Emmys: "Game of Thrones" als routinierter Abräumer

US-68TH-ANNUAL-PRIMETIME-EMMY-AWARDS---PRESS-ROOMAPA/AFP/GETTY IMAGES/Frazer Harrison
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Same procedure as every year.

Der wichtigste Fernsehpreis der Welt ist fest im Griff von "Game of Thrones". Wie schon 2015 konnte die Fantasyserie am Sonntagabend den Emmy für das beste Drama gewinnen. Insgesamt kam die HBO-Serie sogar auf zwölf Auszeichnungen. Als als beste Comedyserie wurde mit der Politsatire "Veep" ebenfalls eine Produktion aus dem Hause HBO ausgezeichnet.

Deren Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus gewann auch als beste weibliche Hauptrolle in einer Comedyserie. Sie spielt in der Serie die überforderte Präsidentin Selena Meyer. Für seine Rolle als transsexueller Familienvater auf dem Weg zur Frau in "Transparent" gewann erneut Jeffrey Tambor den Preis als bester männlicher Part in einer Comedy.

Damit wurden bei der 68. Ausgabe der Emmys in diesen vier Kategorien die gleichen Preisträger wie auch schon 2015 ausgezeichnet. Die Fernsehpreise werden von rund 20.000 Mitgliedern der Academy of Television Arts & Sciences vergeben.

Frischer Wind in Darstellerkategorien

Für frischen Wind sorgten diese Juroren dagegen in den Darstellerkategorien für Dramaserien: Bei den Männern gewann Rami Malek für seine Rolle als Hacker Elliot Aldersson in der beim Streamingdienst von Amazon laufenden Thrillerserie "Mr. Robot".

Tatiana Maslany siegte für ihre Mehrfachrolle im Klon-Thriller "Orphan Black", in Deutschland bei ZDFneo.

 

US-Wahlkampf auch bei Emmys Thema

Viele Sieger nahmen bei ihren Dankesreden im Microsoft Theater Bezug auf den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten. "Unsere Serie hat als Politsatire begonnen und sich in eine Dokumentation verwandelt", sagte Louis-Dreyfus über den republikanischen Kandidaten Donald Trump. "Wenn es das Fernsehen nicht gäbe, wäre Donald Trump überhaupt nicht nominiert", hatte zuvor auch schon Moderator Jimmy Kimmel mit Blick auf Trumps Aufstieg durch die Reality-Show "The Apprentice" gewitzelt. In einem Einspielfilm war der Trump unterlegene Republikaner Jeb Bush zu sehen. Er sagte darin zu Kimmel: "Du bist nominiert? Ich frage mich, wie sich das anfühlt." Bush hatte das Rennen um die Nominierung der Republikanischen Partei gegen Trump verloren.

Serie über O.J. Simpson-Mordprozess ausgezeichnet

In den Miniserien-Kategorien gab es einen Preisregen für die fiktive Aufbereitung des Mordprozesses um den Footballer O.J. Simpson. Die zehnteilige Reihe "The People vs. OJ Simpson" gewann nicht nur den Preis als herausragende Miniserie. Sarah Paulson und Cortney B. Vance siegten auch als beste Hauptrollen. Sterling K. Brown wurde als bester Nebendarsteller in einer Miniserie ausgezeichnet. Zusammen mit den bereits im Laufe der Woche vergebenen Kreativ-Awards kommt die Serie auf neun Preise - Rang zwei hinter "Game of Thrones".

Bei den showorientieren Kategorien war "Grease: Live" in diesem Jahr der große Sieger mit fünf Auszeichnungen. Die deutsche Heidi Klum ging hingegen mit ihrer Sendung "Project Runway" leer aus. Sie unterlag am Abend in der Kategorie beste Realityshow gegen "The Voice" und hatte bereits unter der Woche in den Nebenkategorien als beste Moderation gegen Dragqueen RuPaul verloren.

Emmys: Schlichte Eleganz & wenig Mut

 

Fast alle Gäste der Emmy-Verleihung gingen outfittechnisch auf Nummer sicher. Statt auf opulente Roben und den Wow-Effekt zu setzen, präsentierte man sich lieber in sexy Klassikern. So wie Model Emily Ratajkowski, die in einem nachtblauen Kleid von Zac Posen von ebendiesen für die Fotografen adjustiert wurde.
Claire Danes machte in Schiaparelli auf Golden Girl. Der sonst eher blasse "Homeland"-Star wirkte, als hätte er eine Portion zuviel Airbrush-Bräune abbekommen.
Roy Black Hommage: "Shameless"-Darstellerin Emmy Rossum ganz in Weiß in Wes Gordon und hohem Beinschlitz.
Das gleiche Motto hatte offenbar auch Keri Russell  - der Beinschlitz war das Must-Have des Abends.
(Zu) sexy wie immer: Sofia Vergara in Versace.
Schön schlicht: "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke in einem Klassiker in Nude von Atelier Versace.
Komplett daneben hat die sonst so geschmackssichere Robin Wright gegriffen: In dem tief ausgeschnittenden Gliterzkleid mit schwarzer Spitze gab's Getuschel um eine Brustvergrößerung bei der "House of Cards"-Hauptdarstellerin.
Ebenfalls glitzernd wie in einem "Dancing Stars"-Kostüm: Heidi Klum in Michael Kors.
Auf der Best-Dressed-Liste: Amanda Peet stilvoll-raffiniert in Altuzarra.
Großer Auftritt in Tony Ward: Das desperate Housewife Felicity Huffman spielt in der neuen Drama-Serie "American Crime".
Schön langsam wird es langweilig: Kirsten Dunst wieder mal im Düster-Look mit Extrem-Ausschnitt. Dieses Mal von Givenchy.
Indiens Superstar Priyanka Chopra in einem zeitlosen Klassiker in Rot von Michelle Obamas Lieblingsdesigner Jason Wu.
Alles richtig gemacht: Michelle Dockery im feinen Zwirn von Oscar de la Renta mit perfekten Accessoires.
Auch in Oscar de la Renta, aber bei weitem nicht so elegant: Comedian Tina Fey.
In schwarze Spitze von Valentino gehüllt: "Game of Thrones"-Darstellerin Sophie Turner.
Bieder und wenig vorteilhaft: Die einstige Blondine Kelly Preston erschien mit Pony-Frisur und Ehemann John Travolta.
Tracee Ellis Ross in Ralph Lauren.
"My Girl"-Darstellerin Anna Chlumsky zeigt sich kurz nach der Geburt ihres Kindes in diesem Entwurf. Das rosa Cape-Kleidchen landete so gut wie auf allen Worst-Dressed-Listen.
Julianne Hough schlicht aber raffiniert in einem roten Wickekleid von Armani.
Edelrobe von Georges Chakra: TV-Sternchen Giuliana Rancic wird dem Kleid mit Frisur und Accessoires nicht gerecht.
Mandy Moore versprüht Sixties-Stimmung in einer dezenten Rüschen-Robe von Prabal Gurung.
"Modern Family"-Star Sarah Hyland versucht sich seit langem als Fashionista mit auffälligen Red Carpet-Kleidern. Meinstens wird der Mut nicht belohnt. Auch dieser Versuch scheitert in Monique Lhuillier.
Gekonnt abgesetzt vom Beinschlitz-Allerlei hat sich Ellie Kemper ("Unbreakable: Kimmy Schmidt") in Jenny Packham.
Viola Davis in pinker Marchesa-Robe.
Nicht die beste Entscheidung: Gwendoline Christie aus "Game of Thrones" im kleinen Schwarzen.
Etwas altbacken der Auftritt von "Modern Family"-Star Julie Bowen in Lela Rose.
Blumige Opulenz in Zuhair Murad bei Kristen Bell.
Amy Poehler im hochgeschlossenen Charlston-Look.
"Downton Abbey"-Schauspielerin Laura Carmichael im gewöhnungsbedürftigen candy-farbenen Zweiteiler.
Sarah Paulson in einem Traum von Prada mit Marcia Clark.
Angela Bassett setzt sich in der Trendfarbe Gelb perfekt in Szene.
Fast alle Gäste der Emmy-Verleihung gingen outfittechnisch auf Nummer sicher. Statt auf opulente Roben und den Wow-Effekt zu setzen, präsentierte man sich lieber in sexy Klassikern. So wie Model Emily Ratajkowski, die in einem nachtblauen Kleid von Zac Posen von ebendiesen für die Fotografen adjustiert wurde.
Claire Danes machte in Schiaparelli auf Golden Girl. Der sonst eher blasse "Homeland"-Star wirkte, als hätte er eine Portion zuviel Airbrush-Bräune abbekommen.
Roy Black Hommage: "Shameless"-Darstellerin Emmy Rossum ganz in Weiß in Wes Gordon und hohem Beinschlitz.
Das gleiche Motto hatte offenbar auch Keri Russell  - der Beinschlitz war das Must-Have des Abends.
(Zu) sexy wie immer: Sofia Vergara in Versace.
Schön schlicht: "Game of Thrones"-Star Emilia Clarke in einem Klassiker in Nude von Atelier Versace.
Komplett daneben hat die sonst so geschmackssichere Robin Wright gegriffen: In dem tief ausgeschnittenden Gliterzkleid mit schwarzer Spitze gab's Getuschel um eine Brustvergrößerung bei der "House of Cards"-Hauptdarstellerin.
Ebenfalls glitzernd wie in einem "Dancing Stars"-Kostüm: Heidi Klum in Michael Kors.
Auf der Best-Dressed-Liste: Amanda Peet stilvoll-raffiniert in Altuzarra.
Großer Auftritt in Tony Ward: Das desperate Housewife Felicity Huffman spielt in der neuen Drama-Serie "American Crime".
Schön langsam wird es langweilig: Kirsten Dunst wieder mal im Düster-Look mit Extrem-Ausschnitt. Dieses Mal von Givenchy.
Indiens Superstar Priyanka Chopra in einem zeitlosen Klassiker in Rot von Michelle Obamas Lieblingsdesigner Jason Wu.
Alles richtig gemacht: Michelle Dockery im feinen Zwirn von Oscar de la Renta mit perfekten Accessoires.
Auch in Oscar de la Renta, aber bei weitem nicht so elegant: Comedian Tina Fey.
In schwarze Spitze von Valentino gehüllt: "Game of Thrones"-Darstellerin Sophie Turner.
Bieder und wenig vorteilhaft: Die einstige Blondine Kelly Preston erschien mit Pony-Frisur und Ehemann John Travolta.
Tracee Ellis Ross in Ralph Lauren.
"My Girl"-Darstellerin Anna Chlumsky zeigt sich kurz nach der Geburt ihres Kindes in diesem Entwurf. Das rosa Cape-Kleidchen landete so gut wie auf allen Worst-Dressed-Listen.
Julianne Hough schlicht aber raffiniert in einem roten Wickekleid von Armani.
Edelrobe von Georges Chakra: TV-Sternchen Giuliana Rancic wird dem Kleid mit Frisur und Accessoires nicht gerecht.
Mandy Moore versprüht Sixties-Stimmung in einer dezenten Rüschen-Robe von Prabal Gurung.
"Modern Family"-Star Sarah Hyland versucht sich seit langem als Fashionista mit auffälligen Red Carpet-Kleidern. Meinstens wird der Mut nicht belohnt. Auch dieser Versuch scheitert in Monique Lhuillier.
Gekonnt abgesetzt vom Beinschlitz-Allerlei hat sich Ellie Kemper ("Unbreakable: Kimmy Schmidt") in Jenny Packham.
Viola Davis in pinker Marchesa-Robe.
Nicht die beste Entscheidung: Gwendoline Christie aus "Game of Thrones" im kleinen Schwarzen.
Etwas altbacken der Auftritt von "Modern Family"-Star Julie Bowen in Lela Rose.
Blumige Opulenz in Zuhair Murad bei Kristen Bell.
Amy Poehler im hochgeschlossenen Charlston-Look.
"Downton Abbey"-Schauspielerin Laura Carmichael im gewöhnungsbedürftigen candy-farbenen Zweiteiler.
Sarah Paulson in einem Traum von Prada mit Marcia Clark.
Angela Bassett setzt sich in der Trendfarbe Gelb perfekt in Szene.

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