Fifty Shades of Grey: Jamie Dornan steigt aus

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Die Dreharbeiten zum zweiten und dritten Teil der "Fifty Shades of Grey"-Reihe neigen sich dem Ende zu. Fans, die auf einen möglichen vierten Teil gehofft haben, in dem die Geschichte aus "Christian Greys"-Perspektive erzählt werden soll, werden jetzt vielleicht enttäuscht sein: Hauptdarsteller Jamie Dornan hat nicht vor, für einen weiteres "Fifty Shades"-Filmprojekt zur Verfügung zu stehen.

Jamie Dornan macht Schluss mit "Fifty Shades"

"Wir haben jetzt zwei Filme nacheinander gemacht und ich bin wirklich fertig damit. Ich bin für immer fertig mit 'Fifty Shades...'", erzählte der "Christian Grey"-Darsteller im Gespräch mit der britischen Sun.

Der Grund: Dornen will nicht auf seine Rolle des attraktiven Sadomaso-Fetischisten reduziert werden.

"Von außen betrachtet denken die Leute, du bist gleichbedeutend mit einem Charakter, aber ich denke mir 'Okay, das war's', mache weiter mit dem nächsten Projekt und mache mir über den nächsten Charakter Gedanken", verrät der 34-Jährige.

Schlechte Kritiken

Vielleicht möchte sich Jamie Dornan aber auch vor einem weiteren Flop schützen: Obwohl der erste "Fifty Shades"-Streifen im vergangenen Jahr weltweit über 500 Millionen Euro an den Kinokassen einbrachte, fielen viele Filmkritiken nicht gerade positiv aus. Fans der Romanreihe zeigten sich von der Verfilmung größtenteils enttäuscht.

Nach den negativen Beurteilungen kam es zum Streit zwischen Regisseurin Sam Taylor-Johnson und E.L.James, der Autorin der Erfolgs-Reihe - woraufhin Taylor-Johnson ihren "Fifty Shades"-Job an den Nagel hängte und durch "House of Cards"-Regisseur James Foley ersetzt wurde.

Foley hatte den Zwist zwischen der Filmemacherin und der Buchautorin damals wie folgt kommentiert: "Jeder, der einen Film dieser Größenordnung macht, kennt den Druck, der damit einhergeht. Nicht nur Sam und Erika, jeder fühlt den Druck. Jeder versucht, seine Rolle bestmöglich zu erfüllen. Für Erika sind das ihre Babys, es bedeutet für sie mehr als irgendjemanden sonst."

Ob die beiden neuen "Fifty Shades"-Adaptionen der Romanvorlage näher kommen als die erste, bleibt jedoch abzuwarten. Von Jamie Dornan als "Christian Grey" müssen sich Fans aber noch nicht so schnell verabschieden: "Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe" kommt im Februar 2017 in die Kinos. "Befreite Lust", der dritte Teil der Erotikromanverfilmung soll genau ein Jahr später folgen.

Aus dem Archiv:

Dakota Johnsons Familie boykottiert "Fifty Shades of Grey"

Dakota Johnson stammt aus einer bekannten Hollywood-Familie, zu der einige erfolgreiche Schauspieler gehören - die wollen sich allerdings ihren neuen Film "Fifty Shades of Grey" nicht ansehen.
Ihre Oma etwa ist Tippi Hedren, die mit ihrer Rolle in Alfred Hitchcocks Klassiker 'Die Vögel' berühmt wurde.
Ihre Tochter ist Melanie Griffith (links im Bild mit Tipi Hedren), die Mutter von Johnson. Vor ihrer Ehe mit Darsteller Antonio Banderas war sie mit 'Miami Vice'-Star Don Johnson zusammen, ...
... dem Vater Dakotas, deren Schauspiel-Karriere wiederum gerade erst mit der Hauptrolle in 'Fifty Shades of Grey' begann.
Allerdings haben sich nun ihre Familienmitglieder über den heiß diskutierten Streifen geäußert und unumwunden zugegeben, ihn sich ausnahmslos nicht anzuschauen. Hedren etwa gab sich mit den folgenden Worten sehr reserviert: "Ich habe den Trailer gesehen. Das ist alles, was ich sehen muss und das ist alles, was ich mir ansehen werde."
"Es ist kein Film, den ich mir je anschauen würde", stimmte ihr auch Don Johnson zu.
Und Mama Melanie Griffith hat Probleme damit, ihrer Tochter beim Sex zuzuschauen und möchte dies erst recht nicht tun, wenn es dabei noch um Sadomaso- und Fesselspiele geht, berichtet 'Bild.de'.
Auch wenn die Familie der Hauptdarstellerin den Film boykottiert, so scheint es dennoch genug Menschen zu geben, die ihn sich ansehen wollen.
Denn der Streifen erweist sich bereits jetzt, wenige Tage nach dem Kinostart in Deutschland und den USA, als großer Kassenschlager. Am Eröffnungswochenende spielte das Werk international fast 140 Millionen Euro ein, das beste Ergebnis aller Zeiten für einen Film, der als nicht jugendfrei eingestuft wurde.
Zwei weitere Teile sind bereits geplant.
Dakota Johnson stammt aus einer bekannten Hollywood-Familie, zu der einige erfolgreiche Schauspieler gehören - die wollen sich allerdings ihren neuen Film "Fifty Shades of Grey" nicht ansehen.
Ihre Oma etwa ist Tippi Hedren, die mit ihrer Rolle in Alfred Hitchcocks Klassiker 'Die Vögel' berühmt wurde.
Ihre Tochter ist Melanie Griffith (links im Bild mit Tipi Hedren), die Mutter von Johnson. Vor ihrer Ehe mit Darsteller Antonio Banderas war sie mit 'Miami Vice'-Star Don Johnson zusammen, ...
... dem Vater Dakotas, deren Schauspiel-Karriere wiederum gerade erst mit der Hauptrolle in 'Fifty Shades of Grey' begann.
Allerdings haben sich nun ihre Familienmitglieder über den heiß diskutierten Streifen geäußert und unumwunden zugegeben, ihn sich ausnahmslos nicht anzuschauen. Hedren etwa gab sich mit den folgenden Worten sehr reserviert: "Ich habe den Trailer gesehen. Das ist alles, was ich sehen muss und das ist alles, was ich mir ansehen werde."
"Es ist kein Film, den ich mir je anschauen würde", stimmte ihr auch Don Johnson zu.
Und Mama Melanie Griffith hat Probleme damit, ihrer Tochter beim Sex zuzuschauen und möchte dies erst recht nicht tun, wenn es dabei noch um Sadomaso- und Fesselspiele geht, berichtet 'Bild.de'.
Auch wenn die Familie der Hauptdarstellerin den Film boykottiert, so scheint es dennoch genug Menschen zu geben, die ihn sich ansehen wollen.
Denn der Streifen erweist sich bereits jetzt, wenige Tage nach dem Kinostart in Deutschland und den USA, als großer Kassenschlager. Am Eröffnungswochenende spielte das Werk international fast 140 Millionen Euro ein, das beste Ergebnis aller Zeiten für einen Film, der als nicht jugendfrei eingestuft wurde.
Zwei weitere Teile sind bereits geplant.
Fifty Shades of Grey

Fifty Shades of Grey

USA 2015
Drama, Romanze, Literaturverfilmung, Erotik
12.02.2015
Sam Taylor-Johnson
Die Verfilmung des weltweit erfolgreichen Top-Sellers von E.L. James: Mr. Grey greift zur Peitsche, um sich eine Literaturstudentin gefügig zu machen.
4.10

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