Filmemacherin: Hito Steyerl

 
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Das Filmemachen hat Hito Steyerl von der Pike auf
gelernt, wie sie sagt.

Die gebürtige Deutsche hat nicht
nur in Tokio unter der Leitung von Shohei Imamura
Kamera und später an der Münchner Hochschule für
Film und Fernsehen Dokumentarfilmregie studiert,
sondern sich den Film zunächst als Stuntfrau, Licht und
Kameraassistentin erobert. Die essayistischen
Arbeiten an der Schnittstelle von Film und
bildender Kunst, sowie von Theorie und Praxis, in
denen sich Hito Steyerl mit Fragen postkolonialer
Kritik und feministischer Repräsentationskritik
auseinandersetzt, finden besonders in der Kunstwelt
immer stärkeren Anklang.

Als Filmemacherin ist Hito
Steyerl mit zwei ihrer jüngeren Arbeiten - "Lovely
Andrea" (2007) und "november" (2004) - nun
erstmals in Wien eine Personale gewidmet. Beide
spannen, ausgehend von der Suche nach einer
bestimmten persönlichen Erinnerung, verwegen
assoziative Bögen bis in die Gegenwart. Einmal steht
eine Fotografie im Zentrum, die in Japan von der
damals 19-Jährigen als Bondage-Modell gemacht
wurde, einmal das Super-8-Filmbild ihrer besten
Freundin Andrea Wolf.

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