Ex-Bond Pierce Brosnan fand 'Spectre' "schwach"

EPAepa02010756 Irish actor Pierce Brosnan waves to photographers during a break at Dionysos restaurant behind the Acropolis, in Athens, Greece on 29 January 2010. Brosnan came to Athens to present the world premiere of the movie Percy Jackson and the OlymEPA
EPAepa02010756 Irish actor Pierce Brosnan waves to photographers during a break at Dionysos restaurant behind the Acropolis, in Athens, Greece on 29 January 2010. Brosnan came to Athens to present the world premiere of the movie Percy Jackson and the Olym

Endlich einer, der sich traut, Kritik zu üben. Ex-James-Bond Pierce Brosnan taugt der neuste 'Bond'-Film nicht besonders. Im Gespräch mit der Webseite HitFix.com erklärte der Schauspieler, dass aus der anfänglichen Vorfreude schnell Nüchternheit geworden ist:

"Ich fand ihn zu lang. Die Geschichte war ziemlich schwach – man hätte sie kürzen können. Es hat sich einfach zu lange gezogen."

Weiter kritisierte der 62-Jährige: "'Spectre' ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Es ist weder 'Bond' noch 'Bourne'. Bin ich in einem 'Bond'-Film? Oder nicht in einem 'Bond'-Film?"

"Gebt ihm eine straffere Story"

Trotz Kritik verteidigte er seinen Nachfolger: "Daniel hat in der vierten Runde alle Zügel in der Hand. Er hat eine angenehme Lockerheit an sich." Die Schuld liege also nicht beim Darsteller, sondern am Skript: "Er ist ein mächtiger Kämpfer. Ich finde, er hat sich in diesem Film selbst gefunden, vor allem wegen der Einzeiler und seiner tollen Lockerheit. Gebt ihm eine straffere Story, und er wird den nächsten Klassiker abliefern."

Insgesamt viermal hatte der smarte Frauenschwarm den britischen Geheimagenten verkörpert, zuletzt 2002 in 'Stirb an einem anderen Tag'.

10 Dinge, die man über den neuen Bond wissen sollte

 

1. Die spektakulärste Action: Ist gleich die Eingangsszene in - und über - Mexiko-Stadt.
Nachdem Bond ein Haus zum Einsturz gebracht und einen Killer durch den gespenstischen Trubel beim "Tag der Toten" verfolgt hat, kämpft er in einem wild trudelnden Hubschrauber über der Menschenmenge. Atemberaubend. Bild: Dreharbeiten in Mexico City
2.  Die rasanteste Verfolgungsjagd: Führt durchs nächtliche Rom. Ein orange-lackierter Jaguar C-X75 jagt einen silbernen Aston Martin DB10 (in dem natürlich Bond sitzt) durch verwinkelte Gassen und über schmale Treppen, die Fahrt endet am - und im - Tiber. "Alles, was Sie sehen, machen wir wirklich", sagt Stunt-Koordinator Gary Powell.
Schön anzusehen ist auch, wie Bond im Flugzeug (!) den Killer Mr. Hinx (Dave Bautista) eine verschneite Piste hinunter verfolgt.
Gedreht wurden die winterlichen Szenen in Obertilliach (Osttirol), Sölden (Tirol) und Bad Aussee (Stmk.).
3.  Die unrealistischste Szene: Dass Bond und der auf ihn gehetzte Killer im Nahkampf einen halben Zug auf der Fahrt durch die Wüste demolieren, ohne dass andere Fahrgäste oder Bahnangestellte das auch nur zur Kenntnis nehmen, wundert ein wenig. Und wenn mitten in London ein Gebäude in die Luft fliegt, wäre wohl auch etwas mehr los, als nur ein paar Polizeiautos auf einer Brücke über der Themse.
4.  Bond-Girl Eins: Wenn Lea Seydoux alias Psychologin Madeleine Swann sich beim noblen Dinner mit Bond (im weißen Smoking) einen "schmutzigen" Wodka Martini bestellt, ist klar, was kommt. Das Vorspiel beschränkt sich dann auf ihre verheißungsvolle Frage: "Und was machen wir jetzt?"
Swann ist die Tochter des aus früheren Filmen bekannten Mr. White (Jesper Christensen). Sie weiß, was sie will, und kann mit Waffen umgehen. Gerettet werden muss sie trotzdem. Mehrmals.
5.  Bond-Girl Zwei: Eine von Bonds Liebschaften hat ja meist gute Chancen auf einen frühen Tod. Lucia, gespielt von Monica Bellucci, wäre eine Kandidatin. Bond hat sie eigenhändig zur Witwe gemacht.
Nach einer heißen Nacht in ihrer römischen Villa kündigt der Agent an, sie von seinem Freund Felix Leiter schützen zu lassen. Noch mal Glück gehabt. Bellucci nennt sich Bond-Lady, nicht Bond-Girl, und ist mit 51 die älteste Liebschaft in der 007-Geschichte.
6. Schurke Eins: Christoph Waltz' fieses Franz-Oberhauser-Lächeln macht Gänsehaut. "Kuckuck", grüßt er Bond fröhlich, nachdem dieser sich in ein Treffen der Organisation Spectre eingeschlichen hat.
Warum Oberhauser James Bond so hasst, verstehen die Zuschauer auch irgendwann. Und hieß der Spectre-Boss in den früheren Filmen nicht irgendwie anders? So viel sei Insidern verraten: Eine weiße Katze spielt auch mit. Bild: Lea Seydoux mit Christoph Waltz
7.  Schurke Zwei: Max Denbigh, Agentenname C, ist ein wahrer Unsympath. Mit Bond hat C (Andrew Scott) wenig zu tun, avanciert aber zum Filmgegner von dessen Boss M. Denbighs Ziel ist totale und weltweit vernetzte Überwachung - Agenten mit der Lizenz zum Töten und ihr technisches Spielzeug hält er für veraltet.
Kann man so sehen, sieht M (Ralph Fiennes) aber anders. Ergebnis: Es nimmt kein gutes Ende mit C.
8.  Das beste Spielzeug aus Qs Werkstatt: Ist diesmal eine Uhr, deren Alarm ziemlich laut ist, wie Q (Ben Whishaw) es formuliert. Unspektakulär, aber im richtigen Moment ziemlich wichtig für 007. Dass explodierende Kugelschreiber nicht mehr zur Agenten-Ausstattung gehören, hat Q ja schon in "Skyfall" deutlich gemacht. Ein Agentenauto hat der MI6-Tüftler diesmal zwar auch wieder gebaut, allerdings ist es gar nicht für James Bond gedacht. Eigentlich.
9.  Der beste Dialog: "Also James, wieso bist du gekommen?", fragt Oberhauser. "Um dich zu töten", sagt Bond. "Und ich dachte, du wärst hier, um zu sterben", säuselt Oberhauser. Bond kühl: "Alles eine Frage der Perspektive."
10. Das Finanzielle: Mit angeblich mehr als 300 Millionen Euro dürfte "Spectre" so teuer gewesen sein wie kein anderer Bond-Film zuvor. Schon die Autos, die beim Dreh draufgingen, waren angeblich mehr als 30 Millionen Euro wert. Zum Glück für die Produzenten gibt es reichlich Sponsoren, und wenn der Film auch nur annähernd so gut läuft wie "Skyfall", müssen sie sich sowieso keine Sorgen machen. Der spielte rund 1,1 Milliarden US-Dollar (833 Millionen Euro) ein.
<strong>1. Die spektakulärste Action:</strong> Ist gleich die Eingangsszene in - und über - Mexiko-Stadt.
Nachdem Bond ein Haus zum Einsturz gebracht und einen Killer durch den gespenstischen Trubel beim "Tag der Toten" verfolgt hat, kämpft er in einem wild trudelnden Hubschrauber über der Menschenmenge. Atemberaubend. <em>Bild: Dreharbeiten in Mexico City</em>
<strong>2.  Die rasanteste Verfolgungsjagd: </strong>Führt durchs nächtliche Rom. Ein orange-lackierter Jaguar C-X75 jagt einen silbernen Aston Martin DB10 (in dem natürlich Bond sitzt) durch verwinkelte Gassen und über schmale Treppen, die Fahrt endet am - und im - Tiber. "Alles, was Sie sehen, machen wir wirklich", sagt Stunt-Koordinator Gary Powell.
Schön anzusehen ist auch, wie Bond im Flugzeug (!) den Killer Mr. Hinx (Dave Bautista) eine verschneite Piste hinunter verfolgt.
<a href="http://kurier.at/lebensart/reise/james-bond-die-schoensten-drehorte-in-oesterreich/158.833.043">Gedreht</a> wurden die winterlichen Szenen in Obertilliach (Osttirol), Sölden (Tirol) und Bad Aussee (Stmk.).
<strong>3.  Die unrealistischste Szene:</strong> Dass Bond und der auf ihn gehetzte Killer im Nahkampf einen halben Zug auf der Fahrt durch die Wüste demolieren, ohne dass andere Fahrgäste oder Bahnangestellte das auch nur zur Kenntnis nehmen, wundert ein wenig. Und wenn mitten in London ein Gebäude in die Luft fliegt, wäre wohl auch etwas mehr los, als nur ein paar Polizeiautos auf einer Brücke über der Themse.
<strong>4.  Bond-Girl Eins:</strong> Wenn Lea Seydoux alias Psychologin Madeleine Swann sich beim noblen Dinner mit Bond (im weißen Smoking) einen "schmutzigen" Wodka Martini bestellt, ist klar, was kommt. Das Vorspiel beschränkt sich dann auf ihre verheißungsvolle Frage: "Und was machen wir jetzt?"
Swann ist die Tochter des aus früheren Filmen bekannten Mr. White (Jesper Christensen). Sie weiß, was sie will, und kann mit Waffen umgehen. Gerettet werden muss sie trotzdem. Mehrmals.
<strong>5.  Bond-Girl Zwei: </strong>Eine von Bonds Liebschaften hat ja meist gute Chancen auf einen frühen Tod. Lucia, gespielt von Monica Bellucci, wäre eine Kandidatin. Bond hat sie eigenhändig zur Witwe gemacht.
Nach einer heißen Nacht in ihrer römischen Villa kündigt der Agent an, sie von seinem Freund Felix Leiter schützen zu lassen. Noch mal Glück gehabt. Bellucci nennt sich Bond-Lady, nicht Bond-Girl, und ist mit 51 die älteste Liebschaft in der 007-Geschichte.
<strong>6. Schurke Eins:</strong> Christoph Waltz' fieses Franz-Oberhauser-Lächeln macht Gänsehaut. "Kuckuck", grüßt er Bond fröhlich, nachdem dieser sich in ein Treffen der Organisation Spectre eingeschlichen hat.
Warum Oberhauser James Bond so hasst, verstehen die Zuschauer auch irgendwann. Und hieß der Spectre-Boss in den früheren Filmen nicht irgendwie anders? So viel sei Insidern verraten: Eine weiße Katze spielt auch mit. <em>Bild: Lea Seydoux mit Christoph Waltz</em>
<strong>7.  Schurke Zwei:</strong> Max Denbigh, Agentenname C, ist ein wahrer Unsympath. Mit Bond hat C (Andrew Scott) wenig zu tun, avanciert aber zum Filmgegner von dessen Boss M. Denbighs Ziel ist totale und weltweit vernetzte Überwachung - Agenten mit der Lizenz zum Töten und ihr technisches Spielzeug hält er für veraltet.
Kann man so sehen, sieht M (Ralph Fiennes) aber anders. Ergebnis: Es nimmt kein gutes Ende mit C.
<strong>8.  Das beste Spielzeug aus Qs Werkstatt:</strong> Ist diesmal eine Uhr, deren Alarm ziemlich laut ist, wie Q (Ben Whishaw) es formuliert. Unspektakulär, aber im richtigen Moment ziemlich wichtig für 007. Dass explodierende Kugelschreiber nicht mehr zur Agenten-Ausstattung gehören, hat Q ja schon in "Skyfall" deutlich gemacht. Ein Agentenauto hat der MI6-Tüftler diesmal zwar auch wieder gebaut, allerdings ist es gar nicht für James Bond gedacht. Eigentlich.
<strong>9.  Der beste Dialog:</strong> "Also James, wieso bist du gekommen?", fragt Oberhauser. "Um dich zu töten", sagt Bond. "Und ich dachte, du wärst hier, um zu sterben", säuselt Oberhauser. Bond kühl: "Alles eine Frage der Perspektive."
<strong>10. Das Finanzielle:</strong> Mit angeblich mehr als 300 Millionen Euro dürfte "Spectre" so teuer gewesen sein wie kein anderer Bond-Film zuvor. Schon die Autos, die beim Dreh draufgingen, waren angeblich mehr als 30 Millionen Euro wert. Zum Glück für die Produzenten gibt es reichlich Sponsoren, und wenn der Film auch nur annähernd so gut läuft wie "Skyfall", müssen sie sich sowieso keine Sorgen machen. Der spielte rund 1,1 Milliarden US-Dollar (833 Millionen Euro) ein.

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