Carrie Fisher spielt auch im übernächsten Star Wars-Film mit

Harrison Ford, Carrie FisheAP/George Brich
Harrison Ford, Carrie Fishe

Drei Jahre nach ihrem Tod wird Carrie Fisher auch 2019 wieder auf der Kinoleinwand zu sehen sein – in ihrer Paraderolle als Leia in "Star Wars", diesmal Teil IX. Daran ist weniger die Überraschung, dass eine Tote eine tragende Rolle in einem Film spielt: Im "Star Wars"-Spin off "Rogue One" spielte mit Peter Cushing ein Schauspieler mit, der immerhin schon im Jahr 1994 gestorben ist. Das Überraschende an Fishers Auftritt ist vielmehr, dass sie eben nicht per Computer künstlich re-animiert wird, sondern – zumindest laut ihrem Bruder – nur echte Aufnahmen mit Fisher verwendet werden sollen, die vom Dreh zum achten "Star Wars"-Teil noch übrig sind.

Todd Fisher und die weitere Familie der Darstellerin haben Disney die Rechte an diesen Aufnahmen überlassen, heißt es in US-Medienberichten.

Der Tod ist nicht das Ende

Hollywood lotet derzeit aus, wie weit die technologischen Möglichkeiten gediehen sind, tote Schauspieler trotzdem auf die Leinwand zu bringen. Längst werden zu Drehbeginn groß angelegter Produktionen digitale, dreidimensionale Abbilder der auftretenden Stars vermessen und abgespeichert. Falls nach Ende der Dreharbeiten, falls das Bildmaterial hier und da noch einmal ein bisschen digital nachbearbeitet werden muss. Aber man könnte diese digitalen Schauspieler natürlich auch nach dem Tod weiterverwenden. Auch eine Leia aus dem Computer gab es bereits, am Ende von "Rogue One". Doch die Produzenten haben versichert, Fisher nicht im Computer wiederauferstehen zu lassen.

 

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