Friedrichshofer Spielfilme 2

 
Drama, Biografie 60 min.
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Wie der kurz zuvor entstandene Kinderfilm DER MALER PABLO PICASSO widmet sich auch PICASSO parodistisch dem Leben des spanischen Malers. Allerdings fokussiert das Ensemble um Theo Altenberg auf den späten Picasso und seine amourösen Verstrickungen mit den jüngeren Geliebten Françoise Gilot und Jaqueline Roque. Zugleich werden am Überkünstler Picasso auch wieder die Kommunenthemen Kunst und deren Kommerzialisierung abgehandelt, wenn der zunehmend erfolgreiche Maler nur mehr für den Kunstmarkt und nicht ob seiner selbst arbeitet. Durchsetzt ist die narrative Struktur mit metaphorischen Einkerbungen, wenn Dalí Picasso das Auge auslöffelt, um besser sehen zu können, sich Ernst Jünger in SS-Uniform von ihm porträtieren lässt oder die geschäftstüchtige Roque den rasenden Maler mit einem roten Tuch wie einen Stier leitet. (bm/mf)

PICASSO, A 1986, 60 Minuten
REGIE Terese Panoutsopoulos-Schulmeister
BUCH Otto Muehl
KAMERA/SCHNITT Werner Hertel
MIT Theo Altenberg, Alberto Alvim, Günter/Anni Brus, Francesco Conz, Philippe Corner, Karl Heinz Frey, Friedrich Geyrhofer, Jean Pierre/Judith Goldblat, Joachim Goppelt, Eva Huss, Kurt Kalb, Dieter Reichert, Francoise/Violaine Roussies, Hans Schröder, Adam Stumpfl, Lili Weissensteiner

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Terese Panoutsopoulos-Schulmeister

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