Female Tracks Kurzfilmprogramm

AT, 2020

FilmKurzfilm

Die Kuratorinnen der diesjährigen female tracks Filmtage, Leni Gruber und Sarah Oos präsentieren ein herausragendes Kurzfilmprogramm der Regisseurinnen Jessica Hausner, Raphaela Schmid und Janine Lenz.

Min.75

FLORA, AT 1996 ‒ 25 Min. ‒ OdtF, R, B: Jessica Hausner, K: Robert Winkler, S: Jessica Hausner, D: Alfred Farkas, Hartha Hans, John F. Kutil, Andreas Götz, Claudia Penitz, u. a.

Flora ist blaß und schüchtern. Sie trägt immer unmoderne Röcke und zu enge Blusen. Eine Übrigbleiberin. Jakob ist ein pickelgesichtiger Außenseiter. In der Tanzschule will keiner mit ihm tanzen. Instinktsicher angelt er sich Flora: er spürt die Artverwandtschaft. Sie halten einander fest an den Händchen, zwei Körner im All. Aber Attila ist attraktiv und beliebt. Das macht ihn begehrenswert. Flora läuft über. Doch ein Attila hält sich nicht lange auf mit einem Mauerblümchen...

ENE MENE, AT 2019 ‒ 20 Min. ‒ OdtF
, R, B: Raphaela Schmid, K: Simone Hart, S: Andreas Moser, D: Lola Koszednar, Lisa Kärcher, Alexandra Gottschlich, u. a.

Alles beginnt mit einem Unfall. Die kleine Paula stößt unabsichtlich, bei dem Versuch den Hamster ihrer Schwester Anna zu füttern, das Tier mit seinem Käfig aus dem Fenster. Verzweifelt will sie es durch Zaubersprüche und Magie wieder zurück ins Leben zu holen. Währenddessen versucht ihre Mutter, Isabella, unablässig Annas Geburtstagskuchen vom Vorjahr genau zu rekonstruieren.

Diagonale Preis Kurzspielfilm, Bester Kurzspielfilm – Diagonale 2019

WANNABE, AT/DE 2017 ‒ 30 Min. ‒ OdtF
, R, B: Jannis Lenz, B: Matthias Writze, Andi Widmer, K: Andi Widmer, S: Alexander Rauscher, D: Anna Suk, Markus Schleinzer, Julia Plach, Simone Fuith, Merlin Leonhardt, Mathias Dachler, u. a.

Coco ist fest davon überzeugt, dass jeder Mensch seine 15 min. Ruhm bekommt, wenn er nur fest genug daran glaubt und sich keine Chancen entgehen lässt. So ist der 17-jährigen jeder Weg recht, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, auch wenn es ihr hier und da am nötigen Talent mangelt. Coco schwänzt die Schule, um sich in Castings und Musikvideodrehs zu beweisen ‒ und setzt sich damit einer Demütigung nach der anderen aus. Weil sie als Model, Tänzerin und Schauspielerin nicht weiter kommt, konzentriert Coco sich immer stärker auf die Produktion ihres eigenen YouTube Kanals. Mit ihrem "Coco Channel" kreiert die Teenagerin eine Welt, in der sie sich mit ihren Videos im Netz so erfolgreich, beliebt und selbstbewusst darstellt, wie sie es im wirklichen Leben gerne wäre.

„Im Zuge der Dreharbeiten habe ich, wie bei meinen bisherigen Arbeiten auch, Situationen geschaffen, in denen die ProtagonistInnen sich weitestgehend selbst darstellen. Die Models zu Beginn des Films waren Teilnehmerinnen des TV Format Austria´s Next Top Model, Markus Schleinzer castet unsere Hauptdarstellerin für einen Spielfilm und Cocos Anspielpartner, Merlin Leonhardt, hatte auch im wirklichen Leben zwei Jahre lang eine Dauerrolle in der bekannten deutschen Soap Opera Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Das Musikvideo des Rappers Mirac, dessen Dreh wir im Rahmen des Films halbdokumentarisch begleitet haben, wurde auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht und ist damit Teil unseres transmedialen Konzepts.“ (Jannis Lenz)

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