BLICKLE ARCHIVE SERIES #25: Nina Rike Springer

Springers Videoarbeiten entstehen an der Schnittstelle von Performance, Fotografie und bewegtem Bild. Sie arbeitet mit einem Zeichensystem aus Figuren bzw. Posen. Sie sind aus alltäglichen Verrichtungen abgeleitet, aber doch so diszipliniert, als wären sie die ultimative Äußerung einer bestimmten Handlung. Gleichzeitig sind sie abstrakte Zeichen. Sie wollen sich keiner konkreten Deutung beugen, aber deuten manchmal Befindlichkeiten, wie Erschöpfung und Aufbruch an. (…) Die Verwendung des Körpers als Zeichen reicht in die frühesten Serien zurück. Auch die Badehaube als Uniform für den Kopf ist von Anbeginn dabei: Auf einem Flohmarkt erstmals in orange und blitzblau erstanden, ist sie seither ständige Begleiterin … (Ruth Horak)

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