Filmemacherin: Biljana Garvanlieva

 
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Im Rahmen dieser Personale sind die
beiden Filme der mazedonischen Akkordeonspielerin zum ersten Mal in Wien zu sehen.

"Alles was aus dem Herz kommt, geht direkt ins
Herz", sagt Emilija, die zwar aus einer armen, aber
musikalischen und lebenslustigen Familie stammt.
Als eine der wenigen Akkordeonspielerinnen
Makedoniens lernt sie, sich in der Männerwelt
durchzusetzen und kämpft dafür, an einem
internationalen Wettbewerb teilnehmen zu dürfen.
Viele künstlerisch talentierte Frauen, die es nicht
geschafft haben aus Makedonien zu flüchten,
haben in dem Land nach der Wende nur eine Wahl
um zu überleben: Näherin zu werden und die
Textilproduktion der globalisierten Welt anzukurbeln.
Sie sind es, denen Biljana Garvanlieva, gebürtige
Makedonierin und in Berlin lebende Autorin und
Filmemacherin, in ihren Dokumentarfilmen eine
Stimme gibt. Gemeinsam mit der Gebrüder Beetz
Filmproduktion sind bereits drei Filme über das
Leben von Mädchen und Frauen in ihrer Heimat
entstanden, einer davon, "Tabakmädchen", wurde
im vergangenen Jahr bei espressofilm präsentiert.
Ursprünglich für 3sat produziert, waren darüber
hinaus bislang allen von Biljana Garvanlievas Filmen
eine erfolgreiche Festivalkarriere und zahlreiche
wichtige Preise beschieden. Ihr jüngster Film "Die
Näherinnen" wurde - und so schließt sich der Kreis
zu ihrem Debütfilm "Die Akkordeonspielerin" - auf
dem 16. Sarajevo Film Festival mit dem "Heart of
Sarajevo"-Preis für den besten Dokumentarfilm
ausgezeichnet. Im Rahmen dieser Personale sind die
beiden Filme zum ersten Mal in Wien zu sehen.

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