Die Schlange

 

Le serpent

6.50
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Schlange vergisst nie
    Der Film hat einen clever ausgeklügelten Plot, vor allem der psychologisch fundierte finale Befreiungsschlag überrascht und überzeugt. Die beiden Hauptdarsteller: Covis Cornillac als Bösewicht und Yvan Attal als kämpfendes Opfer liefern eine schauspielerische Höchstleistung ab. Aber das Tollste ist die Hochspannung, die rasch aufgebaut und dann gehalten und am Ende nochmals verstärkt wird. Es geht bis an die Unerträglichkeitsgrenze. Das gelingt Eric Barbier durch zwei Stilmittel, die wir seit Hitchcocks Zeiten kennen: wir werden von einer schier unmöglich erscheinenden (Er)lösung zur nächsten gehetzt, wobei sie durch Rückschläge immer unerfüllbarer werden und dann gibt es immer noch kleine aufschiebende Momente, wo etwas vorübergehend hakt oder klemmt oder nicht gelingt und wir am liebsten mithelfen möchten. Wenn man dann noch die packende Action dazunimmt, mit schnellen Schnitten und gewagten Einstellungen könnte man sagen, dieser Barbier ist noch ein bisschen besser als der Altmeister des Suspense.
    Was sie beide gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass die Frauen in ihren Filmen nicht so gut wegkommen.