Fremd gehen, Gespräche mit meiner Freundin

 Deutschland 1999
Dokumentation 
film.at poster

Die erotischen Streifzüge einer Frau durch die Clubs und Bars amerikanischer Kasernen in Deutschland.

Auf der Suche nach Sex und Vergnügen begibt sich meine Freundin Annette
auf erotische Streifzüge durch Clubs und Kasernen der amerikanischen
Armee in Frankfurt und Umgebung. Die Offenheit und provozierende
Direktheit, mit der eine Frau über ihre sexuelle Lust spricht, und der Exhibitionismus,
mit dem sich die deutsche Akademikerin an der Seite von
schwarzen GIs vor der Kamera inszeniert, erhellt eine Seite weiblicher Lust,
die nur wenig dargestellt ist.

Durch Annettes neugierig erotisches und waches Verhalten, ihren spezifischen
und auch "unverschämten" Blick verändert und verkehrt sich die Perspektive
auf eine Kasernen- und Männerwelt.
Annettes Gefühle sind ambivalent: Sie läßt sich vom Charme, der Direktheit
und Lässigkeit der Männer verführen. Sie ist begeistert, da sie begehrt wird
und das Alter der Frauen in der Subkultur der Militärclubs keine Rolle spielt,
gleichzeitig sind die Beziehungen aber flüchtig und durch Fremdheit
geprägt. FREMD GEHEN führt in fremde Welten, auf fremdes Territorium in mancherlei
Hinsicht.

Eva Heldmann

Constantly on the look out for a bit of sex and fun, my girlfriend Annette
makes regular forays into the club world on American army bases in Frankfurt
and the surrounding area. Annette's candour, the provocative way this
German academic discusses her sexual desires, as well as her penchant for
on-camera exhibitionism whenever she happens to find herself beside a
black GI, illuminates a side of female sensuality that is rarely portrayed.
Annette's alert and inquisitive erotic behaviour and her own 'outrageous'
take on life doesn't merely change our view of the male world at the barracks
- it turns it upside down completely.

Annette's feelings are, however, ambivalent. One the one hand she enjoys
being seduced by the laid-back charm and frank approach of the men. She also takes pleasure in being desired and in the knowledge that, in the subculture
of the military clubs, a woman's age is of no consequence. On the
other hand, however, the relationships she experiences are transient and
always tinged with a sense being an outsider, of not belonging.
STEPPING OUT leads us into an unknown world - foreign territory indeed,
in every possible sense.

Eva Heldmann

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Eva Heldmann
Annette Brauerhoch
Eva Heldmann, Annette Brauerhoch

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