Frikup und die Avantgarde

 
Kurzfilm 
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Prater (1929) von Friedrich Kuplent. s/w, 14 min
Ludi als Filmamateur (1930) von Friedrich Kuplent. s/w, 8 min
Zeppelin in Wien (1931) von Friedrich Kuplent. s/w, 10 min
1. Mai 1958 (1958) von Marc Adrian. s/w, 4 min
3/60 Bäume im Herbst (1960) von Kurt Kren. s/w, 5 min
p.r.a.t.e.r. (1963-66) von Ernst Schmidt jr. Farbe und s/w, 19 min
33/77 Keine Donau (1977) von Kurt Kren. Farbe, 9 min
49/95 tausendjahrekino (1995) von Kurt Kren. Farbe, 3 min

Gemeinsam mit dem Klub der Kinoamateure Österreichs (KdKÖ) stellt das Filmmuseum den Amateurfilm-Pionier FRIKUP (Friedrich Kuplent) vor - als Beispiel für ein nicht-industrielles Filmschaffen der 1920er und 30er Jahre, das bisher, in Ermangelung einer "klassischen" Zwischenkriegs-Avantgarde in Österreich, kaum Beachtung erfahren hat. Kuplents experimenteller Film Prater etwa bildet einen spannungsvollen Bezug zu den Arbeiten der Wiener Nachkriegsavantgarde, die hier mit hochverdichteten Stadterkundungen von Marc Adrian, Kurt Kren und Ernst Schmidt jr. vertreten ist. ­Prater (1929), Ludi als Filmamateur (1930) und Zeppelin in Wien (1931) sind drei höchst unterschiedliche Beispiele für die Formenvielfalt des frühen österreichischen Amateurfilms. Ihr Autor, im Brotberuf Angestellter der Wiener Gaswerke und Mitbegründer des Klubs der Kinoamateure, richtete sein filmisches Interesse vor allem auf die Überwindung technischer Limitierungen und die damit verbundene Eroberung neuer Genres für den Amateurfilm. Während Prater die (trick-)technischen Möglichkeiten des Schmalfilms zur Darstellung von Bewegung auslotet und die Stummfilmgroteske Ludi als Filmamateur die Rituale des Klublebens parodiert, ist Zeppelin in Wien das Dokument der kollektiven Anteilnahme, die dem Luftschiff LZ 127 am 12. Juli 1931 zuteil wurde.

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