Diedrich Diederichsen: The Sound of Smith - Jack Smith, seine Stimme, seine Musik

 
Kurzfilm 
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Rose Hobart (1936) von Joseph Cornell. Farbe, 13 min
Chumlum (1964) von Ron Rice. Ton: Tony Conrad; Musik: Angus McLise; mit Jack Smith, Mario Montez, Gerard Malanga. Farbe, 23 min
I Was A Male Yvonne De Carlo (1967-70er Jahre) von Jack Smith; mit Jack Smith, Maria Antoinette, Ondine. Farbe und s/w, 28 min

Jack Smith hat nicht gezielt Sound für gewisse Zwecke eingesetzt; hawaianische, lateinamerikanische und andere als exotisch gekennzeichnete Schallplatten waren nur eine weitere Farbe seiner panmedialen Performance-Kunst. Ganz nebenbei entwickelte er das erste künstlerische DJ-Set - wenn auch in der inspirierten Nachfolge des allerersten exotisierenden Found-Footage-Sehn­suchtsdokuments, Rose Hobart von Joseph Cornell. Zudem produzierte Smith im Spannungsfeld bestimmter musikalischer Umbrüche. Seine Stimme - das kann man auf den von Tony Conrad ­herausgegebenen Tondokumenten "Les Evening Gowns Damnées" erleben - war, auch ohne zu singen, von opernhafter Expressivität: Schon alltägliche Klagen gerieten ihm zu Arien, Wutausbrüche zur Götterdämmerung.

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