, die Handlung hat mehr Tiefgang, die Bilder sind noch eindrucksvoller. Man bekommt außerdem noch eine visionäre Vorstellung von der Erde in 2000 Jahren, nach Eiszeit und globaler Erwärmung. Das zentrale Thema aber ist der Umgang des Menschen mit künstlicher Intelligenz, sprich Robotern, die wie Menschen aussehen. Und was ist mit ihren Gefühlen, so sie denn welche haben? Das ist kein filmisches Neuland. Hier sehen wir den Gegensatz sowie Vor- und Nachteile von echten Kindern und Robotern (Mechas). Das Science Fiction Märchen kann man in drei Teile zerlegen, die in zunehmendem Maße in eine Fabelwelt vordringen. Zunächst kommt der kleine David (ein Mecha) in eine Familie. Es gibt ganz alltägliche emotionale Turbulenzen. Dann geht es für ihn mit Gigolo Joe in einem Roadmovie mit viel Action weiter. Hier überzeugt vor allem Jude Law. Und schließlich nach Jahrtausendsprüngen gelangen wir in eine Fantasiewelt, wo die Träume schlafen, in der alles und nichts möglich ist. Das Ende dehnt sich ziemlich, das Tempo wird bewusst heruntergefahren, man ertrinkt in einem Schwall von Zuckerguss, obwohl es keine schöne neue Welt ist. Die Wesen sind kalt, abstrakt und uniform, obwohl freundlich. Halt Kopfgeburten eben. Da fehlt es an menschlicher Wärme und Zuneigung, die, wie wir wissen, für uns lebensnotwendig sind, wie Luft und Wasser.

  • artificially kitchy - a bit confusing, but the message is clear !
    A.I. - ein sehr langer Film, dessen Grundaussage zwar nachdenklich stimmt, aber trotzdem teilweise verwirrend wirkt. Es wäre interessant für mich gewesen, wie die Verfilmung ausgesehen hätte, wenn sie nicht Hollywood´s no.1 Action&Kitsch-Regisseur S. Spielberg in die Hände genommen hätte. Denn emotional ist die Grundhandlung sowieso. Spielberg aber nützt jede dieser Gelegenheiten, um ein emotionales Melodram daraus zu machen, das besonders in der Endphase einem wahren Kitschspektakel ähnelt und daher bei mir (obwohl ich doch ziemlich bald bei einem Film gerührt bin) keine einzige Träne herausdrücken konnte. Das erste Drittel der Handlung ist eigenartig kalt (sicher beabsichtigt), im zweiten Drittel faszinieren beeindruckende Special Effects und ein wahrhaft ausgezeichneter Jude Law, doch das Ende war für mich einfach zuviel aufgetragener, unnatürlicher Kitsch. Eine derart interessante Handlung hätte eher noch Ridley Scott verfilmen sollen, aber nicht Spielberg. Scott hat für mich ebenfalls eine gute Hand für Special Effects, überlässt es aber dem Zuseher, Emotionen aufkommen zu lassen und zwingt keinen unnatürlichen Kitsch auf. Im Großen & Ganzen - eine wirklich gute Handlung, aber leider (wie vieles andere aus Hollywood) in viel Kitsch verpackt.

  • Trotz der Schwächen einer der berührendsten und brilliantesten Filme des Jahres!
    Ich habe sehr lange überlegt, ob ich diese 140 Minuten Zeit "opfern" soll. Die vielen negativen Kritiken hatten mich fast davon überzeugt, aufs Video zu warten, aber dann konnte ich doch nicht widerstehen, mir das Ganze auf der großen Leinwand zu geben. Ich habs nicht bereut. Zugegeben: der Plot hat Löcher, das Ende ist zu dick aufgetragen, es rutscht gewaltig ins Kitschige ab, der Film versucht, alles gleichzeitig zu sein - Tragödie, Action, Science Fiction, Tear Jerker. Aber selten hat mich das im Hinblick auf den Gesamtheiteindruck des Filmes so wenig gestört. Natürlich hätte man es besser machen können, indem man den dritten Teil des Filmes ersatzlos gestrichen hätte - oder zumindest die letzten 10 Minuten, in denen krampfhaft ein Happy-End herbeigeführt wurde. Mr. Spielberg hatte vermutlich gravierende ET-Entzugserscheinungen, die er auf diese Art und Weise zu kompensieren versuchte. Was hätte Kubrick aus diesem Film gemacht, wenn er ihn fertigstellen hätte können? Eine rein hypothetische Frage... Trotz alledem: der Film berührt, reißt mit (hab mich keine Sekunde lang gelangweilt) und regt zum Nachdenken an: über Träume, die unrealistisch erscheinen; über Liebe, die man nicht erzwingen kann; über das Gefühl, einzigartig zu sein und über den Dingen zu stehen und draufzukommen, daß man nur einer von vielen ist; die eigene Verletzlichkeit; und von den Regisseuren ungewollt: der Beweis, daß Ewigkeit ein äußerst relatives Konzept ist ( Twin Towers!). Ich akzeptiere es vollkommen, daß manche Leute diesen Film von einem komplett anderen Blickwinkel betrachten. Was nicht zu akzeptieren ist, ist daß etliche Poster von der eigenen Meinung so überzeugt sind, daß sie keine andere "daneben" gelten lassen. Da drängt sich natürlich Folgendes auf: lieber künstliche Intelligenz als natürliche Dummheit!

  • Filmkritik 1
    A.I. Künstliche INtelligenz


    Der Film hat Ähnlichkeiten mit

    ¿ Uhrwerk Orange ¿, ¿ Blade Runner ¿, ¿ 2001 ¿ Odyssee im Weltraum ¿, ¿ Terminator 2 ¿, ¿ Total Recall ¿ Die Totale Erinnerung ¿, ¿, Flucht ins 23. Jahrhundert ¿, ¿, Matrix ¿ ¿ Titan A.E ¿, ¿ Waterworld ¿,
    ¿ Der 200 Jahre Mann ¿

    Er dauert 140 Min.

    Mitspielen tun DAVID SWINTON ( Haley Joel Osment ), MONICA SWINTON
    ( Frances O`Connor ), HENRY SWINTON ( Sam Robards ), GIGOLO JOE ( Jude Law ), PROFESSOR ALLEN HOBBY ( William Hurt ),

    So der Film fängt an, endlich nach langer Zeit können wir endlich den Film sehen der die Welt aufgerüttelt hat und in Japan das beste Filmeinspielergebnis aller Zeiten brachte.
    Es ist eine ferne Zukunft, die Wassermassen, die Natur hat sich am Menschen gerächt, die meisten Küstenstädte sind alle untergegangen, es sind nur noch mehr fragemente der Häuser zu sehen die die Leute in den Jahren zuvor in den Himmel bauen wollten. Eine Welt die Fuß gefaßt hat am Festland. Die Technik ist weiter vorangeschritten als je zuvor, und man hat fast kein eigenes Leben mehr, die Integrität der Eigenen Rasse hängt nur mehr von Maschinen ab. Es ist die Zeit in der PROFESSOR HOBBY, ein Instituleiter von Cybertronics
    Der größten Firma für Künstliche Intelligenz und Roboter Entwicklung, eine Interessante These und ein Wunschprojekt vorstellt. Wäre es Möglich ein Kind zu entwickeln ? Keinen Roboter für Erwachsene ? Keinen Roboter der dient, kämpft, oder sonstige Sachen macht ? ein Kind für die Leute die Kinderlos geblieben sind, die die Lizenz für Kinderkriegen nicht bekommen, da sie Ihnen aufgrund von Strengen Geburtenkontrollen verweigert geblieben ist. Er will ein Kind machen, er will Gott spielen, ein Kind das lieben kann, das ohne Abscheu voller Kraft seine Eltern liebt wie ein echtes Kind. Angefeindet und 20 Monate später ist DAVID fertig. Er kommt zu den Pflegeeltern SWINTON, die Ihren MARTIN verloren haben, der im Koma liegt und das seit 5 Jahren. MONICA ist anfangs dagegen, während HENRY der Vater, Ihr nur verspricht in für kurze Zeit zu haben. Sie arrangieren sich und MONICA gewöhnt sich langsam an DAVID. Er ist schweigsam, still und lustig, er ist ein witziges Kerlchen, folgsam und hilfsbereit, und eines Tages beschließt MONICA ihn einer Prägung zu unterziehen. Die ist nicht mehr rückgängig zu machen. Mit einem Knopfdruck und 7 Worten verwandelt sich MONICA in MAMMI. Sie lebten glücklich für alle Zeit könnte man glauben. Bis eines Tages HENRY fast verrückt wird vor Aufregung. Er bringt MARTIN heim, der als geheilt entlassen wurde, und von nun an ändert sich alles. MARTIN etwas eifersüchtig versucht DAVID entgegen seiner Programmierung etwas zu verändern, und ihn zu einem unfolgsamen Jungen zu machen. DAVID darf nichts essen, und so passiert es, das er überredet von MARTIN einen Neuronen Schaden bekommt, den Spezialisten von Cybertronics wieder ausbügeln müssen. MONICA hat nun beide Kinder am Hals, oder sind es gar keine ? Der einzige Freund für DAVID wird nun TEDDY, ein sprechender Teddybär Roboter, ein Supertoy, das in Blitzesschnelle alle Informationen zu menschlichen Taten und Gedanken verarbeiten kann, bis eines Tages MONICA nicht mehr kann und sich für MARTIN, Ihrem echten Sohn entscheidet und DAVID im Wald aussetzt, denn würde sie ihn zu Cybertronics zurückbringen, würde die Firma ihn zerstören, weil er nicht mehr entprägt werden könnte.
    Das will sie verhindern, und nach kurzem Streit versucht sich DAVID durchzuschlagen und gerät fast in eine Falle. Es ist gerade das Fleischfest, wo verrückt gewordene Menschen versuchen Gladiatorenkämpfe zu spielen, aber mit Robotern die keiner will, Humanoiden Cyborgs, die fürs Dienen geschaffen wurden, mit Herz und Verstand, werden Diese dann in Arenen zu Tode gefoltert und verstümmelt. Eine welt voller verrücktgewordener Leute die nicht mehr wissen was sie tun sollen, und so Ihre Mensc

    Re: Filmkritik 1
    . Eine welt voller verrücktgewordener Leute die nicht mehr wissen was sie tun sollen, und so Ihre Menschlichkeit bewahren wollen. In der Zeit kämpft gerade GIGOLO JOE ein Liebesroboter der neuen Art, um seinen Fortbestand. Er will gerade ein Mädchen besuchen, das er zu beglücken hat, und kommt in den Verdacht sie umgebracht zu haben. Er kann nicht beweisen, das ihm das wer in die Schuhe schieben wollte, und so ist er auf der Flucht und durch Zufall bei einer Roboterjagd trifft er DAVID, der ihn als Schutzengel adoptiert, und bei ihm bleiben will. Beide kommen in die Arena und werden fast umgebracht als die Leute erst bemerken, das DAVID was besonderes ist, und so wird er freigelassen. Doch DAVID hat einen Plan, MONICA hat ihm mal von Pinocchio vorgelesen, und sein einziger Grund noch ein wertvolles Leben zu führen ist, das er die Blaue Fee findet, die ihn in einen echten Jungen verwandelt damit er bei seiner Mammi bleiben kann, die ihn dann hoffentlich lieben wird und wie MARTIN behandeln wird. Wies weiter geht, seht Ihr wenn Ihr ins Kino geht.

    Das war mal das wichtigste. Und nun die Kritik.

    Der Film ist ein Streifen wo man so richtig mitheulen kann, so alle paar Minuten am Anfang, der wirklich sehr rührselig, realistisch und total in einem weichzeichnerischem Licht gestaltet wurde. Hier sieht man total die Tiefen Höhligen Einflüße von Stanley Kubrick der das Script leider lange liegen ließ, und blöder weise vor kurzem verstarb. Ab der 2. Hälfte, oder dem 2. Part wo es wichtig wurde, hat Steven Spielberg das ganze übernommen. Da merkt man wieder das Kind in ihm und ich muß sagen, es hat nicht so gut gepaßt wie der Anfang der eben von Kubrick irgendwie war. Das ganze ruhige, das leise, das stille, und das romantisch mystische, das der Film versucht während der ganzen Zeit beizubehalten ist leider nicht geklappt worden.
    Hie und da im Kino hörte man einige Mädchen schneuzen, schluchzen und flennen, und auch deren Freunde um die Wette schluchzen, wahrscheinlich hatten alle gerade ne Epidemie an Spanischen Grippeviren.
    Wir- Freundin und ich ¿ haben glücklicherweise Vorsorge getroffen, und in der Toilette zuvor eine 10 er Packung Toilettenpapier freiwillig entwendet, das uns im Kino zeitweise half. Wir haben zwar nur einige Rollen gebraucht, den Rest haben wir dafür Blatt für Blatt teuer am Eingang des Kinos verkauft, so brauchte keiner die Spannung im Saal zu missen, während er auf Papiersuche ging, das komischerweise nach kurzer Zeit im Kino bald aus war, und draußen auf der Straße teuer verkauft wurde von Klopapier und Taschentuchdealer und Junkies. Die ganze Story spielt ja so um 2060 oder so, in einer Zeit wo Teddybären mit Künstlicher Intelligenz und Supraleitenden Neuronenkabeln ausgerüstet sind. Eine Zeit die bald kommen wird wo uns unser Handy trösten wird, und unser Mikrowellenherd die ungeschnittene Fassung von Nick Knattertons Abenteuer im Swingerclub zeigen wird. In einer Welt die voll Traurigkeit überfließt, und wo man nicht mehr weiß was man mit der Zeit machen soll, in einer Zeit in der das Gewissen einen Pfifferling wert ist, und wo die meisten Küstenstädte verschwunden sind, unter einer riesigen Flut begraben. Trotzdem täuscht Diese gewaltige Bildopertrickzirkusvorführung nicht darüber hinweg, das der ganze Plot ein teilweise Künstlicher Faden ist um nicht nur unsere Sinne zu stärken, und nach dem Sinn des Lebens zu suchen, sondern eher eine Bereicherung für die Ideen von leicht verwirrten Zukunftjunkies ist. Der Film nimmt irre viel unerwartete Wendungen, so das man nie weiß was demnächst passieren kann. Spielbergs Part an dem Film war ein leuchtender, wie ein Märchenonkeltantenmonster hat er den Film auf die 140 Min. gebracht, und die Story von Schneewittchen meets Pinocchio nacherzählt. Der Film gliedert sich in 4 Akte, DAVID zu Hause, DAVID auf der Flucht, DAVID will sein Ziel erreichen und den 4. Akt s

    Re: Re: Filmkritik 1
    DAVID will sein Ziel erreichen und den 4. Akt seht euch selber an. Als er nach einiger zeit dann JOE trifft, der wirklich sehr gut verkörpert wurde von Jude Law, ist der Film etwas ins komische abgeglitten, obwohl man danach wiederum sagen muß, das Diese Geschichte sehr gut und langsam aufgebaut ist, nicht nur um die Meinungen über die verschiedenen Verhaltensweisen wiederzuspiegeln. Der Junge Haley Joel Osment besitzt nicht nur ein fantastisch vorwurfsvolles Gesicht, sondern er wäre auch der Oscaranwärter schlecht hin. Seine Darstellung glänzt und er hat ein so besonders gutes Talent das man sich einfach nicht sattsehen kann. Ein junger Klon von Robert de Niro, und wäre er etwas älter, hätte er sicher schon einen Oscar bekommen.
    Die Darstellung fiel ihm sicher nicht leicht, aber er spielte sie so gekonnt, und man sah das er sehr viel Freude daran hatte, das er alle anderen an die Wand spielte. Haley spielt nicht, er ist DAVID. Der Film ist in 2 Muster gestrickt, und wäre er nur von Kubrick, wäre er ein Jahrhundertwerk geworden. Das ist der große Schwachpunkt des Filmes. Man verliert leider oft auch die Spannung und den Bezug zu dem ganzen, und irgendwann gleitet der Film auch ins Kitschig plastiline ab, und man kann sich beruhigt zurücklehnen und das Hollywood Popcornkino geniessen, wenn man es so nennen kann. In der Zwischenzeit verging sehr viel Zeit, Tonnen von Popcorn lagen herum, und Kubikkilometer von Taschentücher lagen neben der Leinwand, bevor es später wieder sehr traurig wurde. Der Film ist auf alle Fälle zu empfehlen, nicht nur wegen der realistisch und unrealistischen Sichtweise, sondern auch wegen der Komplexität des Seins, und dem Zustand der Mystiktrauer.

    85, 11 von 100

  • dream a little dream - don't dream it, be it!
    (fast) all meinen vorrednern zum trotz:

    ein guter, ein schöner film.

    auf welchem trip seid ihr eigentlich alle? habt ihr euch odyssee im weltraum 2001 in ruhe angesehn? und dann haltet ihr die 2 1/2 stunden AI nicht durch? kein sinn mehr für poesie, für gedanklichen freiraum? nein? wollt ihr sekunde um sekunde alles vorgekaut haben, damit sich eure grauen zellen nur ja nicht mit sich und ihren nachbarn beschäftigen müssen?
    habt ihr zu träumen verlernt? schade!

    man kann jeden film zerfleddern, keine frage.

    wer sich jemals ernsthaft mit dem thema AI auseinandergesetzt hat (nicht der film, das wissenschaftsgebiet <künstliche intelligenz>^, empfehlenswert: <computerdenken> von roger penrose), wird wohl wissen, dass es einen sehr grossen reiz hat, daran zu glauben, dass maschinen jemals denken, geschweige denn fühlen und lieben können.

    klar ist das alles sehr befremdlich.

    in AI aber auch zu ende gedacht. david als bindeglied zwischen organics und den nur mehr künstlichen wesen, die ihn als einzigen (missing) link betrachten, um aber auch ihre eigene herkunft zu verstehen.

    und doch ein märchen, das unsere gefühle ansprechen will. aber ihr ach so intellektuellen kritiker habt euch wohl gut verbarrikadiert, um euch selbst nur ja nicht spüren zu müssen in eurer verletzlichkeit.

    was mich am film wirklich betroffen gemacht hat waren die spitzen des world trade center, die da aus dem wasser einer versunkenen welt ragten, die von einer derart unermesslich traurigen realität überholt worden sind, in der LIEBE wirklich nur mehr das fernste aller fremdwörter scheint.

    wer sich ernsthaft mit den jüngsten erkenntnissen der neuropsycholgie auseinandergesetzt hat weiss, dass die frage, ob gefühle nur das resultat komplex verschalteter nervenzellen sind, oder ob dazu etwas überirdisches, über-sinn-liches nötig ist, nicht so leicht mit schwarz oder weiß zu beantworten ist.

    ich bin übrigens weder spielberg noch kubrick fan.

    auslaufmodell?

    Re: dream a little dream - don't dream it, be it!
    moment mal, nichts von dem, was wir nicht verstehen (selbstbewußtsein als folge von hirnphysiologie), muß deshalb außer-irdisch sein. über-sinnlich, na, möglichweise. wir nehmen vieles nicht wahr, was wir dennoch technisch und an den *folgen* erkennen können.

  • absoluter schwachsinn
    ich habe zum glück nichts für die eintrittskarte bezahlt, selten schon so einen öden mist gesehen.

    bis nach zum ende des 2. teils würds ja noch als extrem schmalzige durchschnitts-hollywood-kost für simpel gestrickte kleinkinder oder grenzdebile erwachsene durchgehen, aber der letzte teil hat mir dann den rest gegeben. von meinen freunden war die eine hälfte da schon längst eingeschlafen und die andere hat sich nur noch über dämlichen film lustig gemacht, wie auch der rest des kinosaals beim rausgehen. mist zum quadrat, spart euch das geld und lauft lieber ein paar mal mit dem kopf gegen die wand, hat den selben effekt.

  • das Schlechteste was ich je gesehen habe...
    Dieser Film ist mit Abstand das schlechteste was ich je gesehen habe
    - das erste Drittel ist langweilig und völlig handlungsfrei
    - im zweiten Drittel kommt es zu soetwas wie einer Klimax
    - im letzten Drittel kippt der Film völlig über, wobei das Geschwafel über das Raum-Zeit Kontinuum das Fass zum überlaufen bringt

    Mir ist völlig unklar, wie intelligente Menschen so einen Film produzieren oder anschauen können

    Bitte macht mit dem Eintrittsgeld etwas sinnvolleres!

  • Schöne Geschichte !
    Die Geschichte ansich (unabhängig von ihrer Realisierung) ist ausgesprochen gut finde ich!!
    Daran gibts echt nichts zu rütteln.
    Der Film behandelt eine vielzahl von Themen,
    ich denke mal das ist einer jener Filme die einem je öfter man sie sieht immer besser gefallen !

    Leider gibt es in der filmischen Umsetzung der Idee 3 stilistisch verschiedene parts die einfach nicht zusammenpassen...
    2 Stile prallen aufeinander: Steven Spielberg und Stanley Kubrick. Das kommt im Film film spürbar hervor !

    Die Science fiction Welt im Mittelteil weicht nicht nur optisch vom anfang ab, sie ist auch anders gefilmt.

    Ausserdem ist die Stimme aus dem Off die im Schlußpart plötzlich ertönt unpassend, wäre sie im Film öfters ertönt, hätte das ganze sicher mehr Zusammenhalt bekommen und man hätte sofort gewußt das dieser Film ein Science Fiction Märchen ist.

    Kurz gesagt:
    Der sehenswerte wenn auch etwas gescheiterte Versuch eines Regisseurs, die ideen eines anderen so umzusetzen wie es dieser jemand selbst getan hätte.

  • Liebe
    Ich fühle, dass es für mich nicht angebracht ist, die Geschichte zu kritisieren oder zu loben, doch es scheint mir gewiss, dass in diesen Film viel Liebe geflossen ist, um einen Ausspruch aus demselben verwenden, und dem muss ich meinen Respekt erweisen.

    Durch die Sicht der Geschichte werden wir mit David, dem Roboterkind, emotional verbunden. Wenn wir erleben, wie David von den ihn umgebenden Menschen behandelt wird, er aber den Menschen vollkommene Unschuld und Ehrlichkeit entgegen bringt, können wir nicht anders, als für ihn Partei zu ergreifen. Dadurch leiden wir mit ihm einen Grossteil des Films, ab dem Moment, als Monica, seine menschliche Mutter, David fatalerweise an sich bindet um ihr Bedürnis nach einem zu liebenden Kind zu stillen, bis zu der Szene als David die Blaue Fee erfolglos darum bittet, in ein echtes menschliches Kind verwandelt zu werden, damit Monica ihn wieder aufnehmen würde.

    Die Schwierigkeiten der Geschichte hat uns bis zu diesem Zeitpunkt bereits sehr demütig werden und wir würden akzeptieren, dass David der Wunsch nicht erfüllt werden kann, da diese Lösung nicht der Natur unserer Welt entspricht. Doch tief in uns ist ein Wissen von einer besseren Welt, in der es immer gerecht zugeht, die wir jedoch in unserem menschlichen Dasein nicht finden können. Und den Faden dieses inneren Wissens nimmt die Geschichte auf, um ihren abschliessenden Teil zu erzählen:
    Nach zweitausend Jahren ergebenem Betens wird der wahre Wunsch Davids erhört, und seine Mutter wird nur für ihn wiedererweckt (geklont). Diesmal ist Monica so unschuldig wie David und weiss nicht von ihren früheren Problemen in der Familie und so passen Monica und David nun erstmals wirklich zusammen und verleben einen perfekten wundervollen Tag, bevor jeder auf seine Weise diese Welt verlässt und das Gefühl des wunderschönen Tags in die Ewigkeit mitnimmt.

    Dieser abschliessende Teil berührt viele von uns und inspiriert auch einige von uns. Ich war abermals sehr berührt, als ich auf einer Fanpage eine ergänzende Geschichte las, in der auch Teddy durch die Hilfe der zukünftigen Roboter in den gemeinsamen Traum von David und Monica einsteigen darf, damit er nicht einsam wird. Als abschliessenden Satz schrieb der Autor: "Leider ist meine Geschichte nur sehr kurz, aber ich musste für Teddy sorgen".

    Aufgrund der Beschaffenheit des Filmes wird die Reflexion des Zuschauers in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt wird. Wir sind jedoch damit fast ausnahmslos so stark überfordert, dass wir unsere Reflexionen in Gesprächen oder in eigenen Geschichten aufarbeiten müssen.

    Auch für mich war diese Aufarbeitung schwierig. Je öfters ich den Film sah, desto mehr jedoch wurde ich in der Geschichte gefangen. Die Liebe in ihr schien mich zunehmend in sich hineinziehen zu wollen. Problematisch erwiesen sich auch die vielen Kritiken an dem Film, die mich in die Rolle des Verteidigers drängen wollen.

    So war es an der Zeit, sich wieder Distanz von allem zu verschaffen, und verstärkt zu meditieren gemäß einer spirituellen Lehre, die ich vor vielen Jahren erfahren hatte, d.h. zu Üben, mit meinem inneren Selbst Kontakt aufzunehmen.

    "Wir Menschen sind wie David, der vor allem die Liebe seiner geliebten Mutter sucht, jedoch durch die Widrigkeiten der Welt fast eine Ewigkeit von ihr ferngehalten wird. Wir suchen ebenfalls nach dem, der uns bedingungslos liebt, doch diese Welt hat uns so grosse Schwierigkeiten in den Weg gelegt, dass wir unseren Ursprung fast vergessen haben."

    Dies ist eine subtile Message des Films, die wir erst verstehen, wenn wir etwas Abstand zu ihm gefunden haben. Als ich diese Meditation durchführte, konnte ich im Inneren meinem eigenen Selbst und meinem Schöpfer näher kommen, wodurch ich grosse Liebe verspürte. Dies liess mich ohne Worte den gesamten Film verstehen und endlich auch wieder von ihm frei werden.

    Re: Liebe
    Na ob das die wahre Erfüllung/Liebe für den Ödipuskomplex-behafteten Roboterjungen ist, wenn seine Mutter nur EINEN Tag für ihn da ist, sei dahingestellt! Was ist am nächsten Tag? Eine Ewigkeit mit einer Mutter zu verbringen deren Erinnerung nicht existiert, die jeden Tag neu begreifen muß. Eigentlich ist das die Hölle, ein
    von der Umwelt isoliertes Dahinsiechen, das einen echten Jungen wohl in den Selbstmord treiben würde...

    Re: Liebe
    Oh gott! Ich bin zwar Atheist, doch in anbetracht dieses Gesülzes, würde sogar ein Backstein laut nach seinem Schöpfer rufen! In einem Punkt muss ich natürlich zustimmen: Die Thematik ist nach vielen Gesichtspunkten interessant und wird immer aktueller. Aber selbst nach 10 viertel Wein, im gespräch mit einem Bunseswehrler könnte man das besser aufarbeiten, als dieser Film! Dieser Film ist eine Qual und Geldverschwendung! Finger weg!

    Re: Liebe
    aus der uhrzeit deines postings kann man ablesen, dass du ein bisserl zu lang ueber den film meditiert hast. beim besten willen ist dem machwerk kein sinn unterzuschieben!

  • Käse, Käse, Käse ...
    Warnung: Der Film ist der grösste Käse den ich je gesehen habe, und ich bezeichne mich als Kubrick- und Spielberg-Fan (war eigentlich auch der Grund warum ich mir den Film engeschaut habe).

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