Eve und der letzte Gentleman

 USA 1999

The Blast from the Past

Romanze, Komödie 112 min.
6.50
film.at poster

Der 35jährige Adam muss sich im Großstadtdschungel von L.A. zurechtzufinden, nachdem er bisher im Atombunker seiner Eltern gelebt hat.

Los Angeles, 1962. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, während der Kubakrise, ist sein heimlich gebauter Atombunker der einzige Ort, wo sich der Wissenschaftler Calvin Webber (Christopher Walken) mit seiner schwangeren Frau Helen (Sissy Spacek) sicher fühlt.

Als eines Abends Präsident Kennedy in einer Fernsehansprache einen Atomkrieg nicht mehr ausschließt, und zufällig ein Flugzeug direkt über dem Haus der Webbers abstürzt, glauben sie den Atomschlag gekommen und schließen sich ein, bis die radioaktive Verstrahlung nachgelassen hat. Dort unten, wo die Zeit stillsteht, wächst ihr Sohn Adam (Brendan Fraser) heran, erzogen zu einem echten amerikanischen Gentleman.

Nach 35 Jahren öffnet sich schließlich das Zeitschloß des Bunkers, und Adam wird losgeschickt, um Vorräte zu besorgen - und sich eine Frau zu suchen. Verwirrt und überwältigt irrt er in einer fremden Welt zwischen sechsspurigen Highways, Pornoshops und "Mutanten" umher, bis die junge Verkäuferin Eve (Alicia Silverstone) sich seiner annimmt. Widerstrebend hilft sie Adam, sich in dem Großstadtdschungel von L.A. zurechtzufinden. Sie geht mit ihm sogar auf Brautschau. Doch allmählich muß Eve feststellen, daß sie von Adam eine ganze Menge lernen kann - und daß sie plötzlich gar keine rechte Lust mehr hat, ihm bei der Suche nach einer Frau zu helfen...

Details

Brendan Fraser, Alicia Silverstone, Christopher Walken, Sissy Spacek, Dave Foley, Joey Slotnick, Dale Raoul, Hayden Tank
Hugh Wilson
Bill Kelly

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Adam und Eve
    Der Film karikiert auf recht amüsante Weise die Furcht der 60er Jahre, als man einen Strahlenschutzbunker als letzten sichersten Zufluchtsort erfand. Hier überlebte Familie Webber über Jahrzehnte einen angeblichen Atomschlag. Vater (Christopher Walken), Mutter (Sissy Spacek) und Sohn Adam (Brendan Fraser), der nur das Bunkerleben kennt, weil hier geboren und aufgewachsen. Wie die Zeit vergeht merkt man an der Musik: Perry Como, Beach Boys oder Village People.
    Die Komik kommt mit dem Aufeinandertreffen zweier Welten, zwischen denen 35 Jahre liegen. So erhält die erste Begegnung einen religiösen Unterton durch Chorgesang und (Gott)vater, Mutter und Sohn.
    Man erfährt die heutige Zivilisation neu, weil nichts selbstverständlich ist. ‘Die Figuren wirken wie aus Akte X‘, sagt einer. Die Welt ist aggressiver und unappetitlicher geworden. Brendan Fraser spielt den Sohn sympathisch ahnungslos in Richtung Forrest Gump. Aber Eve (Alicia Silverstone) überragt alle durch ihr erfrischend überzeugendes Talent. Sie muss zwischen Ablehnung und Eifersucht hin und herschwanken, zwischen einer Professionellen und einer echt verliebten Partymaus. Gegen Ende geht es in Richtung Märchen und die Botschaft ist: Man kann im Bunker unterirdisch zwar überleben, aber leben kann man eigentlich nur auf der Erde. Der deutsche Titel ist etwas nostalgisch und langatmig. Das Original ist griffiger und reimt sich auch noch, was wir so nicht nachahmen können.
    Alles in allem nett, amüsant und sehr unterhaltsam.

  • Naja !!!!
    Also ich habe den Film nicht so toll empfunden.
    Für mich war er zu oberflächlich und märchenhaft.
    Es waren vielleicht 1 oder 2 Szene die einwenig
    zum nachdenken anregten, ja und der Humor war eigentlich auch sehr flach.
    Ich frage mich schon warum Christopher Walken bei
    diesen Film mitwirkte.

  • Entspricht allen Erwartungen !
    Hatte auf einen lustigen, charmanten Film, einerseits zum schmunzeln, anderer-
    seits zum hellauf loslachen gehofft - und wurde nicht enttäuscht. Süß naive Rolle
    für den Hauptdarsteller, absolut überzeugend ( wie meistens von Brendan Fraser,
    der ja schon öfter mal den Naivling spielen durfte ) und Alicia Silverstone als
    modern - coole Frau, die auf charmante und witzige Weise zur Romantik bekehrt
    wird. Viele lustige Gags nebenbei eingebaut, wenn zum Beispiel Adams Vater
    zum ersten mal nach dreißig Jahren den Bunker per Aufzug verläßt und natürlich
    nicht mehr in seinem Haus, sondern in der inzwischen dort aufgebauten Bar heraus-
    kommt, deren Besitzer ihn für Gott hält und im Laufe des Films eine religiös-fanatische
    Schar um sich sammelt, die bei jedem Auftauchen von Adam oder seinen Eltern
    sozusagen in religiöse Ekstase verfallen.
    Also: unbedingt anschauen, kein Kitsch ( oder kaum ), viel Humor, einfach nett !

  • Eve und Adam
    Was f|r ein Paar, was f|r ein Film !!! Selten habe ich mich im Kino so kvstlich am|siert wie zuletzt, als ich "Eve und der letzte Gentleman" sah, einfach bezaubernd. Schade nur da_ die meisten Mdnner von heutzutage nicht mehr auch nur anndhernd an Adam heranreichen ....

    Re:Eve
    Vielleicht sollten wir die nächste Generation von Männern vorerst 35 Jahre in einen Bunker einsperren, bevor wir sie auf die Frauen loslassen.

  • SOO LUSTIG!
    ah, jetzt hab ichs. er vertraegt kein apostroph...
    bin eigentlich nur als *mitlaeufer* in diesen film mitgegangen, war dann aber total begeistert. ein super film!!

Seiten