Warm water under a red bridge

Akai hashi no shita no nurui mizu

J, F, 2001

Min.122

Ein arbeitsloser Geschäftsmann, der in einem kleinen Fischerdorf nach einer gestohlenen Buddha-Statue aus Gold sucht, findet dort einen anderen Schatz: Saeko, die Besitzerin des Hauses, in dem der Buddha vermutet wird. Zu ihren Besonderheiten gehört es, im Zustand der Erregung Wasser abzusondern - beim Orgasmus in sprudelnden Fontänen. Imamuras ambivalente Betrachtung der Liebesgeschichte - eine gleichermaßen satirische wie berauschende Darstellung weiblichen Überflusses - überträgt sich auch auf die anderen Themen dieser unvorhersehbaren Komödie, die als running gags oder Vignetten auftauchen: Provinzleben, romantische Wahnvorstellungen, Prostitution und Rassimus. Irgendwann tritt ein Teilchenbeschleuniger auf und läßt alles in neuem Licht erscheinen: Mag sein, daß Imamura im Zustand entrückter Glückseligkeit alle narrativen Gebote seelenruhig über Bord wirft, in seiner unerschütterlichen Frechheit ist dies das würdigste Spätwerk der Filmgeschichte seit Ozus Ohayo und Premingers Skidoo.

IMDb: 6.9

  • Schauspieler:Mitsuko Baisho, Kôji Yakusho, Mansaku Fuwa

  • Regie:Shohei Imamura

  • Kamera:Shigeru Komatsubara

  • Autor:Imamura, Daisuke Tengan, Motofumi Tomikawa nach dem Roman von Yo Henmi

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