Fight Club

 USA 1999
Drama, Kultfilme, Krimi 139 min.
8.90
Fight Club

Angeödet von Job und Gesellschaft gründet Jack mit dem ausgebufften Tyler einen Club, in dem junge Männer ihren Frust abreagieren können, indem sie sich gegenseitig verprügeln.

Ein junger, vor Schlaflosigkeit geplagter Yuppie lernt den charismatischen Tyler Durden kennen und findet bei ihm Unterschlupf, als seine Wohnung in die Luft gejagt wird. Gemeinsam gründen sie den Fight Club, in dem sich Männer gegenseitig vermöbeln - und gestärkt wieder in den Alltag gehen.

Wie ein Virus befällt das Konzept ganz Amerika - doch für Tyler ist der Kampfverein nur die erste Stufe in seinem Plan, Amerika in die Knie zu zwingen...

David Fincher ("Seven") schuf mit der Verfilmung des Besteller-Romans von Chuck Palahniuk einen Kultfilm der 90er Jahre.

Details

Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Jared Leto, Zach Grenier, Eion Bailey, Ezra Buzzington
David Fincher
Dust Brothers
Jeff Cronenweth
Chuck Palahniuk, Jim Uhls

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • RE von RE


    ins gesicht hau`n wäre o.k.!
    Aber nach den Regeln des Fight Club!
    und...
    4. Reich? und Fight Club? wir glauben dass es eher in die Richtung des Überkonsum und der Zukunftlosigkeit der Menschen geht!

    Ihr solltet nicht soviele Tageszeitungen lesen!

    Paradoxon
    Im Prinzip bin ich Deiner Meinung, was das Thema des Überkonsums betrifft. Du darfst aber nicht übersehen, daß hier sehr wohl auch faschistische Mechanismen eingesetzt werden: 1 Führer, seine Anhänger folgen ihm bedingungslos. Der Witz dabei ist, daß es sich ja um Anarchisten handelt, was es ja in dieser Form noch nicht gegeben hat in der Menschheits-Geschichte. Wenn schon totalitäre Führer, dann immer unter einer Militärdiktatur, denen sehr wohl daran gelegen ist, das Volk klein zu halten und für seine Zwecke einzuspannen. Hier haben wir das Paradoxon einer Führerpersönlichkeit, die sich gehorsame Gefolgsleute heranzüchtet, um sie für das totale Chaos einzusetzen. Streng organisierte Anarchie. Das ist ja der eigentliche Grund, warum man den Film als Satire sehen muß.

  • fight club
    endlich ein film der nicht nur berieselt und die eh schon bekannten plattitüden zum x-ten male runterspult sondern vom zuseher erwartet, daß er mitdenkt. in amerika hat er sehr schlechte kritiken.typischer fall von wirklich nichts verstanden. der film hat absolut das zeug ein kultfilm zu werden, die zeit ist reif für solche aussagen.

  • fight club
    Der Film ist schlicht genial! Tyler existiert nur in der Vorstellung des Titelhelden als Verkörperung seiner "dunklen Seite", die er verdrängt hat. Wer den Film in der Richtung versteht, daß nur der Schmerz Erfüllung und Wahrhaftigkeit bringt, der hat ihn leider überhaupt nicht verstanden.

    Re:fight
    grundsätzlich bin ich ja deiner meinung, doch glaubst du wirklich, daß tyler nur die "dunkle seite" verkörpert? sind nicht eigentlich die grundgedanken des "zweiten ichs" jene, die im grunde jeder mensch von zeit zu zeit hegen sollte? und diese gedanken eben nicht eskalieren zu lassen macht den menschen aus - darum ist ja tyler kein mensch, sondern illussion.

  • ???
    eindrucksvoll, dialogüberzeugend, atmosphärisch, ideenreich, ... gut.
    trotzalldem habe ich beim verlassen des saales nur "a so a schaas" von anderen seiten vernommen.
    nur das mit dem kopfschuß habe ich selbst wirklich nicht verstanden.. war wohl nicht der einzige. vielleicht sollte man den film am ende nicht so ernst nehmen.
    im gegensatz zum rest des streifens!
    besser als sieben? ich weiß nicht so recht, sind doch sehr unterschiedliche filme.
    doch hat es mich irgendwie an "12 monkeys" erinnert.

  • Fincher-Festspiele
    Ich war mir kurz nach dem Film nicht so sicher, ob er gut oder schlecht war. Ich war zumindest nicht überwältigt vom Film. Mir war noch immer etwas zuviel Humor enthalten. Ich hab eigentlich einen etwas düsteren Film erwartet. An "Sieben" reicht dieser Film also nicht heran. Aber es ist trotzdem noch ein Film, der einem normalen Action Streifen um Welten voraus ist. Vor allem die Schauspieler überzeugen. Edward Norton in üblicher "American History X" und "Zwielicht"-Manier. Pitt in einer Abwandlung seiner Rolle aus "Twelve Monkeys" und Helena Bonham Carter mit der üblichen Klasse. Mehr dazu unter: http://www.hyperion-film.com/kritiken99/fightclub.htm

  • Fight Club
    Ich habe alle oberen Userkritiken gelesen und finde, man müßte eigentlich nichts hinzufügen. Ich möchte mich aber der allgemeinen Meinung anschließen - nicht weil ich mit dem Strom treibe, sondern weil Fight Club (zumindest für Leute, die sich nicht nur unterhalten lassen, sondern auch gern einmal ihre Köpfchen benutzen wollen) die richtige Dosierung von Zeit- und Gesellschaftskritik, Geschichtsaufarbeitung und rabenschwarzem Humor bietet, die den Film zu einem der besten machen, die ich je gesehen habe (dabei nehme ich von jeglicher Übertreibung großen Abstand). Wenn man den Film sieht und sich dabei selbst beobachtet, wird man wahrscheinlich an eigenem Leibe erfahren, wie leicht es ist, einer interessanten Philosophie und einem charimatischen Initiator auf den Leim zu gehen (seid ehrlich, es hat auch bei euch, die ihr den Film schon gesehen habt, derartige Momente gegeben!),wobei es dann schon ein gewisses Maß an Vernunft erfordert, sich - um es Fight Clubbish auszudrücken - an den Haaren zu packen und sich die Scheiße aus dem Leib zu prügeln, um wieder nüchtern zu werden!

  • Sollte man nicht versäumen!
    Ja so stellt man sich einen Film vor: Jede Menge Handlung, ausgezeichnete Schauspieler, eine handvoll Mystik und eine Priese Erotik....und natürlich sollte man den Humor nicht vergessen (teilweise sehr schwarz). Man sollte nicht alles in diesem Film zu ernst nehmen, lachen ist erlaubt. Aber der Fight Club bietet mehr! Die absolut unberechenbare Handlung mit ihren plötzlichen Wendungen ist den Kinobesuch schon wert! Die Flugzeugszene beschreibt den Film ganz gut: Überraschend ..... (Im ganzen "Geisterschloß" ist mir die Kinnlade nicht so runtergefallen und der ganze Kinosaal ist einen Kopf kleiner geworden). Also Leute....beim 2.mal ist er genausogut!

  • hut ab +++
    Ich ging in diesen Film mit der Erwartung actionreiche Kampfszenen mit nicht viel
    dahinter zu sehen. Von der Handlung hab ich mir nicht wirklich viel erwartet...Doch
    oft kommt es anders als mann denkt :) Dieser Film ist wirklich einer der besten die
    ich bis jetzt gesehen habe...er regt wirklich zum nachdenken an - obwohl sich
    eigentlich alles in wenigen minuten des letzten drittels aufklärt und den Film
    eigentlich jeder verstehen müsste... :) wirklich sehenswert !!! mfG, burN-e

  • seven lässt grüssen!
    selten hab ich so einen guten und auch nachdenklichen film geshen!
    ausser seven und tarantino-filme bin ich es nicht gewohnt nach einem film
    mich gezwungen zu sehen mich weiter mit dem film beschrftigen zu müssen!
    die handlung ist sehr abstrakt aber im nachhinein leicht nachvollziehbar der
    film ist ein wahnsinn!

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