County Clare - Hier spielt die Musik

 
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User Kritiken

  • Krieg der Musiker
    Das Multitalent John Irvin hat einen Film mit viel traditioneller irischer Musik gemacht, hat die wunderschöne Landschaft als Background genommen und die Liebe zu Irland ganz nach vorne gestellt. Die Handlung ist etwas einfach gestrickt, inklusive der Love Story mit verzögertem Happy End. Reifenklau und als Vergeltung Geigenklau sind nicht so umwerfend lustig und die wiederholten Stürze ins Wasser nutzen sich als Gags ab. Dabei ist man bemüht mit spaßigen Dialogen zu punkten (‘Kotz-before-Kiss‘). Die hier involvierte Anne (Andrea, eine der Corr Sisters) ist als Sängerin besser. Ihr schauspielerisches Talent tut sich hier schwer, erkennbare Anzeichen zu offenbaren. Sie soll wohl der optische Aufheller sein. Auch die übrigen Darsteller sind nur Mittelmaß, abgesehen von Colm Meaney der als Ire ja wohl so gut wie gesetzt ist und der ausgeliehene Bernard Hill. Der eine macht auf Typ: raue Schale weicher Kern, der andere bringt Herz und Charme mit ein. Mit der verlassenen Liebe und der verheimlichten Vaterschaft kommen ausgelutschte Topoi ins Spiel und ein Hauch Melodramatik. Einzig nett ist die Assoziation der einen Ceili Band, die aus Liverpool (sic!) anreist. Auch Hippies kommen mal kurz zu Wort.
    Ein netter, aber harmloser kleiner Film. Wer die Musik mag soll lieber die Clancy Brothers auflegen.