Bonjour la France! I

div., 2020

Kurzfilm

Kurzfilmprogramm

Min.91

 

1880

Jeannine & Christiane Clerfeuille

FR 1964, 13’41

Die Fotografie war 1880 bereits erfunden, aber das Kino noch nicht. Mittels Cutout-Technik werden hier Fotos aus der damaligen Zeit animiert und lassen die Pariser Gesellschaft jener Epoche wieder auferstehen. Durch die begleitende Opernmusik entsteht der Eindruck, als würde die Oper nachgespielt.
Die Clerfeuille-Schwestern begannen ihre Karriere in den 1950er-Jahren als Werbefilmerinnen.

 

Play Back

Sarah Mallinson

FR 1981, 7’48

Durch ihre Tochter und die Gegenstände, die im „Playback“ leben, erkennt eine Frau, dass nichts jemals wirklich stirbt.
„César“ für den Besten Kurzfilm 1981

 

Un Drame dans la Forêt

Thérèse Mallinson

FR 1979, 1’38

Eine feministische Version von Rotkäppchen.

 

Hammam

Florence Miailhe

FR 1991, 8’57

Die sinnliche Geschichte zweier junger Frauen, die zum ersten Mal ein Hammam besuchen; gemeinsam mit ihnen erkunden wir das Labyrinth aus Dampfbädern, Duschen und Springbrunnen. Mit ihrem Debütfilm entwickelte Florence Miailhe ihren unverwechselbaren Stil des „gemalten Films“, der Malerei und Animation verbindet: Durch kleine, schrittweise Veränderungen wird das Anfangsbild direkt vor der Kamera zum Leben erweckt, ohne dabei die malerische Qualität einzubüßen.

 

À La Vôtre

Monique Renault

FR 1973, 2’31

Eine Frau und ein kleiner Superman geben sich einem erotischen Spiel hin. 

 

Le Jardin

Marie Paccou

FR 2002, 6’30

Ein Paar erwacht in einem Garten. Die Frau möchte schnell einen Fisch pflücken, doch der ist noch nicht reif. Da heißt es warten.

 

Un Jour

Marie Paccou

FR 1998, 4’12

Als Kind war die Regisseurin verwirrt von einem englischen Ausdruck, dessen sexuelle Bedeutung sie nicht verstand. Dieses Missverständnis ist der Ausgangspunkt der ebenso absurden wie berührenden Geschichte einer Frau, die eines Tages aufwacht und feststellt, dass ihr ein kleiner Mann aus dem Bauch wächst.

 

Sans Queue Ni Tête

Sandra Desmazières

FR 2001, 6’41

Der ganz normale Wahnsinn im eintönigen Leben einer jungen Frau.

 

Bonsoir Monsieur Chu

Stéphanie Lansaque & François Leroy

FR 2005, 14’53

Der kleine Bub Hai fängt einen Vogel. Duong Lê, ein Fahrrad-Rikscha-Fahrer und Freund der Familie, radelt mit einem Karpfen durch die Straßen von Saigon und die Reisfelder am Mekong. In ganz Vietnam bereiten sich die Menschen auf Trung Nguyen vor – das Fest der wandernden Seelen.

 

Au Premier Dimanche d’Août

Florence Miailhe

FR 2000, 11’12

Beim Sommerfest kommt das ganze Dorf zusammen. Bis in den frühen Morgen wird Musik gespielt und getanzt: Rock, Tango, Walzer … Die Nacht enthüllt die verschiedenen Paare, ob alt oder jung, die Frischverliebten, die Schüchternen, die Trinker, die Hitzköpfe, die schreienden und lachenden Kinder.

 

Le Roman de Mon Âme

Solweig von Kleist

FR 1997, 6’12

Eine Frau blättert in einem Tagebuch; dabei werden poetische Bilder aus einem früheren Leben und ihrer Suche nach Leidenschaft und Freiheit wach.

 

 

Même en Rêve

Alice Taylor

FR 2006, 7’29

Eines Morgens wacht Juliette spät auf und glaubt, dass ihr Liebhaber neben ihr liegt. Sie drängt ihn, schnell zu gehen, bevor ihr Ehemann Simon sie erwischt. Doch leider hat sie sich geirrt – denn es ist Simon, der die Bettdecke zurückschlägt.

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