Filme der Anarchistischen GummiZelle

BRD, 1981

Film

Min.63

Als ultimatives Analog-Vergnügen in Super-8 können die Filmarbeiten der Künstlergruppe Anarchistische GummiZelle (AGZ) gelten, die, 1980 in Düsseldorf gegründet, bis in die frühen 1990er Jahre aktiv war und seit ihrem Revival 2002 wieder von sich hören macht. Die 1980er waren die Blütezeit experimentellen Super-8- Filmschafens, auch die Filme von „Die tödliche Doris“ und „Schmelzdahin“ legen davon beredtes Zeugnis ab: Neue Deutsche Welle, durchtanzte Nächte in coolem Ambiente, auf der Leinwand viel Selbstironie. Bei der Anarchistischen GummiZelle wieder ganz anders – und doch verwandt und verschwistert den Filmen der KollegInnen in Berlin und Bonn: Spielzeugpanzer, eine Deutschlandreise, in der Schrauben gezählt werden können, und ja, Anarchie. Nee, das ist nicht Punk – den 1980ern ging es um einen Post-Punk- Kontrapunkt zur innenpolitischen Eiszeit. Und um pfifge Haarschnitte. Kommen Sie, sehen Sie, die Filme sind reine Freude, einfach ein Fest! (Katja Wiederspahn)

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  • Regie:Anarchistische GummiZelle

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