Crossing Europe 2013: Local Artists Programm 3 / Experimental

 
Kurzfilm 
film.at poster

2X10M² OSTSEEBLICK
Miguel José Gonzalez-Gonzalez
Austria 2013
6:30 Minuten
Der Film zeigt 997 Räume - eine Reise durch das Gebäude: Ein Stück Kabel hängt im linken Fenster / ein Stein liegt ganz links im Fensterflügel / "Jesus" steht auf der rechten Wand / oranger Flaschenhals liegt unter linker Wand / türkis-weißes Graffiti auf linker Wand ...

A B C
Susi Jirkuff
Austria 2012
11:10 Minuten
Eine dreiteilige Videoarbeit, in der die Geschichte einer missglückten Begegnung von jeweils einem anderen Protagonisten erzählt wird. In "The Elusive Life of Mr. A", dem ersten Teil, kommt Mr. A zu Wort, der seine Arbeiten zeigen möchte. "The Bitch" zählt zum unfreiwilligen Publikum, sie will lieber ihre Fernsehsendung sehen. Mr. C, ein Kurator mit Ambitionen, wird schließlich in "The Reality Check", zum weiteren "Opfer" des genervten Mr. A.

DARK LIQUIDITY
Didi Bruckmayr
Austria 2012
6:30 Minuten
Das Video interpretiert verschiedene Phänomene der virtuellen Kapitalmärkte wie High Frequency Trading, Dark Pools oder Dark Liquidity, Noise, Simultanity, Volatilität usw. Tools: Realtime 3D-Rendering, Flock Algorithm, Fluid Solver, Force Directed Graph, Box 2D und Ton.

EXTERIOR EXTENDED
Siegfried A. Fruhauf
Austria 2013
8 Minuten
Innen- und Außenraum verschwimmen im rasenden Stakkato digitaler Bildschichtung, ein dem Film eigener, subjektiv erfahrbarer Raum entsteht. Der/die Betrachter/in dringt in dieses imaginäre Innere des Mediums vor - geleitet vom Sog epileptischen Bildflimmerns. Ein subtiles Spiel mit der (Kino-) Wahrnehmung, montiert aus 36 Einzelbildern.

GOODBYE - CHERRY SUNKIST
Karin Fisslthaler
Austria 2013
2:38 Minuten
Ausgangsmaterial sind Filmszenen, in denen sich menschliche Berührungen voneinander lösen. Durch die Technik des Splitscreens werden Körper, Bewegung und Zeitlichkeiten ineinander verwoben. Der Raum zwischen den Bildern und außerhalb der Kino-Leinwand wird zum eigentlichen Gegenstand des Films.

HUMMING, FAST AND SLOW
Rainer Kohlberger
DE / AT 2012
9 Minuten
Die Arbeit schält sich aus einem immer da gewesenen, unendlichen Weiß und endet auch dort. Was sich formt ist stetig Fläche, will nicht für sich alleine stehen, sondern im gesamten Kader geschehen. Bewegungen ereignen sich so schnell, dass sie den Blick irritieren, seiner Trägheit neue Farben und Strukturen zuspielen. Sofern dieser standhält.

INSIDE THE BAG
Michael Wirthig
Austria 2012
2 Minuten
Kino und Popcorn gehören zusammen wie Tequila und Zitrone, Kaffee und Zigaretten... Die individuellen Formen und Strukturen jedes einzelnen Popcorns werden aus dem Mainstreamkontext herausgelöst und bekommen neuen Raum, Licht und Rhythmus. Ihre typische schmackhafte Nebenrolle wird aufgehoben und die Pop-Körner werden zu den Hauptdarstellern dieses Experimentalfilms.

KATHARINAVIKTORIA
Viktoria Schmid
Austria 2012
1:00 Minuten
Die Ähnlichkeit zweier Schwestern in 4-mal geloopten 240 16mm-Einzelbildaufnahmen. Durch die Trägheit des Auges werden die in schnellem Rhythmus geschnittenen Einzelbildporträts zu einem Mischporträt der beiden Gesichter.

LONGING
Erich Goldmann, Momo Subotic
Austria / Serbia 2012
3:03 Minuten
Der Film ist Teil der Performance "My Private Belgrade", in der Momo Subotic mit einem Videoleierkasten durch Belgrad wandelt, und im Tausch mit einer skurilen, düsteren oder alltäglichen Geschichte des Betrachters Einblicke in Momente seines Lebens, die in seinem tragbaren Videoarchiv festgehalten sind, gibt. LONGING ist ein Film dieses Geschichtentausches mit Gasa Jeremic.

ROTONDA_BIRGIT & PAOLO
Thomas Steiner
Austria 2013
4 Minuten
Der Film ist der zweite Teil einer Arbeit, welche sich mit Einblicken in private Räume beschäftigt. Wie bei ROTONDA - XANADU ist die Pforte das Fenster, die Blicke auf Menschen und Innenräume erlaubt. Der Zuschauer dringt durch einen lamellenartigen Vorhang in diese Privatsphären ein, und kann sich durch das Stillen seiner Blicklust aus seiner eigenen Öde befreien.

SICK BUILDING
Bernd Oppl
Hungary / Austria 2012
7 Minuten
Vor dem BetrachterInnen-Blick erscheint ein leerer, steriler Raum. Hinter einer Ecke fließt langsam eine weiße, gallertartige Substanz hervor und bildet eine Pfütze. Die Flüssigkeit beginnt sich zu Stalagtiten zu formen und vom Boden auf die Decke aufzutropfen. Die zähflüssige, bio-organische Substanz beginnt den Raum für sich einzunehmen und sich darin chaotisch zu verteilen, wie ein organisches Lebewesen, bis sie sich wieder sammelt und zu Tropfstein-artigen Gebilden erstarrt.

STREICHHÖLZER.
David Hochgatterer
Austria 2011
1:42 Minuten
Sich seines eigenen Standpunkts bewusst zu sein ist unerlässlich, will man Vorgänge vorurteilsfrei und unverfälscht erfassen. Anhand abbrennender Streichhölzer wird in zwei Beispielen verdeutlicht, dass unterschiedliche Perspektiven bzw. Sichtweisen die Wahrnehmung eines Prozesses entscheidend beeinflussen können. Nervös verzerrte, aufdringliche Klänge ersetzen die Autorität der unsichtbaren Flammen.

THE MORNING FACTORY - RITORNELL
Manuela Gruber, Katharina Riedler, Andreea Săsăran
Austria 2013
4:20 Minuten
eintauchen ... abwarten ... sich treiben lassen ... THE MORNING FACTORY entführt den Zuschauer in einen organischen Mikrokosmos, der aus wundersamschönen Gebilden, feinen Strukturen und Musik von Ritornell besteht.

UN DIVERTISSEMENT D'AMOUR
Michaela Schwentner
Austria 2012
10:30 Minuten
UN DIVERTISSEMENT D'AMOUR ist der Versuch einer Re-Inszenierung von Platons Symposion unter Verwendung von philosophischen Textfragmenten. Bezugnehmend auf Roland Barthes' Figuren in Discourse amoureux und Platons Symposion sitzen 4 Personen an einem Tisch und reden über die Liebe. Während das Setting statisch ist, übernimmt die Kamera die choreographische Funktion. Die Dramaturgie des Films ist ein Spiel von Inkongruenzen von Bild und Ton.

WHITE LIGHT / WHITE HEAT
Rainer Kohlberger, Wilm Thoben
Germany / Czech Republic 2012
7 Minuten
Zu Beginn ein in sich ruhendes Lichtbündel vor schwarzem Hintergrund. Entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung beginnt der Laserstrahl erst kaum merkbar zu flackern und zu glühen, weitet sich aus, zieht Kreise und Wellen. Ein reduktionistisches Bewegungsspiel entfaltet sich, lässt das Licht oszillieren. Algorithmisch erzeugte Bilder und computergenerierte Sounds entwerfen eine schwarz-weiße, flirrende Ästhetik, streng geometrisch.

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