Jared Leto distanziert sich von "Joker"-Rolle

Suicide Squadverleih
Suicide Squad

Für seine herausragende Darstellung des "Jokers" in "The Dark Knight" wurde Heath Ledger 2009 posthum mit dem Oscar ausgezeichnet. Und auch Jared Leto wollte mit seiner Interpretation des kultigen Bösewichts in der Comic-Verfilmung "Suicide Squad" sein Schauspieltalent unter Beweis stellen. Mit dem Endresultat gibt er sich in Interviews nun aber schwer unzufrieden. Der Grund: Viele "Joker"-Szenen haben es nicht in die Kinofassung von "Suicide Squad" geschafft.

Rausgeschnitten

Der Film hat seit seinem Kinostart in den USA am 5. August rund 500 Millionen Euro weltweit in die Kinokassen eingespielt, erhält jedoch größtenteils negative Kritiken. Dass die Figur des "Jokers" kaum in dem Action-Streifen zu sehen ist, enttäuscht nicht nur Fans. Auch Leto ist vom Endresultat nicht gerade begeistert. Er zeigt sich enttäuscht darüber, dass viele Kinobesucher das Aussehen und die Charakterzüge des "Joker" kritisieren. Leto verriet in einem Interview außerdem, dass er sich den Film bisher noch nicht angeschaut habe und deutete an, sich hintergangen zu fühlen, weil ihm im Vorhinein ein anderer Film verkauft worden war.

"Es gab viele Szenen, die es nicht in den finalen Cut geschafft haben. Ich hoffe, dass diese eines Tages auftauchen", erklärte Leto, der seine "Joker"-Darstellung als eine Hommage an David Bowie verstand, im Interview mit Telestar.

Darunter eine Szene, in der er seine Freundin "Harley Quinn" (Margot Robbie) nach einem Streit schlägt. "Es wurden so viele Szenen rausgeschnitten, dass ich gar nicht wüsste, wo ich anfangen soll", erzählte Leto gegenüber IGN"Es wurde so viel von dem, was wir gedreht haben, nicht gezeigt."

Dagegen, einen eigenen "Joker"-Film zu bekommen, oder in einem möglichen "Suicide Squad"-Sequel öfter zu sehen zu sein, hätte der Oscarpreisträger aber offenbar nichts: "Ich verstehe es eher als einen Vorgeschmack auf den 'Joker'. Derzeit ist es eher ein bisschen mehr als eine Nebenrolle – und es hätte mehr sein können, hätten sie das gesamte Material genutzt."

Vorbereitungen waren "schmerzhaft"

Für die Darbietung des dauergrinsenden Schurken hatte sich Leto im Vorfeld gewissenhaft vorbreitet. Er färbte nicht nur seine Haare grün, sondern blieb den ganzen Dreh über in seiner Rolle, zeigte sich am Set immer nur als "Joker" und nie als Leto. Er nervte seine Kollegen mit unappetitlichen Streichen und gab auch sonst in Jokermanier durchgehend den Ungustl.

"Es gab für mich definitiv einen Moment der Entfremdung", erzählte Leto über seine Erfahrung beim Dreh Empire-Magazin. "Es war lustig, diese psychologischen Spiele spielen zu können. Auf der anderen Seite war es auch sehr schmerzhaft - als wenn ich ein Kind aus meinem Arschloch gebäre."

Außerdem wollte der "30 Seconds to Mars"-Sänger den "Joker" anders darstellen als sein Kollege Ledger: "Ich hatte den Eindruck, dass der "Joker" viel älter ist, als viele Menschen denken. Er ist etwas anderes. Wenn du die Regeln nicht brichst, wirst du keine Innovationen erreichen. Ich glaube, ich muss mich jetzt bis zum Ende meines Lebens wieder beruhigen."

Umso enttäuschter muss Jared Leto gewesen sein, am Ende lediglich eine marginale Rolle in "Suicide Squad" zu spielen. Ganz im Gegenteil zu seiner Film-Freundin "Harley Quinn" - in der viele neben Will Smith als treffsicheren "Deadshot" den eigentlichen Star des Selbstmord-Schwadrons sehen.

Stars, die aus Filmen rausgeschnitten wurden

Tom Hiddlestone: Avengers 2: Age of Ultron Laut Regisseur Joss Whedon wurden für "Avengers 2" Szenen mit Tom Hiddleston als Thors Adoptivbruder Loki abgedreht. Nachdem ein Handlugnsstrang um Thor bereits rausgeschnitten wurde, erschienen ihm diese aber nicht als schlüssig. Also entschied man sich am Ende, die Szenen mit Loki wegzulassen.  
Uma Thurman: Savages Thurman spielte in dem Thriller "Savages" von Oliver Stone die Mutter von Blake Livelys Figur O. In die Endfassung des Films schaffte es der "Kill Bill"-Star aber nicht. Da nutzte auch ihr berühmter Name nix: Die Szenen mit Thurman wurden beim Finalen Schnitt gnadenlos rausgeschnitten.  
Harrison Ford: E.T. – Der Außerirdische Harrison Ford spielte in Spielbergs "E.T." Elliots Schuldirektor, der Elliot & dessen Mutter zu sich bestellt, nachdem Elliot die Schul-Frösche in die Freiheit entlassen hat. In die Kinofassung schaffte es Ford aber nicht: Spielberg befürchtete, seine Bekanntheit könnte vom eigentlichen Inhalt des Films ablenken.  
Sienna Miller: Black Mass In "Black Mass" sollte Sienna Miller White Burglars (Johnny Depp) Freundin spielen. Obwohl sie sich dafür sogar einen bostoner Akzent angeeignet hatte, fielen ihre Szenen dem Schnitt zum Opfer. Der Grund: Regisseur Scott Cooper erschien das Leben des Gangsters ohne Millers Charakter "weniger dramatisch".
Paul Rudd: "Brautalarm" Was die Wenigsten wissen: Paul Rudd drehte eine Szene für die Erfolgskomödie "Brautalarm", in der er Annies (Kristen Wiig) verflossenen Liebhaber spielt. Zu sehen ist Rudd aber nur im Bonus-Material auf der DVD.  
Sarah Jessica Parker: Lovelace Im Biopic über Pornostar Linda Lovelace hätte ursprünglich Demi Moore die Feministin Gloria Steinem spielen sollen. Als Moore krankheitsbedingt ausfiel, sprang Parker für sie ein. Später stellte sich ihr Einsatz aber als unnötig heraus: Die Produzenten befanden die Rolle für irrelevant und schnitten sie raus.
Chris Cooper: "Ring" Chris Cooper hätte in der US-Version des japanischen Horrorfilms "The Ring" gleich zu Beginn als Kindermörder, der das Geheimnis der Videokassette lüftet, zu sehen sein sollen. Das Testpublikum empfand Coopers Rolle aber als verwirrend. Also hieß es: Bye Bye.
James Gandolfini "Soprano" James Gandolfini spielte in "Extrem laut & unglaublich nah" einen Mann, den Linda Schell (Sandra Bullock) bei einer Therapiesitzung kennenlernt. Das Testpublikum befand seinen Part jedoch als unnötig, weswegen Gandolfini weggelassen wurde. Auf Postern wurde sein Name aber weiterhin genannt.  
Robert Pattinson: "Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit" Vier Jahre bevor Robert Pattinson mit der Vampirsaga "Twilight" seinen Durchbruch feierte, spielte er in "Vanity Fair" den Sohn von Reese Witherspoons Charakter Becky Sharp. Am Ende verzichtete man aber auf die Szenen mit Pattinson. Zu sehen ist der Frauenschwarm lediglich in den Deleted Scenes auf der DVD.  
Ashley Judd: "Natural Born Killers" Ashley Judd hätte im 90er-Kultfilm "Natural Born Killers" als Zeugin zu sehen sein sollen, der Massenmörder Mickey (Woody Harrelson) im Gerichtssaal einen Kugelschreiber ins Gesicht rammt. Regisseur Oliver Stone beschloss allerdings, die Szene nicht zu zeigen, weil sie sich für ihn nicht stimmig anfühlte.  
Tobey Maguire: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" Tobey Maguire übernahm in "Life of Pi" eine Nebenrolle. Regisseur Ang Lee Maguires ersetzte ihn während des Drehs aber durch den weniger bekannten Briten Rafe Spall. Der Grund für die Umbesetzung: Lee befürchtete, Maguires bekannter Name hätte den Rest der (No Name-)Besetzung in den Schatten gestellt.  
<strong>Tom Hiddlestone: Avengers 2: Age of Ultron</strong> Laut Regisseur Joss Whedon wurden für "Avengers 2" Szenen mit Tom Hiddleston als Thors Adoptivbruder Loki abgedreht. Nachdem ein Handlugnsstrang um Thor bereits rausgeschnitten wurde, erschienen ihm diese aber nicht als schlüssig. Also entschied man sich am Ende, die Szenen mit Loki wegzulassen.  
<strong>Uma Thurman: Savages</strong> Thurman spielte in dem Thriller "Savages" von Oliver Stone die Mutter von Blake Livelys Figur O. In die Endfassung des Films schaffte es der "Kill Bill"-Star aber nicht. Da nutzte auch ihr berühmter Name nix: Die Szenen mit Thurman wurden beim Finalen Schnitt gnadenlos rausgeschnitten.  
<strong>Harrison Ford: E.T. – Der Außerirdische</strong> Harrison Ford spielte in Spielbergs "E.T." Elliots Schuldirektor, der Elliot & dessen Mutter zu sich bestellt, nachdem Elliot die Schul-Frösche in die Freiheit entlassen hat. In die Kinofassung schaffte es Ford aber nicht: Spielberg befürchtete, seine Bekanntheit könnte vom eigentlichen Inhalt des Films ablenken.  
<strong>Sienna Miller: Black Mass</strong> In "Black Mass" sollte Sienna Miller White Burglars (Johnny Depp) Freundin spielen. Obwohl sie sich dafür sogar einen bostoner Akzent angeeignet hatte, fielen ihre Szenen dem Schnitt zum Opfer. Der Grund: Regisseur Scott Cooper erschien das Leben des Gangsters ohne Millers Charakter "weniger dramatisch".
<strong>Paul Rudd: "Brautalarm"</strong> Was die Wenigsten wissen: Paul Rudd drehte eine Szene für die Erfolgskomödie "Brautalarm", in der er Annies (Kristen Wiig) verflossenen Liebhaber spielt. Zu sehen ist Rudd aber nur im Bonus-Material auf der DVD.  
<strong>Sarah Jessica Parker: Lovelace</strong> Im Biopic über Pornostar Linda Lovelace hätte ursprünglich Demi Moore die Feministin Gloria Steinem spielen sollen. Als Moore krankheitsbedingt ausfiel, sprang Parker für sie ein. Später stellte sich ihr Einsatz aber als unnötig heraus: Die Produzenten befanden die Rolle für irrelevant und schnitten sie raus.
<strong>Chris Cooper: "Ring"</strong> Chris Cooper hätte in der US-Version des japanischen Horrorfilms "The Ring" gleich zu Beginn als Kindermörder, der das Geheimnis der Videokassette lüftet, zu sehen sein sollen. Das Testpublikum empfand Coopers Rolle aber als verwirrend. Also hieß es: Bye Bye.
<strong>James Gandolfini</strong> "Soprano" James Gandolfini spielte in "Extrem laut & unglaublich nah" einen Mann, den Linda Schell (Sandra Bullock) bei einer Therapiesitzung kennenlernt. Das Testpublikum befand seinen Part jedoch als unnötig, weswegen Gandolfini weggelassen wurde. Auf Postern wurde sein Name aber weiterhin genannt.  
<strong>Robert Pattinson: "Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit"</strong> Vier Jahre bevor Robert Pattinson mit der Vampirsaga "Twilight" seinen Durchbruch feierte, spielte er in "Vanity Fair" den Sohn von Reese Witherspoons Charakter Becky Sharp. Am Ende verzichtete man aber auf die Szenen mit Pattinson. Zu sehen ist der Frauenschwarm lediglich in den Deleted Scenes auf der DVD.  
<strong>Ashley Judd: "Natural Born Killers"</strong> Ashley Judd hätte im 90er-Kultfilm "Natural Born Killers" als Zeugin zu sehen sein sollen, der Massenmörder Mickey (Woody Harrelson) im Gerichtssaal einen Kugelschreiber ins Gesicht rammt. Regisseur Oliver Stone beschloss allerdings, die Szene nicht zu zeigen, weil sie sich für ihn nicht stimmig anfühlte.  
<strong>Tobey Maguire: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"</strong> Tobey Maguire übernahm in "Life of Pi" eine Nebenrolle. Regisseur Ang Lee Maguires ersetzte ihn während des Drehs aber durch den weniger bekannten Briten Rafe Spall. Der Grund für die Umbesetzung: Lee befürchtete, Maguires bekannter Name hätte den Rest der (No Name-)Besetzung in den Schatten gestellt.  
Suicide Squad

Suicide Squad

USA 2016
Action
19.08.2016
David Ayer
Ein geheimes Regierungsprojekt sieht vor, dass inhaftierte Schurken gegen Straferlass zu gefährlichen Aufträgen herangezogen werden.
6.70

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