As She Like It

 
Avantgarde, Kurzfilm 
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Female Performance Videoart präsentiert von sixpackfilm

Aktuelle Arbeiten österreichischer Videomacherinnen, die der Tradition der weiblichen und feministischen Performancekunst zeitgemäße Aspekte hinzufügen.

Mirjam Bajtala - Im Leo
A 2003, 2 min

Carola Dertnig - strangers
A 2004, 4 min

Carola Dertnig - byketrouble
A/USA 1998, 5 min

Karø Goldt - Solo mit Chor
A/D 2004, 6 min

Sabine Marte - Stewardessen Clip
A 2003, 4min

Barbara Musil & Karo Szmit - SW-NÖ 04
A 2005, 10 min

Sabine Marte - Gras A/B
A 2004, 4 min

Ulrike Müllee - Mock Rock
A 2005, 3 min

Doris Schmid - Zimmer 9
A/CH 2002, 4 min.

Karø Goldt - Personal
A/D 2004, silent, 6 min

Mara Mattuschka & Chris Haring - Legal Errorist
A 2004, 15 min

Die Repräsentation des weiblichen Körpers und weiblicher Identität spielt auch in den elektronischen Medien eine Rolle.
Mirjam Bajtala bringt sich durch Blendung in Sicherheit vor der Abbildung durch die allgegenwärtigen Kameraugen. Die perfektionistischen Ansprüche, die auch unseren Alltag bestimmen, persifliert Carola Derting in ihrer Slapstick-Serie "True Stories". Das Gesicht von Karoe Goldt vermittelt seine Stimmungen durch malerische Verfremdungen in Solo mit Chor und unterlegt in zahlreichen Fotos die autobiografische Erzählung Personal als eindrucksvolles visuelles Statement. Die übliche Rolle der Stewardess als dienende, "hübsche" Flugbegleiterin wird von Sabine Marte zur gängigen Praxis der verkaufsunterstützenden, meist voyeuristischen Starabbildungen der Musikvideos in Beziehung gesetzt. In Gras A/B wiederum fragmentiert Marte die Idylle einer menschlichen Begegnung sowohl auf der Bild- wie auf der sprachlichen Ebene. In Ulrike Müllers Mock Rock wird ein nachgesungener, bekannter Popsong zum wehmütigen Abgesang auf ein "Begehren nach Unabhängigkeit und Eigenständigkeit und dessen Unmöglichkeit" (U.M.). Dagegen spielen Barbara Musil und Karo Szmit fröhlich Touristinnen in den kitschigen Bildlandschaften des bergigen Ötscherlandes. Ein nüchternes Hotelzimmer wird bei Doris Schmid Schauplatz für das spektakuläre Ende einer einsamen Frau. Last but not least führt Mara Mattuschka, die Queen der heimischen filmischen Selbstdarstellungskunst, erstmals Regie zum performativen Konzept eines anderen: eine geglückte Zusammenarbeit mit dem Choreografen Chris Haring. (Brigitta Burger-Utzer)

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