Grein 1928 - 1938: Turnen bis zum Untergang

 
Dokumentation 60 min.
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Der Historische Verein der Stadt Grein präsentiert die bereits fünfte Folge der erzählten Zeitgeschichte.

Den inhaltlichen Schwerpunkt des Filmes "Turnen bis zum Untergang" bildet die Entstehung der Ortsgruppe Grein der NSDAP in den Jahren 1929/30 und deren Weiterentwicklung bis zum März 1938. Der "Anschluss" wird nur mehr kurz berichtet, da er schon in der ersten Produktion umfangreich abgehandelt worden ist.

Wie auch in den vorangegangenen Produktionen wird nahezu ausschließlich mit regionalem, unpubliziertem Quellenmaterial gearbeitet. Kommentare werden nur dort sparsam eingesetzt, wo es gestalterisch unumgänglich ist.

Etwa 2/3 des Filmes bestehen aus Zusammenschnitten von Zeitzeugeninterviews, 1/3 aus Quellentexten.

Unter Quellentexten sind Zeitungsartikel aus dem "Greiner Wochenblatt" sowie Flugzettel, Plakate, Vereinsstatuten, Protokolle, Formulare, Ausweise etc. zu verstehen.

Die Zeitzeugeninterviews und die Quellentexte werden teilweise mit Bildmaterial ergänzt.

Nach langer Recherche liegt sehr gutes Material vor. Daraus ist die Gedankenwelt und die Ästhetik des "Deutschvölkischen Turnvereins" gut nachvollziehbar. Aus diesem Material wurde auch der Arbeitstitel für den Film entnommen "Turnen bis zum Untergang". Dieser Titel bezieht sich auf eine Folge "Lebender Bilder", welche zur Eröffnung der Turnhalle 1929 gezeigt wurden: Gruppen von Turnern stellten Bilder aus der Siegfriedsage dar, die als Gleichnis für die Deutsche Geschichte gedeutet wurden. Auch die dazu proklamierten schwülstigen Texte sind noch erhalten. Das letzte dieser Bilder trägt den Titel "Der Untergang".

Wichtig in der filmischen Aufarbeitung ist die Tatsache, wie viele Personen bei all diesen Ereignissen teilnahmen und welchen Eifer sie entfalteten.

Besonderes Augenmerk wird auf die ideologische Prägung der Jugend gelegt.

Gestaltet vom Historischen Verein der Stadt Grein in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadtgemeinde Grein.

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