Drexciya

Ghana, USA, 2010

FilmKurzfilm

Nicht nur ihrer Musik wegen war Drexciya aus Detroit in den 1990er Jahren mythisch umweht: Wiewohl eine der avanciertesten Elektronik-Formationen, hielten die Musiker ihre Identität geheim. Der Name der Band geht auf die Legende eines Unterwasserkontinents zurück, bewohnt von den ungeborenen Kindern schwangerer Afrikanerinnen, die von Sklavenschiffen geworfen worden waren. Der sakrale Atlantis-Sound der Gruppe tonalisiert würdevoll die Bilder eines verfallenen Schwimmbads in Accra, Ghana. Im Zentrum thront der ehemalige Sprungturm wie das Mahnmal einer längst versunkenen Welt. Dieser Film ist Teil des Kurzfilmprogramms Schwere Augen.

(Text: Viennale 2011)

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  • Regie:Akosua Adoma Owusu

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