Call Me Kuchu

 USA 2012
Drama, Dokumentation 87 min.
7.60
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Es ist ein schlimmes, von Hass und Gewalt geprägtes gesellschaftliches Klima, in dem David Kato es als erster Ugander wagt, sich offen zur Homosexualität zu bekennen, für Gleichheit und Toleranz zu werben und mit einer kleinen Gruppe von MitstreiterInnen juristisch gegen einen skandalösen Gesetzesentwurf vorzugehen, dem zufolge die Verfolgung der noch immer strafbaren Homosexualität durch die Drohung lebenslanger Haft bis hin zur Todesstrafe dramatisch verschärft werden soll. Zudem soll bereits die Mitwisserschaft über homosexuelle Handlungen drakonisch bestraft werden. Die Regisseurinnen von Call Me Kuchu porträtieren Katos Versuch, unter den Bedingungen von Hass und Angst ein offenes und selbstbewusstes homosexuelles Leben zu führen: ein Versuch, der angesichts der omnipräsenten Bedrohung immer wieder schmerzlich scheitern muss - und der in eine Tragödie mündet.

Am 26. Januar 2011 wird Kato in seinem Haus in Mukono durch Hammerschläge auf den Kopf getötet. In diesem Moment könnte Call Me Kuchu, der bis dahin noch ein Manifest der Lebenslust, gerade angesichts der Allgegenwart von Gewalt und Todesdrohung, war, zum Requiem werden - wenn nicht noch Katos Begräbnis von den homophoben Hasspredigern als propagandistisches Schlachtfeld missbraucht würde. Auch der juristische Erfolg gegen die menschenverachtende "Anti-Homosexuality Bill" ist nur ein vorläufiger Sieg: Der Gesetzesentwurf wurde bis heute weder zurückgezogen noch endgültig verworfen, sondern wird von seinem Verfasser, dem Abgeordneten David Bahati, immer wieder aufs Neue zur Abstimmung vorgelegt. Alle offen Homosexuellen in Uganda leben folglich bis heute im Bewusstsein, dass das Schicksal David Katos auch ihnen droht, womöglich gar mit staatlicher Billigung. Für sie gilt je

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Katherine Fairfax Wright, Malika Zouhali-Worrall
Jon Mandabac
Katherine Fairfax Wright
Katherine Fairfax Wright, Malika Zouhali-Worrall

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