Didn't Do It for Love

 
Erotik, Dokumentation 
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Es ist eine äußerst schillernde Vita, der sich Monika Treut angenommen hat. Historische Dokumente belegen den künstlerischen Werdegang der Eva Norvind, Weggefährten zeugen von ihrer Entwicklung und ihrem Durchsetzungswillen; Mutter und Bruder geben Privates preis. Es geht Treut nicht darum, weibliches Selbstbewußtsein via Vaginal-Performance a la Sprinkle zu demonstrieren, sondern eine selbstbewußte Frau vorzustellen, die sich allen Formen der Sexualität auf ihre Weise gestellt hat - als unnahbares Kinoobjekt, als jemand, der Sex für sich rasch funktionalisiert und gewinnbringend eingesetzt hat, als Domina, die die Herrschaftsverhältnisse qua Beruf umkehren konnte, und als Geschäftsführerin eines S/M-Studios, die mirwirkt, die abstrusesten Wünsche zu erfüllen. Bei alledem führt Treut keine gebrochene Frau vor, sondern einen selbstbewußten Menschen, der sein Leben genossen hat und willens ist, es weiter zu genießen.
(Hans Messias, Systhema)

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