Filme von und mit Charley Bowers

 
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Es entbehrt nicht einer gewissen poetischen Gerechtigkeit, dass die kuriosen Komödien von Charles R. Bowers in Europa wiederentdeckt wurden. Denn allein als Darsteller konnte Bowers den Großen der Ära wohl nicht das Wasser reichen, doch in Verbindung mit dem absurden Genie seiner selbstgebastelten Stop-Motion-Effekte sind seine Two-Reeler aus den Jahren 1926/27 schier unvergleichlich: Nach dem Insektenkinopionier Wladyslaw Starewicz ist Bowers damit ein (nicht nur geografisch) unerwarteter wichtiger Vorläufer des surrealen Euro-Animationsfilms à la Švankmajer. Bowers ist auch ein durch und durch amerikanischer comedian im Kampf mit der Tücke des Objekts, der er bevorzugt mit monströsen Meschugge-Maschinen zu Leibe rückt, um sich so ehrfurchtgebietenden wie abartigen Aufgaben wie der Herstellung von unzerstörbaren Eiern oder der Züchtung von Katzen aus Palmkätzchen zu verschreiben. (C.H.)

Egged On

Charles R. Bowers & Harold L. Muller

1926

s/w

Frz. ZTmeU

Länge: 20 min.

Now You Tell One

Charles R. Bowers & Harold L. Muller

1926

s/w

Frz. ZTmeU

Länge: 21 min.

A Wild Roomer

Charles R. Bowers & Harold L. Muller

1927

s/w

Frz. ZTmeU

Länge: 23 min.

He Done His Best

Charles R. Bowers & Harold L. Muller

1926

s/w

Frz. ZTmeU

Länge: 19 min.

Fatal Footsteps

Charles R. Bowers

1926

s/w

Niederländ. ZTmeU

Länge: 23 min.

Kritiken

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