Der Gelati Killer / Unsere Afrikareise / Der Untergang des Alpenlandes / Kebab & Rosoli

 1966
Kurzfilm 
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DER GELATI KILLER

Ein Sommertag. Eine Gasse. Zwei Gassen. Gelände. Geläuf. Ghetto und Gelegenheit. Gastgarten. Gerücht. Gestüt, Gezücht und Geplänkel. Gebirg. Gegend. Und Gegenüber. Es geht alles seinen Gang.

Italien 1985; Regie: Kurt Lanthaler (15min, 16mm, Farbe, dt. OF)

UNSERE AFRIKAREISE

Aus dem Video- und Audiomaterial einer Jagdsafari, mit deren Dokumentation gutbetuchte Touristen Peter Kubelka beauftragten, hat der Regisseur in jahrelanger Schneidearbeit eine virtuose, 13-minütige Bild-und-Ton-Collage erstellt, die als eine der bedeutendsten Montagekompositionen der Filmgeschichte gilt. Weder idealisierte Urlaubserinnerungen noch idyllische Landschaftsaufnahmen erwarten den Betrachter von UNSERE AFRIKAREISE. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Porträt der Touristen, dieser modernen Kolonialherren, die respektlos und ignorant in die afrikanische Welt eindringen.

Österreich 1966; Regie: Peter Kubelka (13min, 16mm, schwarzweiß, dt. OF)

DER UNTERGANG DES ALPENLANDES

"Der Herr erschuf die Welt und in ihrem Zentrum das Alpenland, das Paradies auf Erden." - So ungefähr lautet der Beginn der Tiroler Version der Schöpfungsgeschichte, in der Pirchner vom Herrgott mit der Sauberhaltung des alpenländischen Garten Eden betraut wird. Sollte er seiner Aufgabe nicht gewachsen sein, droht ihm ein tödlicher Sprung in den Bergsee... DER UNTERGANG DES ALPENLANDES ist eine österreichische Kurzfilmsatire auf den Heimatfilm, die inzwischen Kultstatus erlangt hat. Letzteres gilt auch für Pirchners Musik, die im Film eine wesentliche Rolle spielt.

Österreich 1974; Regie: Werner Pirchner, Christian Berger (30min, 16mm, Farbe, dt. OF)

KEBAB & ROSOLI

Die Idee für diesen Film haben wir entwickelt, nachdem in den 1990er Jahren in der Innerschweiz eine Reihe von gewalttätigen An- und Übergriffen auf Asylsuchende verübt wurde. Mit unserer Collage dokumentarischer Miniaturen wollten wir dieser Ablehnung etwas entgegensetzen: die Asylsuchenden als einzelne Menschen zeigen, denen zu begegnen bereichernd sein kann. Wir haben bewusst davon abgesehen, direkte Äußerungen und Handlungen von Fremdenfeindlichkeit zu zeigen, von denen man sich leicht distanzieren kann. Alltägliche und unscheinbare Begegnungen stehen im Mittelpunkt des Films. (Karl Saurer)

Schweiz 1992; Regie: Karl Saurer, Elena M. Fischli (48min, 16mm, Farbe, schweizerdeutsch)

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