Der Retter

 
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User Kritiken

  • Sachen gibt's...
    ‘Am Anfang‘ war alles ganz einfach. Betrug leicht gemacht. Beruht auf einer wahren Begebenheit. Philippe (Francois Cluzet) führt einen ganzen Ort an der Nase herum. Er beginnt einen Autobahnbau, den es offiziell gar nicht gibt. Klar, dass das irgendwann einmal auffliegen muss. Und so kommt auch wenig Spannung auf. Man folgt Philippe staunend und wundert sich ‘Das kann doch wohl nicht wahr sein‘. Verblüffend wie leicht und problemlos ohne Geld im luftleeren Raum agiert werden kann – eine gewisse Zeit zumindest. Und am besten funktioniert das bei den Frauen. Obwohl zwei von ihnen hier die einzig tragischen Figuren sind. Das Zimmermädchen Monika (Stéphanie Sokolinski) arbeitet später für Philippe und ahnt etwas und leidet darunter. Sie verehrt Philippe aus der Ferne. Die Bürgermeisterin Stéphane (Emmanuelle Devos) kommt ihm auch drauf, aber da war sie schon mit ihm im Bett. Auf ihr ‘Warum?‘ antwortet er ‘Weil es möglich war.‘ Stimmt. So einfach ist das.
    Lediglich der Ganove Abel (Gérard Depardieu) lässt durch seine physische Präsenz etwas Spannung aufkommen. Ein Strohfeuer, das mit dem Abspann erlischt. Eine Dokumentation eines Riesenschwindels, der buchstäblich auf Sand gebaut war und dessen Unterhaltungswert recht tief anzusetzen ist. Sachen gibt’s… K.V.